Schon vor der Olympia-Pause waren die Buffalo Sabres eine überraschend starke Mannschaft. Seit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs aber ist Buffalo das beste Team in der NHL und gewann sechs von sechs Spielen (6-0-0, 22:10 Tore, 15 Prozent im Powerplay, 88,9 Prozent im Penalty Killing). Beim jüngsten Erfolg, einem 3:2-Heimsieg gegen die Nashville Predators, wurden die Sabres vor neue Herausforderungen gestellt - und wussten auch diese zu bewältigen.
Freude über einen schlechten Start
Nach einer emotionalen Trade-Deadline, an der Buffalo erstmals seit Jahren wieder als Käufer statt als Verkäufer auftrat, war der Start ins Heimspiel gegen Nashville eher holprig: Im ersten Abschnitt hatten die Sabres angesichts von nur zwei Torschüssen (2:6) keinen guten Start. Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs gerieten sie mit 0:1 in Rückstand (Zachary L’Heureux, 22.).
„Vielleicht war es gar nicht so schlecht für uns, dass wir nach einem schlechten Drittel eine Antwort finden mussten. Insbesondere zu diesem Zeitpunkt der Saison“, philosophierte Routinier Jason Zucker (34; 15 NHL-Saisons, 814 Spiele, 234-220-454). „Jeder hat längst in den Playoff-Modus geschaltet. Es war gut, dass wir uns zusammenraufen mussten und wir im zweiten und dritten Drittel wieder zu unserem Spiel gefunden haben.“
Thompson punktet im zehnten Spiel in Folge
Genau das gelang den Sabres eindrucksvoll. Für den Funken, der sich im weiteren Verlauf zu einer Aufholjagd entzünden sollte, zeichnete Tage Thompson verantwortlich. Buffalos Nummer-1-Center empfing einen Querpass von Alex Tuch im rechten Faceoff-Kreis und traf technisch anspruchsvoll als Rechtsschütze im zurückgleiten ins rechte Eck zum 1:1 (33.)
„Ein unglaublicher Schuss“, staunte Sabres-Trainer Lindy Ruff. „Manchmal sagt er zu mir: ‚Ich kann von dort ein Tor schießen.‘ Immer wenn ich vorschlage, dass er vielleicht lieber einen Pass spielen soll, dann sagt er wieder: ‚Naja, ich kann von da ein Tor schießen‘. Und er macht es auch. Er hat heute ein ganz wichtiges Tor für uns geschossen. Das hat die Energie in die Halle zurück und uns in die Spur gebracht.“
Für Thompson war es Saisontreffer Nummer 34. Damit baute er seine persönliche Punkteserie auf zehn Spiele aus (6-5-11), was einen Karriere-Bestwert darstellt.
„Ganz offensichtlich spielt diese Mannschaft gutes Eishockey. Wenn du Spiele gewinnst und gut spielst, dann kommt der individuelle Erfolg ganz von alleine“, so Thompson.





















