EDM Oilers 2 12-18

Nach der Weihnachtspause nimmt die NHL am Dienstag (28. Dezember 2021) den Spielbetrieb wieder auf. NHL.com/de hat dazu zehn interessante Storylines zusammengestellt…

1. NHL Winter Classic
Am Samstag dem 1. Januar (7 p.m. ET; So. 1 Uhr MEZ, NHL.tv) steht ein absolutes Highlight auf dem Programm: das Discover NHL Winter Classic 2022. Die Minnesota Wild treffen dabei auf ihren Central-Division-Rivalen St. Louis Blues. Im Eishockey-verrückten State of Hockey wird eine außergewöhnliche Atmosphäre herrschen. Austragungsort ist das Target Field in Minneapolis, das rund 40.000 Zuschauer fasst.
Mit von der Partie sein werden mit Center Nico Sturm ein Deutscher sowie mit Flügelspieler Kevin Fiala ein Schweizer. Beide spielen für die Wild.

WinterClassic_Target

2. Kann sich Draisaitl an der Spitze halten?
Mit Leon Draisaitl ist aktuell ein Deutscher der Top-Scorer in der NHL: Der 26-jährige Kölner von den Edmonton Oilers führt die Scoring-Wertung mit 49 Punkten (23-26-49) an, gleichauf mit seinem Teamkollegen Connor McDavid (17-32-49). Im Rennen um die Art Ross Trophy (meiste Punkte in der Hauptrunde) befinden sich aber nicht nur Draisaitl und McDavid, sondern auch Alex Ovechkin (Washington Capitals, 22-25-47). In Sachen Tore liegt Draisaitl (23 Treffer) vor Ovechkin (22) und Auston Matthews (Toronto Maple Leafs, 20). Diese drei werden wohl die Rocket Richard Trophy (bester Torjäger der Hauptrunde) unter sich ausmachen.

Sieh dir das Beste aus 2021 von Leon Draisaitl an

3. Bleiben die Canucks unter Boudreau ungeschlagen?
Diesen Effekt hatten sich die Vancouver Canucks vom Trainerwechsel erhofft: Unter dem neuen Coach Bruce Boudreau konnte Vancouver alle sechs Spiele gewinnen (6-0-0) und machte in der Pacific Divison einiges an Boden gut. Wie wird sich die Weihnachtspause auf die heiße Mannschaft ausgewirkt haben? Sind die Canucks erkaltet oder konnten sie an weiteren Details arbeiten und werden deshalb sogar noch besser? Am Mittwoch (10:30 p.m. ET; Do. 4:30 Uhr MEZ, NHL.tv) ist Vancouver zu Gast bei den Anaheim Ducks. Dann gibt es einen ersten Fingerzeig.
4. Marschieren die Predators weiter?
Das heißeste Team in der NHL sind die Nashville Predators, die sieben Spiele in Folge gewinnen konnten und sich bis auf Rang zwei in der Central Division vorgeschoben haben. Kann Nashville diese Siegesserie verlängern? Triebfeder der Predators ist Kapitän Roman Josi. Der Schweizer Verteidiger sammelte in seinen letzten sieben Spielen neun Scorerpunkte (3-6-9).

COL@NSH: Josi trifft im Powerplay aus dem Slot

5. Guentzel punktet wie am Fließband: Penguins wollen weiter klettern
Die Pittsburgh Penguins konnten ebenfalls sieben Siege in Serie einfahren und halten das Playoff-Rennen in der umkämpften Metropolitan Division weiterhin offen. Das Gesicht des Aufschwungs in Pittsburgh ist das von Jake Guentzel: Der Stürmer kann eine Scoring-Serie von 13 Spielen vorweisen (12-7-19). Alleine in seinen jüngsten beiden Auftritten gelangen Guentzel fünf Tore und sieben Punkte (5-2-7).
6. Lightning schon wieder in meisterhafter Form
Nach durchwachsenem Saisonstart sind die Tampa Bay Lightning als amtierender Stanley Cup Champion (2020 und 2021) schon wieder in meisterhafter Form. Beinahe klammheimlich haben sich die Lightning an die Spitze der Atlantic Division gesetzt. Im Dezember gewann Tampa Bay acht von zehn Spielen, ging dabei nur einmal leer aus und sammelte somit 17 von 20 möglichen Punkten. Bei dieser Konstanz wird der Titel 2022 wohl wieder nur über die Lightning führen. Kapitän Steven Stamkos übernimmt viel Verantwortung und führt die teaminterne Scorerliste an (14-21-35).
7. Devils und der freie Fall: Hoffnungsträger Hischier
Die New Jersey Devils wollten die Weihnachtspause nutzen, um den Kopf freizubekommen. Zuvor nämlich befanden sie sich im freien Fall und verloren sechs Spiele in Folge. Überhaupt konnte New Jersey nur ein einziges Spiel im Dezember gewinnen (1-9-1). Mit dem Schweizer Nico Hischier fehlte zuletzt auch der Kapitän und ein wichtiger Center (Covid-19-Protokoll). Er gilt nun als Hoffnungsträger für den Aufschwung.

NJD@WPG: Hischier trifft aus dem Slot

8. Saison-Höhepunkte
Wer übertrifft im weiteren Saisonverlauf die bisherigen Höhepunkte? Die meisten Tore in einem Spiel erzielten die Columbus Blue Jackets, Ottawa Senators, Toronto Maple Leafs und Winnipeg Jets (alle acht). Die meisten Schüsse pro Spiel gaben die Florida Panthers ab (51). Unter den Spielern sorgten Patrice Bergeron (Boston Bruins), Tyler Bertuzzi (Detroit Red Wings), Filip Forsberg (Nashville Predators) und Brock Nelson (New York Islanders) mit Viererpacks für die meisten Tore in einem Spiel. Für die meisten Scorerpunkte in einer Partie zeichneten Jonathan Huberdeau (Florida Panthers) und Anze Kopitar (Los Angeles Kings) mit jeweils fünf verantwortlich. Die meiste Eiszeit pro Spiel erhielt Verteidiger Thomas Chabot (Ottawa Senators, 35:39 Minuten). Den Saison-Rekord für die meisten Paraden in einer Partie hält Ville Husso (St. Louis Blues, 48 Saves).
9. NHL All-Star Game
Auch bis zum Honda NHL All-Star Game dauert es nicht mehr lange: Am 5. Februar steigt das beliebte Format in der T-Mobile Arena in Las Vegas (Heimspielstätte der Vegas Golden Knights), die wie keine andere Halle in der Liga für maximales Entertainment steht.
10. Festung in Sunrise - Hurricanes als ungeliebte Gäste
Der US-Bundesstaat Florida ist ein beliebtes Urlaubsziel. Für Eishockey-Klubs gibt es in Sunrise allerdings kaum etwas zu holen: Die Florida Panthers sind mit einer 14-3-0-Bilanz das bislang beste Heim-Team in der laufenden Saison. Ungeliebte Gäste sind dagegen die Carolina Hurricanes. Warum? Mit einem 12-4-1-Record stellen die Hurricanes die beste Auswärtsmannschaft der Liga.