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Pacific gewinnt Honda NHL All-Star Game 2018

Das Team von Gerard Gallant setzt sich im Finale des All-Star Turniers gegen die Atlantic Division durch

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Die Mannschaft der Pacific Division entschied das Finalspiel gegen die Atlantic Division mit 5:2-Toren für sich und mit Brock Boeser von den Vancouver Canucks wird ein Rookie als MVP des NHL All-Star Games 2018 geehrt.

"Das hat richtig Spaß gemacht. Wenn du dann merkst wie es läuft, dann legst du auch noch einen Zahn drauf. Wir hatten mit Brent [Burns] ein richtiges Biest in unseren Reihen", zeigte sich Anze Kopitar erfreut über den Sieg seiner Pacific Division."

Die Stars der Liga haben sich in Tampa, Florida eingetroffen, um beim NHL All-Star Wochenende 2018 ihr Können zu zeigen und sich zu messen. Der Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung, die am Samstag mit den NHL All-Star Skills Competition begann, war das Honda NHL All-Star Game, das in Turnierform mit drei 20-minütigen 3-gegen-3 Partien ausgetragen wurde.

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Amalie Arena traten zunächst die jeweils zwei Divisions-Teams der Eastern und der Western Conference in den Halbfinals gegeneinander an. Die Gewinner zogen in das Endspiel ein. Obwohl der Siegermannschaft ein stattliches Preisgeld von US$ 1 Million winkte, stand selbstverständlich der Spaß am Spiel bei den Protagonisten im Vordergrund.

Finale: Pacific - Atlantic 5:2 (3:1/2:1)

Durch eine souveräne Vorstellung behielt die Auswahl der Pacific Division mit 5:2 die Oberhand über die spielstarke Atlantic Division. Die Atlantic legte zwar los wie die Feuerwehr, kam gleich in den ersten Sekunden nach dem Eröffnungsbully zu zwei Torschüssen aus kurzer Distanz von Erik Karlsson und Nikita Kucherov, doch der erste Treffer sollte Pacifics zweifachen Torschützen Rickard Rakell (1./18.) für die Pacific gelingen, als noch keine Minute absolviert war.

Brock Boeser (6.), der anschließend als wertvollster Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde, brachte es ebenso wie Drew Doughty (9.) und Johnny Gaudreau (12.) auf einen Treffer und einen Assist. Anze Kopitar bereitete zwei Tore der Pacific vor.

 

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Bei der Atlantic war nur Mike Green (7./14.) in der Lage im ersten Durchgang Marc-Andre Fleury (3 Saves) und im zweiten den überragend aufgelegten Mike Smith (6 Saves) zu bezwingen. Die größte Gelegenheit den Rückstand auf ein Tor zu verkürzen hatte die Atlantic, als beim Stande von 1:3 Gaudreau wegen Beinstellens an Brad Marchand für eine Minute auf der Strafbank Platz nehmen musste. Doch die Pacific überstand die einminütige Strafe schadlos. Atlantics Schlussleute Andrei Vasilevskiy und Carey Price brachten es auf acht und sechs Paraden.

Video: PAC@ATL: Rakell schießt sein Zweites nach klasse Move

1. Halbfinale: Central - Pacific 2:5 (1:0/1:5)

Im Auftaktmatch des All-Star Turniers konnte die Pacific Division dank eines 5:2 Erfolgs über die Central Division ins Finale einziehen, nachdem die Central zur ersten Halbezeit (es wurde 2x 10 Minuten gespielt) noch vorne gelegen war. Nathan MacKinnon (2.) hatte mit einem Schlenzer ins rechte Toreck die Central früh in Front geschossen. Die beiden Schlussleute im ersten Durchgang, Pekka Rinne (4 Saves) auf Seiten der Central und bei der Pacific Marc-Andre Fleury (7 Saves) konnten immer wieder ihre Klasse unter Beweis stellen. Allein Connor McDavid tauchte gefühlte zehn Mal gefährlich vor Rinne auf und verzockte sich.

Die Minuten des Stürmers der Edmonton Oilers sollten aber noch kommen. In der zweiten Halbzeit war er an vier der fünf Tore seines Teams mit der Vorarbeit beteiligt. Als ersten setzte er Drew Doughty (15.) auf die Reise, der schloss seinen Alleingang humorlos ab und bezwang Connor Hellebuyck (5 Saves) zum 1:1-Ausgleich. Das erste Führungstor der Pacific von James Neal (17.) konnte kurz darauf P.K. Subban (18.) mit einem Schuss über die Fanghand von Mike Smith (7 Saves) egalisieren, doch nachdem Brock Boeser (19.), der einzige Rookie, der bei diesem All-Star Game mitwirkte, die Scheibe zum 3:2 in den Torwinkel geschweißt hatte, nahm die Niederlage der Central ihren Lauf. Peter Laviolette entschied sich frühzeitig Smith aus dem Tor zu nehmen und Brent Burns (19.en) sowie Neal (20.en) mit seinem zweiten Treffer machten den Finaleinzug der Pacific perfekt.

Video: CEN@PAC: Boesers Schuss landet im Netz

2. Halbfinale: Metropolitan - Atlantic 4:7 (3:2/1:5)

Einen torreichen Schlagabtausch lieferten sich die Kontrahenten aus der Eastern Conference, wobei das Team der Atlantic Division am Ende mit 7:4 Toren klar die Nase vorne hatte und den Vorjahressieger, die Metropolitan Division, aus dem Turnier warf.

Nikita Kucherov (9./13./18.) komplettierte vor den heimischen Fans mit dem letzten Tor dieses Aufeinandertreffens nach einem klasse Trick seinen Hattrick und Jack Eichel (17.) war mit einem Treffer und zwei Vorlagen an ebenfalls drei Toren der Atlantic beteiligt, die nach knapp neun Spielminuten bereits mit 1:3 hinten gelegen waren.

 

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Die weiteren Torschützen der Atlantic waren Auston Matthews (6.), Brayden Point (15.) und Brad Marchand (18.). Auf Seiten der Metropolitan sorgten Sidney Crosby (2.), Claude Giroux (8.) und Alex Ovechkin (9.) für einen Traumstart gegen Atlantics Schlussmann Andrei Vasilevskiy (10 Saves), doch im zweiten Durchgang konnte nur Kris Letang (14.) den eingewechselten Carey Price (8 Saves) bezwingen.

"Es ist schon klasse mit ihm [Alex Ovechkin] zusammenzuspielen. Er hat das Auge für den Nebenmann. Bei einem [All-Star Game] hat man auch den Raum, das macht einiges viel einfacher."

Metropolitans Torhüter Henrik Lundqvist und Braden Holtby konnten jeweils fünf Torschüsse, der durchaus spektakulär kombinierenden Atlantic parieren.

Seinem Gegner Respekt zollte anschließend Giroux: "Das sind schon richtig gute Spieler hier und bei Kucherovs Tor [seinem dritten] hat man gesehen wie abgezockt er ist und über wieviel Selbstvertrauen er verfügt."

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