Die Washington Capitals, ein weiterer Favorit auf den Cup, holten vor der Deadline Verteidiger Kevin Shattenkirk aus St. Louis. Die starken Capitals um Starspieler Alex Ovechkin, die auf Platz eins der Metropolitan Division stehen und die wenigsten Gegentore der Liga haben, verstärkten ihre Abwehr damit noch weiter und holten einen Spieler, der mit 11 Toren und 42 Punkten in dieser Saison auch eine Menge Gefahr nach vorne ausstrahlt. In den letzten beiden Jahren scheiterten die Capitals jeweils in der zweiten Runde an den Pens und den New York Rangers, dürften diese Saison aber das stärkste Team der Ära Ovechkin haben.
Die Nashville Predators stehen auf Platz drei der Central Division und holten PA Parenteau von den New Jersey Devils. Sie hoffen wohl darauf, dass Parenteau, der diese Saison bereits 13 Tore erzielte, die Offensive weiter verstärken kann und sie in den Playoffs weiter bringen kann.
Die Chicago Blackhawks, die hinter den Minnesota Wild auf Platz zwei der Central Division liegen, gehörten ohnehin schon zu den Favoriten auf den Cup. Dank einer überragenden Offensive, sind sie das einzige Team, das in der Eastern Conference mit den Wild mithalten kann. Nun holten sie noch Verteidiger Johnny Oduya von den Dallas Stars, um ihre Abwehr um Duncan Keith weiter zu stabilisieren. Die Blackhawks haben weiterhin sicherlich gute Chancen darauf, weit zu kommen.
Die ersten drei der Pacific Division, die San Jose Sharks, Edmonton Oilers und Anaheim Ducks, führten keine großen Veränderungen ihres Kaders durch.
Die Toronto Maple Leafs holten Stürmer Bryan Boyle von den Tampa Bay Lightning. Die Verpflichtung des Erfahrenen Verteidigers, der diese Saison 13 mal traf, ist ein deutliches Zeichen der Leaves, dass sie nicht verfrüht in die Sommerpause gehen wollen. Das von Rookies geprägte Team um Auston Matthews, das derzeit auf einem Wild Card Platz steht, kann die Erfahrung sicherlich brauchen, um den Playoffplatz zu halten. Wie weit es danach noch geht, ist bei dem jungen Team fraglich.