dominik kahun

International Ice ist die wöchentliche Serie von NHL.com/de, in der über Spieler mit NHL-Bezug aus den wichtigen europäischen Ligen berichtet wird. Dabei richtet sich der Fokus auf Akteure aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.

In den Viertelfinals der PENNY DEL und der Schweizer National League gab es jede Menge Tore zu bestaunen. Mit Tobias Rieder vom EHC Red Bull München und Dominik Kahun vom Lausanne HC machten zwei deutsche Nationalspieler und Olympia-Teilnehmer als Goalgetter von sich reden.

Rieder scort in allen Begegnungen

Der EHC Red Bull München und der ERC Ingolstadt kämpfen mit offenem Visier um den Einzug ins Playoff-Halbfinale der PENNY DEL. Nach dem spektakulären Auftakt mit elf Treffern in Spiel 1 ging es auch in den drei folgenden Begegnungen torreich weiter. Und mittendrin im Geschehen war jedes Mal Münchens früherer NHL-Profi Tobias Rieder. Zum 6:1 der Red Bulls in Spiel 2 am Freitag in Ingolstadt steuerte er einen Doppelpack und eine Vorlage bei. Zwei Tage später beim 5:2-Heimsieg in Spiel 3 lieferte der Angreifer den Secondary Assist zum 2:0. Elf Minuten vor Schluss netzte er selbst zum Endstand ein. In Spiel 4 am Dienstag beim ERC setzte es eine 2:7-Klatsche für die Red Bulls. Nach dem ersten Drittel lagen sie bereits 0:5 hinten. Rieder bekam beim Treffer zum 1:5 einen Assist gutgeschrieben.

Nach vier Begegnungen steht die Serie in der Gesamtwertung 2:2. Rieder scorte in allen vier Partien und unterstrich damit, dass er sich in Topform befindet. Sieben Punkte (4 Tore, 3 Assists) sind für ihn registriert. In der Playoff-Scorerwertung steht er an zweiter Stelle. Die Torjägerliste führt er sogar an.

Kühnhackl zweimal Zuarbeiter

Den Adler Mannheim fehlt noch ein Sieg in der Serie gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven, um das Ticket für die Runde der letzten Vier zu lösen. Am Freitag gewannen sie in Spiel 2 mit 5:4 n.V. an der Waterkant und am Sonntag fertigten sie ihren Kontrahenten vor eigenem Publikum in Spiel 3 mit 5:1 ab. Nach zehn Minuten hieß es bereits 4:0 für die Hausherren. Tom Kühnhackl verbuchte den Secondary Assist beim fünften Treffer seines Teams. Am Dienstag in Spiel 4 drehten die Bremerhavener auf eigenem Terrain den Spieß um. Sie schickten die Mannheimer mit einer 6:1-Packung auf die Rückreise in die Kurpfalz. Kühnhackl assistierte beim Ehrentor seiner Mannschaft. Nach vier Playoff-Einsätzen sind für ihn drei Assists verzeichnet. Mannheims Kapitän Marc Michaelis, der in den vergangenen drei Partien leer ausging, hat zwei Punkte (ein Tor, ein Assist) nach vier Auftritten auf dem Konto.

Bergmann meldet sich zurück

Lean Bergmann hat sich bei den Eisbären Berlin zurückgemeldet. Am Freitag beim 2:1-Auswärtserfolg in Spiel 2 bei den Straubing Tigers feierte er sein Comeback und zugleich sein Playoff-Debüt in dieser Saison. Ein Scorerpunkt war ihm dabei nicht vergönnt. Das änderte sich in Spiel 3 am Sonntag in Berlin. Bergmann markierte den Game-Winner zum 3:2. Die Partie endete mit 4:2. Am Dienstag setzten sich die Eisbären in Spiel 4 erneut mit 2:1 in Straubing durch und stellten die Serie somit auf 3:1. Bergmann war nicht an den zwei Treffern seines Teams beteiligt.

Haie schalten Wild Wings aus

Die Kölner Haie stehen als erster Halbfinalist der DEL-Playoffs fest. Sie schalteten die Schwenninger Wild Wings durch einen 4:0-Sweep aus. Allerdings mussten die hoch eingeschätzten Kölner in allen vier Duellen harte Arbeit verrichten. Die Resultate der Serie lauteten: 1:0, 4:2, 4:2 und 2:1 n.V.

Kahun trifft doppelt und sammelt drei Punkte

Mit drei Punkten hat Dominik Kahun in den zurückliegenden drei Playoff-Partien des Lausanne HC auf sich aufmerksam gemacht. Am Dienstag schoss er daheim in Spiel 6 der Serie gegen den Genève-Servette HC durch einen Zweierpack einen 2:0-Vorsprung heraus. Nach 34 Minuten erhöhte der LHC auf 3:0 und stand mit einem Bein im Halbfinale. Doch im weiteren Verlauf gaben die Hausherren das Spiel noch aus der Hand. Durch das 3:4 n.V. verpassten sie den vierten Sieg und das Weiterkommen. Am Freitag in Spiel 4 hatte Lausanne in eigener Halle mit 2:4 verloren. Kahun

bereitete das 2:4 von Damian Riat vor. Am Sonntag behauptete sich der LHC mit einem 3:2-Auswärtserfolg in Spiel 5. Der Showdown zwischen den beiden Westschweizer Rivalen steigt am heutigen Donnerstag in Genf.

ZSC Lions sind dank Malgin durch

Die ZSC Lions haben dank Denis Malgin den vierten Sieg im vierten Spiel in der Viertelfinalserie gegen den HC Lugano eingefahren und sich frühzeitig fürs Semifinale qualifiziert. Der Center schoss beim Gastspiel im Tessin am Freitag das entscheidende 2:1. Das erste Tor hatte er vorbereitet. Mit neun Punkten (drei Tore, sechs Assists) aus vier Spielen ist Malgin aktuell zweitbester Scorer in den Playoffs der National League.

Zug und Hofmann scheitern an Davos

Für den EV Zug und Gregory Hofmann sind die Playoffs nach vier Niederlagen in fünf Begegnungen gegen den HC Davos vorbei. Den einzigen Sieg landeten die Zuger am Donnerstag in Spiel 4 vor eigenem Publikum. Hofmann verbuchte einen Treffer und einen Assist beim 5:2. Am Samstag war der EVZ in Davos chancenlos und unterlag in Spiel 5 klar mit 1:4. Hofmann brachte es im Viertelfinale insgesamt auf drei Punkte (ein Tor, zwei Assists).

Fribourg kämpft sich eine Runde weiter

Mit Hängen und Würgen erreichte Fribourg-Gottéron die Vorschlussrunde. Der SC Rapperswil-Jona Lakers erwies sich für die favorisierten Westschweizer als harte Nuss. Erst durch ein 4:3 n.V. am Mittwoch in Spiel 7 zu Hause war sie geknackt. Am vergangenen Donnerstag hatte Fribourg bei den Lakers in Spiel 5 mit 6:2 triumphiert, auch mit Hilfe von Assists durch Christoph Bertschy und Torwart Reto Berra. Am Samstag folgte eine 1:2-Heimniederlage in Spiel 5. Am Montag in Spiel 6 behielt Fribourg in Rapperswil-Jona mit 3:1 die Oberhand. Bertschy leistete die Vorabreit zum 2:0.

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