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St. Louis schöpft Hoffnung auf die Playoffs

Die Blues müssen im Rest der Saison Auswärtsstärke beweisen, um in die Runde der besten 16 Teams zu kommen

von Alexander Gammel / NHL.com/de Autor

Im Team der St. Louis Blues ist im Januar eine deutliche Veränderung gegenüber den ersten Monaten der Saison zu beobachten. Es wird wieder mehr gelächelt, gelacht und gescherzt, die Stimmung wird immer entspannter und besser. Zu diesem Umschwung gibt es bei den Blues auch allen Grund, denn nach einem schlechten Start klettert die Mannschaft in der Tabelle der Western Conference stetig nach oben. Seit dem Jahreswechsel gewannen sie sechs von zehn Spielen. Zuletzt feierten die Blues einen 3:2-Heimsieg gegen die Ottawa Senators.

Video: OTT@STL: Tarasenko gegen Anderson aus dem Handgelenk

"Das war ein großartiges Gefühl", bestätigte auch Verteidiger Carl Gunnarsson nach der Partie. "Es war kein perfektes Spiel. Wir mussten bis zum Schluss kämpfen. Jordan Binnington war großartig im Tor und wir haben am Ende einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Zwei Punkte. Das ist alles was zählt."

Diesen Weg zum Sieg finden die Blues zurzeit häufiger und das brachte sie diesen Monat bis auf vier Punkte an die Minnesota Wild heran, die die zweite Wild Card im Westen halten. Das Kalenderjahr 2018 schloss die Mannschaft aus Missouri noch als schlechtestes Team der Liga ab. Sie lagen mit 34 Punkten (15-18-4) auf dem letzten Platz der Western Conference und punktgleich mit den Ottawa Senators ligaweit.

Dank der der ansteigenden Formkurve darf sich St. Louis Hoffnungen auf einen Platz in den Stanley Cup Playoffs machen. Es ist allerdings keine leichte Aufgabe, die im Rest der regulären Saison vor den Blues liegt, vor allem, nachdem sie einen Großteil der übrigen 35 Spiele nicht in ihrem Enterprise Center austragen werden. Die bisherige Saison der Blues war von Heimspielen geprägt, von 47 Partien fanden 27 vor den eigenen Fans statt, dabei kamen sie auf eine Statistik von 12-13-2. Damit bleiben ihnen nur 14 Heimspiele.

 

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20 der bisherigen Begegnungen trug St. Louis in der Fremde aus, folglich stehen noch 21 Gastspiele an. Doch die Ausbeute der Blues in den Stadien anderer Teams ist durchaus akzeptabel. Mit 9-8-3 holten sie 21 von 40 möglichen Punkten. Seit ihr Aufschwung im Januar begann, gewannen die Blues drei von fünf Auswärtsspielen und holten bei der Niederlage bei den New York Islanders nach Verlängerung immerhin einen Punkt gegen eines der aktuell besten Teams der NHL.

Besonders stark zeigte sich Torwart Jordan Binnington. Der Rookie gewann vier seiner letzten fünf Spiele und stand auch bei dem Punktgewinn gegen die Islanders auf dem Eis.

"Seine Aufgabe ist es, uns eine Chance zu geben, die Spiele zu gewinnen", so Trainer Craig Berube über seinen Torhüter. "Genau das hat er heute wieder gemacht. Er war wieder stark."

Neben dem jungen Torwart zeigen sich auch die Verteidiger Alex Pietrangelo sowie Gunnarsson von ihrer besten Seite und Stürmer Ryan O'Reilly überzeugte in den vergangenen 13 Spielen mit 16 Punkten (vier Tore, zwölf Assists), während Vladimir Tarasenko genau das liefert, was von ihm erwartet wird. Er erzielte fünf seiner 16 Tore dieser Saison im Januar.

Video: STL@WSH: O'Reilly legt im Powerplay für Tarasenko auf

Die Blues bekommen diesen Monat noch zwei Mal die Gelegenheit, ihre überzeugende Form mit zwei Auswärtssiegen zu bestätigen. Am Montag treffen sie auf die Los Angeles Kings, die mit 42 Punkten (19-26-4) den vorletzten Platz der Conference belegen. Am Mittwoch folgt das Spiel gegen die Anaheim Ducks, die vor zwei Spielen die längste Niederlagenserie der Franchise-Geschichte beendeten (0-8-4).

Damit liegen zwei sehr machbare Aufgaben vor den Blues, ehe es in die sogenannte Bye Week geht, eine spielfreie Phase, die für St. Louis vom 24. Januar bis zum 1. Februar gehen wird. Im Februar folgen 14 Spiele, von denen neun auswärts stattfinden werden. Für die Blues kann dieser Monat bereits eine Vorentscheidung im Rennen um die Playoffs bedeuten. Kommen sie jedoch gut durch den Monat und besonders die Auswärtsspiele, könnten die Playoffs in greifbare Nähe rücken.

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