Die Los Angeles Kings erlebten ein außergewöhnliches Aus am Montagabend bei der 1:5-Niederlage in Spiel 4 der Ersten Runde der Stanley Cup Playoffs 2026. Statt leeren Sitzen und Pfiffen, blieben nach der Schlusssirene die Ränge in der Crypto.com Arena gut gefüllt und es gab stehende Ovationen.
Warum? Franchise-Spieler und Kapitän Anze Kopitar hatte das letzte Spiel seiner Karriere absolviert. Schon in den letzten Sekunden hallten „Thank you, Kopi“-Sprechchöre durch die Arena. Am Ende applaudierten dem 38-jährigen Slowenen selbst die Schiedsrichter.
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Für L.A. war es also gleich ein doppelt trauriger Abend: Im fünften Jahr in Serie ist für die Kings bereits in der Ersten Runde Schluss. Weiter kam Los Angeles zuletzt 2014, also vor zwölf Jahren, als es den Stanley Cup gewann.
Die Gründe für das Aus
Es fehlte an fast allem, um den übermächtigen Gegner aus Colorado ernsthaft vor Probleme stellen zu können. Allen voran ist die schwache Offensive zu nennen, die in vier Spielen nur fünf Treffer zustande brachte. Im Schnitt 1,25 Tore pro Partie bedeuten zusammen mit den Ottawa Senators die schlechteste Playoff-Offensive in diesem Jahr.
Die einzigen Torschützen hießen Artemi Panarin (2-1-3), Adrian Kempe (1-1-2), Trevor Moore (1-1-2) und Joel Edmundson (1-0-1). Los Angeles‘ Playoff-Top-Scorer, Alex Laferriere (0-4-4), lieferte vier Assists, aber kein Tor. 14 von 21 eingesetzten Skatern sammelten keinen einzigen Scorerpunkt. Leistungsträger wie Quinton Byfield (0-2-2), Brandt Clarke (0-1-1), Kopitar (0-0-0) und Andrei Kuzmenko (0-0-0) blieben doch weit hinter den Erwartungen zurück. Es fehlte also an Durchschlagskraft sowohl in der Spitze als auch in der Tiefe.






















