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17. Powerranking: Keine Veränderung auf dem Podest

Lightning, Jets und Flames verteidigen die ersten drei Plätze in den Top 10, Sabres fallen aus dem Verfolgerfeld

von Bernd Rösch @nhlde / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Samstag auf Sonntag.

In der ersten Woche nach dem NHL All-Star-Wochenende setzten die Philadelphia Flyers (4-0-0) ihren Siegeszug fort und die Dallas Stars (3-0-0) starteten einen neuen. Ebenfalls eine blütenreine Weste behielten die Detroit Red Wings (2-0-0), die Chicago Blackhawks (2-0-0) sowie fünf weitere Teams, die jedoch nur einmal antreten mussten. Am unteren Ende des Wochen-Klassements stehen die Columbus Blue Jackets (0-3-0), die Ottawa Senators (0-2-0) und die Vegas Golden Knights (0-2-0).

1. Tampa Bay Lightning (39-11-2, Vorwoche: 1)

Gleich im Anschluss an ihre zehntägige Pause kassierten die Tampa Bay Lightning, zu Besuch bei den Pittsburgh Penguins (2:4), eine Niederlage. Der Liga-Spitzenreiter hatte auf seiner Reise durch fremde Arenen auch etwas Glück mit im Gepäck und beendete seine Tour mit knappen Siegen gegen die New York Islanders (1:0 SO) und die New York Rangers (3:2).

Zwei ihrer fünf Tore schoss Teamkapitän Steven Stamkos (2 Tore), Verteidiger Victor Hedman verwandelte im Nassau Coliseum den entscheidenden Versuch beim Penaltyschießen und Torwart Andrei Vasilevskiy (36 Saves) durfte sich an gleicher Stelle über seinen vierten Saison-Shutout freuen.

In der kommenden Woche empfangen die Lightning in der heimischen Amalie Arena die Golden Knights, die St. Louis Blues und die Pittsburgh Penguins.

Video: TBL@NYR: Stamkos baut Führung mit präzisem Schuss aus

2. Winnipeg Jets (34-16-2, Vorwoche: 2)

Die Winnipeg Jets haben die richtigen Lehren aus ihrer Auswärtsniederlage gegen die Flyers (1:3) gezogen. Im weiteren Wochenverlauf nahmen sie sechs Punkte von ihrem Auftritt bei den Boston Bruins (4:3 SO) und vor heimischer Kulisse gegen die Blue Jackets (4:3) und Anaheim Ducks (9:3) mit.

In Torlaune präsentierte sich Center Jack Roslovic (5 Tore, 1 Assist). Winnipegs erfolgreichste Vorbereiter waren Verteidiger Jacob Trouba (5 Assists) und Center Bryan Little (2 Tore, 3 Assists). Bei den Jets müssen es nicht immer Blake Wheeler (1 Tor, 2 Assists) und Mark Scheifele (1 Tor, 2 Assists) sein, die am häufigsten punkten.

Nach ihrer Heimpartie gegen die San Jose Sharks geben die Jets ihre Visitenkarte bei den Montreal Canadiens und in Ottawa ab.

3. Calgary Flames (33-14-5, Vorwoche: 3)

Ein Gastauftritt bei den Washington Capitals (3:4) stand für die Calgary Flames als einzige Partie auf dem Spielplan. Erst in der Schlussminute mussten sie das spielentscheidende Gegentor hinnehmen.

Verteidiger TJ Brodie (2 Assists) beteiligte sich an den Treffern von Rechtsaußen Garnet Hathaway (1 Tor) und Elias Lindholm (1 Tor). Mikael Backlund (1 Tor) war Calgarys dritter Torschütze im Bunde.

Die Flames gastieren als Nächstes in Raleigh bei den Carolina Hurricanes, erwarten danach im Scotiabank Saddledome die San Jose Sharks und treffen am kommenden Wochenende in der Rogers Arena auf die Vancouver Canucks.

 

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4. San Jose Sharks (30-16-7, Vorwoche: 4)

In heimischen Gefilden (18-4-4) fühlen sich die San Jose Sharks besonders wohl. Die Arizona Coyotes (3:2 OT) bereiteten ihnen zwar mehr Mühe als erwartet, doch letztendlich reichte es zum 18. Saison-Heimsieg für die Nordkalifornier.

Verteidiger Brent Burns (1 Tor) sorgte in der Overtime für San Joses zweiten Sieg in Folge, nachdem sie zuvor dreimal hintereinander auswärts verloren hatten. Die weiteren Torschützen der Sharks waren Center Joe Pavelski (1 Tor) und Rechtsaußen Kevin Labanc (1 Tor).

Die Sharks dürfen kommende Woche auf ihrer Kanada-Reise beweisen, dass sie auch auswärts (12-12-3) den Ansprüchen eines Top-Teams gerecht werden. Empfangen werden sie von den Jets, Flames und Edmonton Oilers.

5. Toronto Maple Leafs (31-17-3, Vorwoche: 5)

Die Overtime-Niederlage im Match der "Original Six" bei den Red Wings (2:3 OT) hat die Toronto Maple Leafs kräftig gewurmt. Ihr Missmut über den verlorenen Punkt war jedoch bereits 24 Stunden später, durch den Heimsieg über die Penguins (3:2), schnell vergessen.

Die Center Auston Matthews (2 Tore, 1 Assist) und Patrick Marleau (1 Tor, 2 Assists) zeichneten sich wie Verteidiger Morgan Rielly (2 Assists) in beiden Partien als Punktelieferanten der Maple Leafs aus.

Kommende Gäste des Tabellenzweiten der Atlantic Division sind die Ducks und die Senators. Ihr Wochenprogramm schließen die Maple Leafs mit einem Traditionsduell bei den Canadiens ab.  

6. Washington Capitals (28-17-6, Vorwoche: 6)

Nach sieben Niederlagen in Serie (0-5-2) beendeten die Washington Capitals mit einem Heimerfolg gegen die Flames (4:3) ihre Talfahrt.

Verlassen konnte sich der amtierende Stanley Cup Champion, in Abwesenheit von Alex Ovechkin, auf die Treffsicherheit ihrer Stürmer Evgeny Kuznetsov (1 Tor, 1 Assist), Nic Dowd (1 Tor), Dmitrij Jaskin (1 Tor) und Tom Wilson (1 Tor).

Wenn die Capitals kommende Woche im zweitägigen Rhythmus zuhause die Bruins, Canucks, Colorado Avalanche und Florida Panthers empfangen, dürfen sie wieder auf die Hilfe ihres russischen Teamkapitäns zurückgreifen.

Video: CGY@WSH: Kuznetsovs PPG zur späten Capitals Führung

7. New York Islanders (30-15-6, Vorwoche: 8)

Die New York Islanders nahmen einen Zähler aus ihrer Heimpartie gegen die Lightning (0:1 SO) mit sowie zwei weitere am Folgetag gegen die Los Angeles Kings (4:2). Damit baute der Tabellenführer der Metropolitan Division seine Punkteserie auf acht Spiele aus (6-0-2).

Robin Lehner und Thomas Greiss teilten sich die Aufgaben im Kasten der Islanders, wobei sich der Füssener den Shutout gegen die Lightning und der Göteborger den Sieg gegen die Kings gutschreiben ließ. Die Defensivabteilung der Islanders steht nicht nur hinten kompakt, sondern setzt auch nach vorne Akzente. Mit Ryan Pulock (3 Assists) war ein Verteidiger ihr punktbester Akteur.

Als nächste Gegner werden sich die Bruins, die New Jersey Devils und die Avalanche daran versuchen, das Abwehrbollwerk der Islanders zu knacken.

8. Nashville Predators (31-19-4 Vorwoche: 7)

Nach der All-Star-Pause setzten die Nashville Predators ihren Auswärtstrip mit einem doppelten Punktgewinn bei den Florida Panthers (4:1) fort, doch tags darauf gab es für die Predators eine Heimniederlage gegen die Stars (1:3).

Rechtsaußen Viktor Arvidsson (2 Tore) traf als einziger Spieler der Predators doppelt. Arvidssons schwedischer Landsmann Filip Forsberg (3 Assists) führt deren teaminternes Wochenranking an, in dem sich auch die Schweizer Roman Josi (1 Tor) und Kevin Fiala (1 Tor) als Torschützen wiederfinden.

Die Coyotes und die Stars schlagen in der Bridgestone Arena von Nashville auf, bevor die Predators den Blues einen Besuch abstatten.

Video: NSH@FLA: Fiala baut mit klasse Tor die Führung aus

9. Pittsburgh Penguins (28-18-6, Vorwoche: 9)

Mit Siegen gegen die Lightning (4:2) und Senators (5:3) antworteten die Pittsburgh Penguins auf ihre Heimpleite gegen die New Jersey Devils (3:6). Die Woche der Penguins endete jedoch wie sie begonnen hatte - mit einer Niederlage. In Toronto zogen sie gegen die Maple Leafs (2:3) den Kürzeren.

Mit Rechtsaußen Bryan Rust (3 Tore, 1 Assist), Kapitän Sidney Crosby (2 Tore, 2 Assists), Verteidiger Kris Letang (1 Tor, 3 Assists) und Rechtsaußen Phil Kessel (1 Tor, 3 Assists) brachten es gleich vier Spieler der Penguins auf vier Scorerpunkte, gefolgt von Center Evgeni Malkin (3 Assists).

Drei Partien sieht der Spielplan in den nächsten sieben Tagen für die Penguins vor. In der PPG Paints Arena von Pittsburgh gastieren zunächst die Hurricanes. Anschließend begeben sich die Penguins in den sonnigen Süden, wo sie von den Panthers und den Lightning empfangen werden.

10. Boston Bruins (27-17-7, Vorwoche: Verfolger)

Mit den Jets (3:4 SO) und den seit sieben Spielen ungeschlagenen Flyers (2:3 OT) gaben sich zwei schwere Gegner im TD Garden von Boston die Ehre. Die Boston Bruins hielten in beiden Partien gut mit und ließen, dank der gewonnenen zwei Punkte, den Kontakt zu den Plätzen zwei und drei in der Atlantic Division nicht abreißen.

Als Punktelieferant par excellence zeichnete sich Rechtsaußen David Pastrnak (3 Tore, 2 Assists) aus. Die weiteren Treffer der Bruins schoss Center Patrice Bergeron (2 Tore, 1 Assist). Bostons Top-Sturmreihe komplettiert Linksaußen Brad Marchand (4 Assists).

Damit auch mal wieder ein Zweier für die Bruins herausspringt, müssen ihre weiteren Angriffsformationen mehr Torgefahr ausstrahlen. Gelegenheit hierzu bekommen sie bei den Gastauftritten in Washington und in Manhattan bei den Rangers, sowie zuhause gegen die Islanders und die Kings.

 

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Die Verfolger: Montreal Canadiens (V), Vegas Golden Knights (V), Columbus Blue Jackets (10), Carolina Hurricanes (-), Minnesota Wild (V)

Von der Vorwoche nicht mehr gelistet: Buffalo Sabres (V)

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