Im Februar versammelten sich die weltbesten Eishockeyspieler in Milano-Cortina, im Streben Gold zu holen.
Nun, zu Beginn der Stanley Cup Playoffs, werden viele dieser Spieler ihr Augenmerk auf einen silbernen Pokal richten.
Insgesamt werden 84 Spieler, die bei den Olympischen Spielen elf verschiedene Länder vertreten haben – Kanada, Tschechien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Lettland, die Slowakei, Schweden, die Schweiz und die USA –, ihre Saison in den Playoffs beenden.
Hier sind nur einige der Olympia-Stars, die in die Playoffs starten:
Matt Boldy (Minnesota Wild, USA): Für den 25-jährigen Stürmer war es ein Durchbruchsjahr – und das nicht nur wegen des Tores, das er im Spiel um die Goldmedaille gegen Kanada erzielte. Boldy erzielte 85 Punkte (42 Tore, 43 Vorlagen) in 76 Spielen – ein neuer Karrierebestwert in der NHL –, wobei die Torausbeute um satte elf Treffer über seiner bisherigen Bestmarke von 31 Toren aus der Saison 2022/23 lag. Der Nr. 12-Pick beim NHL Draft 2019 machte mit einem fulminanten Tor auf sich aufmerksam und bereitete später Jack Hughes’ Heldentat in der Verlängerung vor, womit er zeigte, wie dynamisch er sein kann.
Sidney Crosby (Pittsburgh Penguins, Kanada): Crosbys Olympiateilnahme mag zwar nicht so geendet haben, wie er es sich erhofft hatte – sowohl was Verletzungen als auch Ergebnisse angeht –, doch der Kapitän der Penguins und von Team Canada hat die Chance, bei seiner Rückkehr in die NHL-Playoffs zum ersten Mal seit drei Spielzeiten ein neues Ende zu schreiben. Crosby, der bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver das Golden Goal für Team Canada erzielte, zog sich im Viertelfinalsieg gegen Tschechien eine Verletzung am Unterkörper zu, die ihn den Rest des Turniers kostete. Der 38-Jährige kehrte am 18. März in den Kader der Penguins zurück und beendete die Saison mit 74 Punkten (29 Tore, 45 Vorlagen) in 68 Spielen. Er wird seine 181. NHL-Playoff-Partie bestreiten, wenn die Penguins in Spiel 1 die Philadelphia Flyers empfangen.






















