Die Ottawa Senators wurden als erstes Team in den Stanley Cup Playoffs 2026 eliminiert. In der Best-of-7-Serie in der Ersten Runde gegen die Carolina Hurricanes wurden sie mit 0:4 gesweept. Das Aus passierte am Samstagabend im heimischen Canadian Tire Centre durch eine 2:4-Niederlage in Spiel 4. „Es ist herzzerreißend“, sagte Power Forward Brady Tkachuk.
„Eine wirklich enge Serie, ich muss sie loben. Sie sind eine großartige Mannschaft, spielen hart und lassen nicht viel zu. Jeder in dieser Kabine hat alles gegeben, was er hatte, um diese Serie zu verlängern. Es ist hart.“
Ottawa war mit viel Rückenwind in die Stanley Cup Playoffs 2026 gestartet. Vom 13. Januar bis zum Ende der regulären Saison 2025/26 holten die Senators 71,1 Prozent der möglichen Punkte (38 Spiele, 24-8-6, 54 Punkte), waren in diesem Zeitraum die drittbeste NHL-Mannschaft und sicherten sich nach einer starken Aufholjagd den zweiten Wildcard-Platz in der Eastern Conference. Trotzdem setzten die Hurricanes ihnen ein deutliches Stopp-Schild in den Playoffs. Für Ottawa ist damit wie schon in der Vorsaison in der Ersten Runde Schluss (2025: 2:4 gegen die Toronto Maple Leafs).
„In diesem Jahr haben wir wohl viel besser gespielt als letztes Jahr“, sagte Senators-Trainer Travis Green. „Wir haben viele Schritte nach vorne gemacht in dem Glauben, dass wir viel näher dran sind, um einen Stanley Cup kämpfen zu können.“
Die Gründe für das Aus
Die Gründe für das frühe Scheitern liegen auf der Hand: Mit gerade einmal 1,25 Toren pro Partie kam Ottawas Offensive einfach nicht ins Laufen. Die einzigen beiden Torschützen waren Drake Batherson (3-1-4) und Dylan Cozens (2-0-2). Leistungsträger wie Tim Stützle (0-1-1, -4), Brady Tkachuk (0-0-0, -4), Claude Giroux (0-0-0), Shane Pinto (0-0-0), Ridly Greig (0-1-1, -3) oder Fabian Zetterlund (0-0-0, -1) blieben allesamt ohne einen einzigen Treffer und sammelten zusammengerechnet zwei Assists.






















