Die Vegas Golden Knights haben einen Overtime-Krimi in Spiel 4 am Montagabend im Delta Center mit 5:4 n.V. beim Utah Mammoth gewonnen und damit die Best-of-7-Serie in der Ersten Runde der Stanley Cup Playoffs 2026 auf 2:2 ausgeglichen. Dabei meisterte Vegas eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit einer 3:0-Führung, einem 3:4-Rückstand, einem aberkannten Tor in der Verlängerung und dem finalen Erlösung nach fast 80 intensiven Minuten.
Theodore wird zum OT-Helden
Spiel 4 brachte die Spieler auf beiden Seiten an ihre Grenzen - sowohl psychisch als auch physisch. Für die körperliche Komponente sorgten 57:41 Checks und 21:22 Blocks. Für den Nervenkitzel sorgte ein Spielverlauf, der auch aus der Feder von Alfred Hitchcock hätte stammen können.
Doch zunächst zum Happy End. Dieses schien bereits in Minute 10:22 in der Overtime zu passieren, als Pavel Dorofeyev aus der Nahdistanz den Puck über die Linie drückte. Doch der vermeintliche Siegtreffer wurde aufgrund einer vorausgegangenen Abseitsstellung wieder einkassiert.
Also dauerte es bis 19:08 ehe sich die Golden Knights wirklich freuen durften: Jack Eichel spielte hinter dem gegnerischen Tor einen feinen Rückhandpass durch die Beine von Gegenspieler Nick Schmaltz genau aufs Tape des aufgerückten Verteidigers Shea Theodore. Dessen Direktabnahme passte genau und knipste ein letztes Mal an diesem Abend die Torlampe in Salt Lake City an (80.).






















