Die Suche des Trainers kommt nicht von ungefähr, denn die Penguins spielen weiterhin nicht stabil genug, um in den Stanley Cup Playoffs wieder genauso erfolgreich zu sein, wie in den Jahren zuvor. Dazu wäre es auch nötig, mehr Scoring in der Tiefe des Sturms zu generieren, wozu Kühnhackl ohne Zweifel gehört.
Persönlich wäre es für den Deutschen wichtig, in die Spur zu finden, denn seine Scoring-Bilanz fällt mit zwei Toren und sechs Assists in 64 Spielen der Saison 2017/18 bisher eher mager aus. Darüber hinaus ziert erstmals in seiner Karriere mit minus 5 ein negativer Wert seine Plus-Minus-Statistik. Das alles ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, zu dem Kühnhackl um einen neuen Vertrag spielt, weil sein aktueller am 30. Juni ausläuft und er im Juli zum Restricted Free Agent wird.
Ähnliches: [Viel Anreiz für eliminierte Teams]
Noch bleiben ihm fünf Spiele bis zum Beginn der Stanley Cup Playoffs, um den Bock umzustoßen. Ein Tor oder eine Vorlage könnte Kühnhackl vielleicht helfen, um etwas Momentum zu erhalten und eine KO-Runde zu spielen wie vor zwei Jahren, als er mit zwei Toren und drei Vorlagen in 24 Spielen nicht nur im Zerstören gute Arbeit lieferte, sondern auch noch produzierte.
Dazu ist es wichtig, dass Kühnhackl einmal verletzungsfrei bleibt und nicht wie im vergangenen Jahr im entscheidenden Moment wegen einer Blessur außen vor bleibt. Insofern sollte Kühnhackl hoffen, dass es für ihn persönlich nicht heißt 'Und täglich grüßt das Murmeltier', wie im gleichnamigen Film, als der von seinem Job ermüdete Wetteransager Phil Connors in einer Zeitschleife festsitzt und ein und denselben Tag immer wieder erlebt.
Doch der Vergleich zwischen Kühnhackl und Connors hinkt, denn von der Persönlichkeit haben die Beiden herzlich wenig gemeinsames. Von daher sollte das Murmeltier nur in der Art grüßen, dass der Penguins-Stürmer am Saisonende erneut den Stanley Cup in die Höhe stemmen, aber dieses Mal wieder in den entscheidenden Spielen auf dem Eis stehen darf.