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Spiel des Jahrzehnts: Bruins schocken Maple Leafs in Spiel 7

Epochales Comeback nach drei Toren Rückstand im dritten Drittel, Sieg in der Verlängerung

NHL.com @NHLdotcom

Im Vorfeld der Bekanntgabe des NHL Ersten und Zweiten All-Team des Jahrzehnts am 24. Januar (18:30 Uhr ET; NBCSN) wird die NHL ihre besten Spiele, Momente, Events, Trainer und Mannschaften der 2010er Jahre bekanntgeben.

Eine Auswahl, die von Mitarbeitern der NHL.com und NHL.com International zusammengestellt wurde, wird jeden Tag im Vorfeld der Veröffentlichung der All-Teams vorgestellt. Heute das Spiel des Jahrzehnts, das Spiel 7 der ersten Runde in der Eastern Conference zwischen den Boston Bruins und den Toronto Maple Leafs im TD Garden von Boston am 13. Mai 2013.

BOSTON -- Der Ruf hallt immer noch wider, fast sieben Jahre danach.

"Bergeron! Bergeron!"

Die Boston Bruins sprangen über die Bande auf das Eis, während Radiosprecher Dave Goucher seine ikonischen Worte schrie, eine Traube an Körpern und Schlittschuhen und völliger Wahnsinn. Patrice Bergeron hatte nach 6:05 Minuten in der Verlängerung das Tor zum 5:4-Sieg der Bruins in Spiel 7 der Eastern Conference Erstrundenserie geschossen und damit eines der unwahrscheinlichsten Comebacks in der Geschichte der Stanley Cup Playoffs vollendet. Die Spieler konnten sich nicht zurückhalten.

"Manchmal, wenn man über die Bande springt, schaut man den Kerl neben sich an, weil wenn er springt, will man keinen Cut abbekommen, oder?" sagte Stürmer David Krejci. "Aber in diesem Moment war so viel Adrenalin im Spiel. Man achtete auf Nichts. Man wollte nur so schnell wie möglich zu dem Haufen kommen und aufeinander springen."

Lange danach ist dieses Gefühl für Krejci immer noch frisch. Es steht in seinen Augen, die Wiederholung eines Spiels, das die Bruins fast aufgegeben hatten, bevor sie brüllend zurückkamen, um zu gewinnen.

Im dritten Drittel standen noch 14:31 Minuten auf der Uhr, als Nazem Kadri mit einem Treffer Torontos Führung auf 4:1 ausbaute, ein scheinbar nicht aufholbarer Rückstand. Die Bruins waren zerschmettert.

"Meine Reihe ging raus und wir wurden in unserem Drittel eingeschnürt, und die Fans buhlten, und das zu Recht", sagte Chris Kelly, damals Stürmer der Bruins und jetzt der Player Development Coordinator des Teams. "Ich erinnere mich, dass ich nach diesem Shift rauskam und mir dachte, ich kann es nicht glauben, dass wir gegen Toronto verlieren werden. Das ist schrecklich."

Nathan Horton traf nach 9:18 Minuten, aber die Bruins lagen immer noch zwei Tore zurück.

Die Zeit verging wie im Flug und es schien das Ende ihrer Saison zu sein.

Und dann traf Milan Lucic, als noch 1:22 Minuten zu spielen waren.

Und dann traf Bergeron, 50,2 Sekunden vor Schluss.

Und dann stand es unentschieden.

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"Man schießt eines, dann noch eines, und dann noch eines", sagte Kelly. "Ich glaube, es war dieses eine Mal. Man spielt ein solches Spiel 100 Mal, 99 Mal verliert man. Das ist einfach die Realität. Und ich weiß noch, dass ich dachte, wir haben es ausgeglichen. Wir gingen in die Umkleide, waren überglücklich, super aufgeregt, aber wir brauchten noch ein weiteres Tor."

Denn wenn sie in der Verlängerung verloren hätten, wäre das Comeback umsonst gewesen. Man würde sich nicht daran erinnern; es hätte keine Rolle gespielt.

"Man hat das Gefühl, dass alles zusammenbricht und es könnte das Ende von etwas Besonderem sein, was den Kern der Mannschaft betrifft, den wir hatten", sagte Bergeron über die Gruppe an Spielern, die 2011 gemeinsam den Stanley Cup gewonnen haben. "Dann will man nicht, dass das passiert und versucht, die Ärmel hochzukrempeln und irgendwie, irgendwo Energie zu finden."

So war es, als er seinen Treffer mit einem Rebound erzielte. So war es, als sie über die Bande und in die Geschichtsbücher sprangen.

"Wir konnten nicht schnell genug von der Bank runterkommen", sagte Kelly. "Lasst uns hier raus. Es fühlte sich an, als hätten wir etwas gestohlen."

Sie hatten gewonnen. Sie rückten bis ins Stanley Cup Finale vor, wo sie, vielleicht aus einer kosmischen Vergeltung heraus, von den Chicago Blackhawks verblüfft wurden, die innerhalb von 17 Sekunden zweimal trafen und Spiel 6 des Stanley Cup Finales gewannen, gerade als die Bruins kurz davor standen, diese Serie zu verlängern.

Aber in diesem Moment, am 13. Mai 2013, war es die reinste Hölle. Es war ein Chaos. Es war, wie Stürmer Brad Marchand es ausdrückte, "bei weitem der größte Spaß, den ich je beim Eishockey hatte."

 

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All-Decade-Zeitplan:
Mittwoch, 15. Jan.: Save des Jahrzehnts -- Braden Holtby, Spiel 2, Stanley Cup Finale 2018  
Donnerstag, 16. Jan.: Trainer des Jahrzehnts -- Joel Quenneville
Freitag, 17. Jan.: Franchise des Jahrzehnts - Chicago Blackhawks
Samstag, 18. Jan.: Playoff-Serie des Jahrzehnts - Western Conference Finale 2014, Los Angeles Kings gegen Chicago Blackhawks 
Sonntag, 19. Jan.: Spiel des Jahrzehnts -- Eastern Conference Erste Runde 2013, Spiel 7, Boston Bruins gegen Toronto Maple Leafs
Montag, 20. Jan.: Event des Jahrzehnts
Dienstag, 21. Jan.: Moment des Jahrzehnts
Mittwoch, 22. Jan.: Tor des Jahrzehnts
Freitag, 24. Jan.: Erstes und Zweites All-Team des Jahrzehnts

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