Im Duell zwischen einem der besten aktiven deutschen Spieler und einem der besten ehemaligen deutschen Spieler, gewann am Montag die neue Generation. Tim Stützle und die Ottawa Senators fuhren zu Hause im Canadian Tire Centre einen klaren 7:2-Sieg gegen die Boston Bruins und ihren Trainer Marco Sturm ein. Stützle war dabei einer von drei Spielern, die gleich an drei Toren beteiligt waren und Ottawa konnte sich auf einen stabilen Rückhalt im Tor und ein gnadenloses Powerplay verlassen.
„Das war wichtig“, freute sich Stürmer Drake Batherson. „Wir haben einfach gut in der Abwehr gespielt und das hat zu mehr Offensive geführt. Das Powerplay war natürlich stark. Wenn man das alles schafft, wird man zwangsläufig ein paar Tore schießen.“
Merilainen unbeeindruckt von frühem Tor
Eigentlich witterten die Bruins wohl eine gute Chance. Ottawa trat ohne seinen ersten Torwart Linus Ullmark an, der eine Pause bekam. Stattdessen stand Leevi Merilainen zwischen den Pfosten. Der 23-jährige Finne hatte zuvor in dieser Saison nur ein Spiel bestritten, in dem er gegen die Buffalo Sabres sieben Tore kassiert hatte. Zwischenzeitlich wurde er in die American Hockey League nach Belleville geschickt.
„Das war eine starke Antwort“, lobte Trainer Travis Green den Schlussmann. „Diese Saison war bisher ein Kampf für ihn. Er hatte nicht sein bestes Training Camp, aber er ist in die AHL gegangen, hat einige Spiele hinter sich gebracht und hart gearbeitet... Es war schön zu sehen, dass er dafür belohnt wird.“
Tatsächlich drohte früh die nächste Enttäuschung für Merilainen, denn in der vierten Minute kassierte er das 0:1 durch Morgan Geekie. Davon ließ er sich aber nicht beeindrucken. Insgesamt hielt er 26 von 28 Schüssen und gab den Senators damit die Chance auf den Sieg.
Dreifaches Drei-Punkte-Spiel
In der Offensive konnten sich die Senators unter anderem auf drei ihrer großen Leistungsträger verlassen. Stützle, Batherson und Verteidiger Jake Sanderson verbuchten jeweils drei Punkte.




















