OTT Tim Stutzle

Platz neun in der Endabrechnung der Eastern Conference kann wahrlich nicht das Ziel der Ottawa Senators sein. Aktuell stehen die Senators auf diesem undankbarsten Rang, den es geben kann. Gerade einmal vier Punkte trennen Platz sieben bis Platz zwölf im Osten, wobei die fünftplatzierten Boston Bruins die erste Wildcard belegen. Boston befindet sich wie Ottawa in der Atlantic Division hat aber bereits acht Punkte Vorsprung auf die Kanadier. Ottawas deutscher Stürmer Tim Stützle ist sich bewusst, was die Stunde geschlagen, nach ihren drei Niederlagen in Folge (0-2-1).

„Wir alle in dieser Kabine wollen gewinnen“, sagte er am Donnerstagmorgen vor der Heimpartie gegen die Buffalo Sabres und fügte hinzu, dass sie durchaus wissen, was es brauche, um zu gewinnen.  „Wir müssen einfach wieder zu unserem Spiel zurückfinden. Es wird immer wieder schwierige Phasen geben, aber ich glaube, bevor wir diese beiden Spiele verloren haben, haben wir solides Eishockey gespielt. Jetzt geht es nur darum, wieder so zu spielen wie zuvor, und das immer wieder.“

Vor der Niederlagenserie hatten die Senators vier Partien am Stück für sich entscheiden können und einen großen Schritt Richtung Stanley Cup Playoffs gemacht. Für die Senators spricht, dass sie gegenüber den vor ihnen platzierten Mannschaften, den New York Islanders und den Columbus Blue Jackets noch zwei und noch ein mehr zu absolvierendes Spiel in der Hinterhand haben. Zudem stehen für die Senators nun fünf Heimpartien am Stück auf dem Spielplan.

Die Highlights und spielentscheidenden Szenen aus dem Spiel zwischen den Florida Panthers und den Ottawa Senators

Zuversichtlich angesichts dieser Ausgangsposition zeigt sich auch Trainer Travis Green.

„Uns geht es gut. Ja, ich glaube, wir freuen uns auf das Spiel. Wir wissen, dass wir nicht gut gespielt haben und dass wir insgesamt besser auftreten müssen. Aber wir hatten an diesem Abend auch ein bisschen Glück, denn niemand sonst, hat Punkte geholt. Wie ich schon sagte, wir haben noch acht Spiele vor uns und wir haben uns in eine gute Ausgangsposition gebracht“, so Green, der verriet, dass sie mit Linus Ullmark im Tor das Spiel gegen die Sabres beginnen werden. „Ich möchte, dass er jeden Abend spielt. Er ist unser Stammtorwart. Es war ein ziemlich hartes Jahr für ihn, sowohl abseits des Eises als auch auf dem Eis, und ich finde, seit er aus seiner Auszeit zurückgekommen ist, hat er gut gespielt.“

Auch die Heimbilanz von 18-11-8 gibt Anlass zu Optimismus in den Reihen der Senators.

Verwandte Inhalte