Im Schlussdurchgang setzte Scott Laughton seine Erfolgsgeschichte aus dem vorherigen Aufeinandertreffen fort. Der Schütze des Siegtors von Spiel 5 bezwang Semyon Varlamov in der 50. Minute nach einem Alleingang zum 4:4. Die Partie ging in die Verlängerung, in der es bis zur 96. Minute dauerte, ehe Ivan Provorov die Flyers erlöste.
Philadelphias Schlussmann Carter Hart wehrte 49 Torschüsse der Islanders ab. Sein Gegenüber Semyon Varlamov brachte es auf 26 Saves.
Spiel 7 findet am Samstag statt (7:30 p.m. ET, So. 1:30 Uhr MESZ; NHL.TV). Der Sieger trifft im Eastern Conference Finale auf die Tampa Bay Lightning.
Canucks geben ein weiteres Lebenszeichen ab
Dank ihrer Effektivität im Abschluss konnten die Vancouver Canucks Spiel 6 der Zweitrundenserie gegen die Vegas Golden Knights im Rogers Place von Edmonton, der Hub-City der Western Conference, für sich entscheiden. Mit 4:0 gaben sie den in der Western Conference erstplatzierten Golden Knights das Nachsehen und erzwangen ein siebtes Aufeinandertreffen, nachdem sie in der Serie bereits mit 1:3 hinten gelegen waren.
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Vancouvers Torwart Thatcher Demko raubte mit seinen starken Paraden den Golden Knights den Nerv. Er kam bei seinem ersten Playoff-Shutout auf 48 Rettungstaten, hiervon allein 22 im Schlussdrittel.
Die Canucks hatten nicht nur das bessere Ende für sich, sondern erwischten einen Traumstart. 170 Sekunden waren absolviert als Jake Virtanen, von hinter dem Tor kommend, mit einem Bauerntrick erstmals Robin Lehner im Kasten der Golden Knights bezwang.
Vegas wirkte geschockt und die Canucks konnten die Partie bis zur ersten Pause ausgeglichen gestalten. Ab dem zweiten Durchgang machten die Golden Knights richtig viel Druck auf das Gehäuse von Demko, doch entweder wurden ihre Schüsse von den aufopferungsvoll verteidigenden Canucks geblockt (21 Blocks) oder sie fanden beim Schlussmann der Canucks ihre Endstation.
In die Karten der Canucks spielte das 2:0 von J.T. Miller nach 63 Sekunden im Schlussdurchgang. Lehner war die Sicht verdeckt und Millers Gewaltschuss vom rechten Bullykreis fand den Weg ins Netz. Für die Vorentscheidung zu Gunsten der Westkanadier sorgte gut sieben Minuten später Vancouvers Rookie-Verteidiger Quinn Hughes. Die Canucks ließen die Scheibe im Drittel der Golden Knights laufen, diese landete bei dem 20-Jährigen, der oberhalb des linken Bullykreises abzog und mit seinem Schuss für die 3:0-Führung sorgte.
Mit allen Mann nach vorne, war jetzt die Devise der Golden Knights, doch etwas Zählbares sollte ihnen nicht mehr glücken. Auch nicht als sie bereits fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit Lehner (19 Saves) zu Gunsten eines weiteren Feldspielers aus dem Kasten nahmen. Im Gegenteil: Bo Horvat nutzte das verwaiste Tor, um in der 56. Minute den Endstand herzustellen.
Zum siebten Aufeinandertreffen in der Serie treten die Kontrahenten am Freitag in Edmonton an. Der Sieger trifft im Western Conference Finale auf den Sieger der Serie zwischen den Colorado Avalanche und den Dallas Stars.
Die Three Stars des Abends:
1st Star: Thatcher Demko, Vancouver Canucks (42 Saves)
2nd Star: Brock Boeser, Vancouver Canucks (ein Tor, ein Assist)
3rd Star: Carter Hart, Philadelphia Flyers (49 Saves)