Marco Sturm und Leon Draisaitl sind die Gesichter des deutschen Eishockeysports. Der eine ist Trainer bei den Boston Bruins, der andere ein absoluter Schlüsselspieler bei den Edmonton Oilers. Beide stehen am heutigen Dienstag in der Ersten Runde der Stanley Cup Playoffs unter Druck, weil sie mit ihren Teams in den Serien mit 1:3 zurückliegen und sich keine weitere Niederlage erlauben dürfen.
Bruins müssen nach Debakel als Team funktionieren
Marco Sturm und die Boston Bruins sind gefordert. Sie müssen Spiel 5 bei den Buffalo Sabres (7:30 p.m. ET, Mi. 1:30 Uhr MESZ) gewinnen, um das Saisonaus zu vermeiden und das jüngste Debakel vergessen zu machen. Die 1:6-Heimpleite in Spiel 4 war für die gesamte Mannschaft „beschämend“, wie Sturm zugab. „Die Jungs haben das ganze Jahr über hart gearbeitet. Das hat jetzt richtig wehgetan. Aber wir werden zusammenhalten, wie wir es das ganze Jahr über getan haben. Ich bin mir sicher, dass die Jungs eine Reaktion zeigen werden. Und ich bin sehr zuversichtlich, was das Spiel angeht.“
Insgesamt stellt Sturm eine unerfreuliche Entwicklung bei seiner Mannschaft fest. Nachdem die Bruins in den ersten beiden Spielen sieben Tore erzielten, gelangen in den vergangenen beiden Partien insgesamt nur noch zwei Treffer. Der Serienstand von 3:1 für die Sabres ist leistungsgerecht. „Buffalo hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert. Wir sind leider einen anderen Weg gegangen. Dabei hat der Gegner nicht viel anders gemacht als zuvor“, erklärt Sturm. „Es lag an uns. Wir müssen jetzt sicherstellen, dass wir unsere Aufgaben erledigen und als Team zusammenarbeiten.“





















