Nach der Enttäuschung in der vorherigen Saison, in der die Jets am Ende nach 82 Spielen den neunten Platz belegt hatten, war das Ziel für diese Saison klar. Dieses Mal sollte es mit der Qualifikation für die Stanley Cup Playoffs klappen. Zu Beginn starteten die Jets noch mit wechselhaften Leistungen in die Saison. Ende Oktober standen fünf Niederlagen und sechs Siege auf dem Konto. Doch angetrieben von den berüchtigt fanatischen Fans und einer schnellen, vielseitigen Offensive, steigerten sich die Jets in den nächsten Monaten immer weiter, bis sie am Ende der regulären Saison mit 114 Punkten (52-20-10), 27 Zählern mehr, als noch ein Jahr zuvor, auf Rang zwei der gesamten NHL standen, nur drei Punkte hinter den Nashville Predators.
In den Playoffs trafen sie zunächst auf die Minnesota Wild. Leichte Aufgabe für die Kanadier, sie gaben lediglich Spiel 3 ab und zogen nach fünf Partien souverän in die zweite Runde ein. Dort wartete Favorit Nashville, doch auch der Ligaprimus viel den Jets nach sieben Spielen schließlich zum Opfer. So zog man als Favorit in das Conference Finale ein, doch nach einem Sieg in Spiel 1, setzten sich die Golden Knights mit vier Siegen in Folge durch.
Trotz des Rückschlags, bleibt von der Saison viel Positives zurück.
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Vom Torwart angefangen, über die Abwehr, bis hin zum Prunkstück der Jets, der Offensive, erzielte das Team in allen Bereichen Spitzenleistungen. Torwart Connor Hellebuyck war zwischen den Pfosten der Jets eine absolute Festung. Er spielte seine zweite Saison als Stammtorhüter der Jets und lieferte mit 92,4% Fangquote, einem Gegentorschnitt von 2,36 und sechs Shutouts so eine gute Leistung ab, dass er als Kandidat für die Vezina Trophy, die dem besten Torwart der Saison überreicht wird, nominiert wurde.