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14. Powerranking: Maple Leafs und Lightning klettern

Für Lightning und Maple Leafs geht's weiter nach oben. Golden Knights und Canucks rücken in die Top 16 der Bestenliste von NHL.com/de

von Bernd Rösch @NHLde / NHL.com/de Freier Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Sonntag auf Montag.

Alle sieben Teams, die in der vergangenen Woche punktverlustfrei blieben, stehen unter den 16 Mannschaften des Powerrankings. Den Tampa Bay Lightning gelang es als einziger Mannschaft in vier Auftritten, das Eis als Sieger zu verlassen (4-0-0), gefolgt von den Vegas Golden Knights, Toronto Maple Leafs und Arizona Coyotes, die dreimal antraten und sich schadlos hielten (jeweils 3-0-0). Keinerlei Grund zur Freude hatten dagegen die New York Rangers, Philadelphia Flyers und die Ottawa Senators (0-3-0).


1. Washington Capitals (29-9-5, Vorwoche: 1)

Der Jahresausklang 2019 verlief für die Washington Capitals alles andere als erfreulich. Vor heimischer Kulisse kassierten sie eine Niederlage gegen die New York Islanders (3:4), die zu diesem Zeitpunkt Zweiter in der Metropolitan Division waren. Zum Auftakt des Jahres 2020 untermauerten die Capitals jedoch ihre Spitzenstellung, indem sie in Raleigh den Carolina Hurricanes (4:3) und in der Capital One Arena den San Jose Sharks (5:4 OT) nach einer Aufholjagd das Nachsehen gaben.

Center Evgeny Kuznetsov (3 Tore, 2 Assists) und Linksaußen Jakub Vrana (3 Tore) waren Washingtons treffsicherste Akteure. An jeweils vier Toren beteiligten sich Center Lars Eller (2 Tore, 2 Assists) und Rechtsaußen T.J. Oshie (1 Tor, 3 Assists).

Video: SJS@WSH: Capitals mit spätem Comeback gegen Sharks

2. St. Louis Blues (26-10-7, Vorwoche: 2)

So hatten sich die St. Louis Blues den Start ins Neue Jahr nicht vorgestellt. Auf ihrer Auswärtstour konnten sie aus den Begegnungen mit den Coyotes (1:3), den Colorado Avalanche (3:7) und den Golden Knights (4:5 OT) nur einen Zähler mitnehmen. Im Klassement der Central Division spürt der amtierende Stanley Cup Champion plötzlich wieder den Atem seiner Verfolger.

Verteidiger Alex Pietrangelo (2 Tore, 2 Assists) und Center Ryan O'Reilly (4 Assists) sammelten die meisten Scorerpunkte beim amtierenden Stanley Cup Champion.

 

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3. Boston Bruins (24-8-11, Vorwoche: 3)

Mühsam arbeiteten sich die Boston Bruins durch ihr Wochenprogramm. In Newark musste sich der Tabellenführer der Atlantic Division den New Jersey Devils (2:3 SO) geschlagen geben, und anschließend setzte es für ihn auch noch Heimniederlagen gegen die Columbus Blue Jackets (1:2 OT) und Edmonton Oilers (1:4).

Vier Tore in drei Partien waren einfach zu wenig für ein Team mit solch hohen Erwartungen, wie sie die Bruins haben. Als ihr punktbester Akteur zeichnete sich zum wiederholten Male Rechtsaußen David Pastrnak (2 Tore, 1 Assist) aus.


4. Tampa Bay Lightning (24-13-4, Vorwoche: 7)

So kennt man die Tampa Bay Lightning aus dem Vorjahr, von Sieg zu Sieg ziehend. Nichts zu holen gab es für die Gastgeber des Presidents' Trophy Gewinners 2019, die Buffalo Sabres (6:4), die Montreal Canadiens (2:1), die Senators (5:3) und die Hurricanes (3:1). Die Lightning sind seit mittlerweile sieben Partien ungeschlagen.

Ein Zeichen von Stärke: Jeder Spieler der Lightning punktete, der in allen vier Begegnungen zu einem Einsatz kam. Angeführt werden sie von Rechtsaußen Nikita Kucherov (1 Tor, 4 Assists).

Video: TBL@CAR: Point verwandelt hoch gegen Mrazek

5. Pittsburgh Penguins (25-12-5, Vorwoche: 4)

Es hätte nach den Punktgewinnen zuhause gegen die Senators (5:2), Sharks (2:3 OT) und in Montreal (3:2 OT) eine durchaus zufriedenstellende Woche für die Pittsburgh Penguins werden können, doch am Montag entführten die Florida Panthers (1:4) beide Zähler aus der Stahlstadt.

Die Rechtsaußen Patric Hornqvist (3 Tore, 1 Assist) und Bryan Rust (1 Tor, 3 Assists) sowie Center Evgeni Malkin (2 Tore, 2 Assists) waren die Stützen der Offensive bei den von Verletzungssorgen geplagten Penguins.


6. Colorado Avalanche (25-13-4, Vorwoche: 5)

Nachdem die Colorado Avalanche am Silvesterabend eine Heimschlappe gegen die Winnipeg Jets (4:7) kassiert hatten, starteten sie mit doppelten Punktgewinnen gegen die Blues (7:3) und bei den Devils (5:2) in das Jahr 2020.

Center Nathan MacKinnon (3 Tore, 5 Assists) und Verteidiger Samuel Girard (8 Assists) waren nicht nur im Kader der Avalanche die erfolgreichsten Scorer der letzten sieben Tage, sondern teilten sich auch ligaweit den ersten Platz.


7. Toronto Maple Leafs (24-14-5, Vorwoche: 11)

Den Toronto Maple Leafs beim Eishockeyspielen zuzusehen, macht wieder richtig Spaß. Dank ihrer Auswärtserfolge bei den Minnesota Wild (4:1) und den Jets (6:3) sowie einem 3:0-Heimsieg gegen die Islanders rückte das kanadische Traditionsteam auf den zweiten Platz in der Atlantic Division.

Rechtsaußen William Nylander (3 Tore, 2 Assists), der von Anfang Dezember an sieben Spiele hintereinander nicht traf, hat seinen Torinstinkt wiedergefunden und Center Auston Matthews (2 Tore, 3 Assists) punktete in allen drei Partien seines Teams. Der Shutout ging auf das Konto von Torhüter Michael Hutchinson (33 Saves).

 

 

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8. New York Islanders (25-12-3, Vorwoche: 6)

Die Leistungskurve der New York Islanders geht abwärts, darüber kann auch der Achtungserfolg in Washington (4:3) nicht hinwegtäuschen. Zuhause gegen die Devils (1:2) und in Toronto (0:3) kam von der Islanders-Offensive einfach zu wenig.

Die fünf Tore der im Sturm schwächelnden Islanders, schossen die Center Brock Nelson (2 Tore) und Casey Cizikas (2 Tore) sowie der deutsche Rechtsaußen Tom Kühnhackl (1 Tor).


9. Dallas Stars (24-14-4, Vorwoche: 9)

Die Dallas Stars nahmen den Schwung aus ihrem Triumph gegen die Nashville Predators (4:2) beim NHL Winter Classic mit in die heimische American Airline Arena, wo sie den Detroit Red Wings (4:1) das Nachsehen gaben und ihren vierten Sieg in Serie einfuhren.

Verteidiger Andrej Sekera (2 Tore) schoss seine ersten zwei Saisontore und sein Kollege in der Defensive, Esa Lindell (4 Assists), bereitete vier Tore vor. Punktbester Stürmer war bei den Texanern Linksaußen Roope Hintz (1 Tor, 2 Assists).


10. Carolina Hurricanes (24-16-2, Vorwoche: 8)

Nach dem Heimerfolg gegen die Canadiens (3:1), konnten die Carolina Hurricanes mit den großen Teams der Liga nicht ganz mithalten. Carolina fand in den Capitals (3:4) und in den Lightning (1:3) seine Meister.

Rechtsaußen Andrei Svechnikov (1 Tor, 2 Assists), Linksaußen Teuvo Teravainen (1 Tor, 2 Assists) und Verteidiger Brett Pesce (3 Assists) brachten es jeweils auf drei Scorerpunkte.

Video: TBL@CAR: Svechnikov nutzt perfekten Pass

11. Winnipeg Jets (22-16-3, Vorwoche: 10)

Auch in den vergangenen sieben Tagen zeigten sich die Winnipeg Jets von ihren zwei Seiten. Ihrem tollen Auftritt in Colorado (7:4) folgte eine deutliche Heimpleite gegen die Maple Leafs (3:6). Zwei Tage darauf nahmen die Jets, zu Besuch bei den Wild (2:3 OT), einen Zähler mit.

Die überragenden Akteure bei dem Team aus der Hauptstadt Manitobas waren Center Mark Scheifele (3 Tore, 5 Assists), Linksaußen Kyle Connor (4 Tore, 2 Assists) und Rechtsaußen Blake Wheeler (3 Tore, 2 Assists). 


12. Florida Panthers (22-15-5, Vorwoche: 12)

Im wechselnden Rhythmus verloren und gewannen die Florida Panthers die Partien auf ihrer Auswärtstour, die sie nach Columbus (1:4), Ottawa (6:3), Buffalo (2:3) und nach Pittsburgh (4:1) führte.

Die Flügelstürmer Evgenii Dadonov (4 Tore, 1 Assist), Mike Hoffman (1 Tor, 3 Assists) und Jonathan Huberdeau (1 Tor, 3 Assists) punkteten in den jüngsten drei Auftritten der Panthers.


13. Arizona Coyotes (24-16-4, Vorwoche: 14)

Die Arizona Coyotes taten etwas für ihre Heimbilanz, die nach den drei Siegen gegen die Blues (3:1), Anaheim Ducks (4:2) und Flyers (6:2) wesentlich freundlicher aussieht (11-10-1).

Als zweifache Torschützen der Coyotes schossen sich Rechtsaußen Clayton Keller (2 Tore, 1 Assist), Linksaußen Lawson Crouse (2 Tore, 1 Assist) und Center Brad Richardson (2 Tore) ins Rampenlicht. Ihre Center Derek Stepan (1 Tor, 3 Assists) und Nick Schmaltz (1 Tor, 3 Assists) verbuchten vier Scorerpunkte.

Video: PHI@ARI: Keller hämmert einen Onetimer im PP rein

14. Edmonton Oilers (22-17-5, Vorwoche: 15)

Die Ausbeute der Edmonton Oilers über den Jahreswechsel kann sich durchaus sehen lassen. Fünf Punkte nahmen sie in der Summe aus ihrer Heimpartie gegen die Rangers (7:5) und ihren Gastspielen bei den Sabres (2:3 OT) und Bruins (4:1) mit.

Die teaminterne Scorerwertung der Westkanadier führte in der vergangenen Woche nicht Connor McDavid (1 Tor, 1 Assist) oder Leon Draisaitl (2 Tore, 2 Assists) an, der sich zusammen mit Linksaußen James Neal (3 Tore, 1 Assist) den zweiten Platz teilte, sondern Center Ryan Nugent-Hopkins (2 Tore, 3 Assists).


15. Vegas Golden Knights (24-15-6, Vorwoche: -)

Keinen Anlass, Sorgenfalten zu bilden, lieferten die Vegas Golden Knights, die sich vor heimischer Kulisse gegen die Ducks (5:2), die Flyers (5:4) und die Blues (5:4 OT) von ihrer offensivstärksten Seite zeigten.

Die torfreudigsten Protagonisten der Golden Knights waren mit jeweils zwei Treffern Rechtsaußen Reilly Smith (2 Tore, 1 Assist), Linksaußen Max Pacioretty (2 Tore, 1 Assist) und Center Jonathan Marchessault (2 Tore).


16. Vancouver Canucks (23-15-4, Vorwoche: -)

Das Team der Stunde in der Western Conference sind die Vancouver Canucks, die dank ihrer Siege sechs und sieben am Stück auf den dritten Platz in der Pacific Division sprangen. Vergangene Woche gab es in der Rogers Arena für die Chicago Blackhawks (7:5) und die Rangers (2:1) nichts zu holen.

An über 50 Prozent von Vancouvers Toren leistete Center Bo Horvat (2 Tore, 3 Assists) seinen Anteil. Ihm folgte Center J.T. Miller (1 Tor, 3 Assists) als zweitbester Scorer.

Video: NYR@VAN: Myers mit der Führung spät im 3.

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