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17. Powerranking: Bruins auf dem Treppchen

Boston springt auf Platz drei, Maple Leafs und Sharks melden sich unter die Top 10 zurück

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

In der letzten Woche vor dem Honda NHL All-Star Game 2018, das am Sonntag, den 28. Januar in der Amalie Arena von Tampa stattfindet, blieben die Boston Bruins als einzige Mannschaft der Liga punktverlustfrei (3-0-0). Die meisten Zähler konnten die Winnipeg Jets (3-0-1) einfahren, die ebenso wie die Nashville Predators (2-0-1), New York Islanders (2-0-1) und Calgary Flames (0-0-4) in der regulären Spielzeit ungeschlagen blieben. Keinerlei Grund zur Freude hatten mit den New Jersey Devils (0-4-0) und den Ottawa Senators (0-4-0) zwei Teams aus der Eastern Conference.

1. Tampa Bay Lightning (34-12-3, Vorwoche: 1)

Die Tampa Bay Lightning meldeten sich eindrucksvoll zurück. Nach ihrer 2:5-Auswärtspleite gegen die Minnesota Wild, ihrer dritten Niederlage in Folge, gelang es den Lightning, zu Gast bei den Chicago Blackhawks (2:0), Predators (4:3 OT) und Philadelphia Flyers (5:1), alle sechs möglichen Punkten einzufahren und sich wieder etwas Luft an der Tabellenspitze der Liga zu verschaffen.

Video: TBL@PHI: Namestnikov knallt den Onetimer rein

Die Lightning hatten mit den Centern Brayden Point (3 Tore, 1 Assist), Vladislav Namestnikov (3 Tore, 1 Assist) und Yanni Gourde (3 Tore) gleich drei Dreifach-Torschützen in ihren Reihen. Tampas punktbester Akteur war Teamkapitän Steven Stamkos mit einem Tor und vier Assists. Den Shutout im Spiel gegen die Blackhawks durfte sich Andrei Vasilevskiy (40 Saves) gutschreiben lassen.

Kommende Woche setzen die Lightning ihre Auswärtstour in Kanada bei den Winnipeg Jets und bei den Flames fort.

2. Nashville Predators (29-11-7, Vorwoche: 3)

Drei Punkte aus ihren Heimauftritten gegen die Florida Panthers (4:3) und die Lightning (3:4 OT) sowie ein eindrucksvoller Auswärtserfolg bei den Devils (3:0) sind eine ansehnliche Ausbeute, mit der die Nashville Predators ihre Ambitionen auf den ersten Platz in der Central Division untermauerten.

 

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Der 21-jährige Schweizer Kevin Fiala stellte mit zwei Toren und einem Assist unter Beweis, dass er zu den besten Nachwuchsspielern der Liga gehört. Auf ebenfalls zwei Tore und einer Vorlage brachte es Linksaußen Viktor Arvidsson. Die teaminterne Scorerwertung führt mit P.K. Subban (3 Tore, 1 Assist) jedoch ein Verteidiger an. Der Shutout in Newark ging auf das Konto von Pekka Rinne (27 Saves).

Kommende Woche erwarten die Predators in der Bridgestone Arena von Nashville die Blackhawks und die Los Angeles Kings.

3. Boston Bruins (29-10-8, Vorwoche: 4)

Wer kann die Boston Bruins stoppen? Die Montreal Canadiens (4:1), die Devils (3:2) sowie die Senators (3:2) waren dazu schon einmal nicht in der Lage. Dadurch konnten die seit fünf Spielen ungeschlagenen Bruins ihre Punkteserie auf 18 Partien ausbauen (13-0-5).

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Acht verschiedene Spieler zeichneten sich als Vollstrecker für den Tabellenzweiten der Atlantic Division aus. Rechtsaußen David Pastrnak (2 Tore, 3 Asissts) war an fünf Toren beteiligt. Linksaußen Brad Marchand kam, wie Center Brad Marchand (1 Tor, 3 Assist) und Verteidiger Torey Krug, auf ein Tor und drei Vorlagen.

Die Anaheim Ducks und die St. Louis Blues dürfen sich kommende Woche, als die nächsten Gäste im TD Garden, daran versuchen, Bostons Höhenflug zu beenden.

4. Washington Capitals (29-15-5, Vorwoche: 2)

Nach ihrer fünftägigen Pause hatten die Washington Capitals Probleme wieder in Tritt zu kommen. Zunächst zogen sie vor heimischer Kulisse gegen die Canadiens (2:3) sowie gegen die Flyers (1:2 OT) jeweils den Kürzeren. Doch im BB&T Center konnten sie mit einem 4:2-Erfolg über die Panthers ihre drei Spiele währende Niederlagenserie beenden.

Teamkapitän Alex Ovechkin (2 Tore, 2 Assists) untermauerte mit seinem 500. Assist und seinem 30. Saisontor beim Gastspiel in Sunrise seine Ausnahmequalitäten. Verteidiger John Carlson (2 Tore, 1 Assist) und Center Evgeny Kuznetsov (3 Assists) gelangen jeweils drei Scorerpunkte.

Am kommenden Mittwoch erwarten die Capitals in der Capital One Arena erneut die Flyers.

5. Vegas Golden Knights (32-12-4, Vorwoche: 5)

Im zweitägigen Rhythmus durften die Vegas Golden Knights ihr Können zeigen und enttäuschten nicht, wenngleich ihre beeindruckende Serie von zwölf Heimspielen, in denen sie jeweils punkten konnten, gegen die Islanders (1:2) am Donnerstag endete. In den drei Partien zuvor, bei den Panthers (3:4 OT) und Carolina Hurricanes (5:1), sowie zuhause gegen die Columbus Blue Jackets (6:3) holte Vegas fünf von sechs möglichen Zählern und verteidigte seinen ersten Platz in der Western Conference.

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Der Torhunger eines William Karlsson (3 Tore, 1 Assist) sowie eines James Neal (3 Tore, 1 Assist) war kaum zu stillen. Linksaußen Erik Haula überzeugte mit zwei Treffern und vier Vorlagen.

Für die Golden Knights beginnt eine sechs Spiele währende Auswärtstour mit Gastauftritten in Calgary und in Winnipeg.

6. Winnipeg Jets (29-13-8, Vorwoche: 7)

Den Winnipeg Jets gelang es, die Tabellenführung in der Central Division mit drei aufeinanderfolgenden doppelten Punktgewinnen gegen die Flames (2:1 SO), Vancouver Canucks (1:0) und San Jose Sharks (5:4 OT) zu verteidigen. Auch seinen vierten Auftritt konnte das Team von Cheftrainer Paul Maurice spannend gestalten, doch im Honda Center von Anaheim war ihnen am Ende das Glück nicht hold und sie unterlagen den Ducks mit 3:4 nach Penaltyschießen.

Center Bryan Little führt mit zwei Toren und zwei Assists die teaminterne Wochenwertung an. Linksaußen Mathieu Perreault (2 Tore, 1 Assist) traf wie die beiden Rechtsaußen Patrik Laine (2 Tore) und Joel Armia (2 Tore) zweimal ins Schwarze. Schlussmann Connor Hellebuyck (29 Saves) kam gegen die Canucks zu seinem vierten Saison-Shutout.

Nach der All-Star-Game-Pause gastieren die Lightning und die Golden Knights in Winnipeg.

7. St. Louis Blues (30-18-3, Vorwoche: 6)

Drei Heimpartien hatten die St. Louis Blues zu absolvieren und ausgerechnet gegen den vermeintlich leichtesten Gegner, die Arizona Coyotes (2:5), mussten sie sich geschlagen geben. Balsam für ihre geschundene Eishockeyseele waren die anschließenden zwei Siege gegen die Senators (3:0) und die Colorado Avalanche (3:1).

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Center Brayden Schenn (3 Tore, 1 Assist) sowie Linksaußen Alexander Steen (2 Tore, 2 Assists) waren St. Louis' Punktegaranten. Carter Hutton machte hinten dicht und durfte sich sogar über einen Shutout, dem zehnten in seiner NHL-Karriere, freuen.

Der Spielplan sieht für die Blues in der kommenden Woche ein Heimspiel gegen die Canadiens und einen Auftritt in Boston vor.

8. San Jose Sharks (26-15-7, Vorwoche: Verfolger)

Nach zwei wilden Partien gegen die Jets (4:5 OT) und die New York Rangers (5:6) verabschieden sich die San Jose Sharks mit zwei Heimniederlagen ins All-Star-Game-Wochenende. Zuvor hatten die Nordkalifornier zuhause die Pittsburgh Penguins (2:1) geschlagen und in Anaheim den Ducks (6:2) deutlich das Nachsehen gegeben.

Verlassen konnten sich die Sharks auf die Vorbereiter-Qualitäten ihres Verteidigers Brent Burns (6 Assists) und auf die Treffsicherheit ihres Centers Logan Couture (3 Tore, 1 Assist).

Die Sharks begeben sich nächste Woche auf einen Road-Trip durch den Osten, wo sie von den Penguins und den Detroit Red Wings empfangen werden.

9. Toronto Maple Leafs (28-18-5, Vorwoche: Verfolger)

Auf fremdem Terrain fühlten sich die Toronto Maple Leafs durchaus wohl. Das kanadische Traditionsteam fuhr in Ottawa (4:3), in Chicago (3:2 OT) sowie bei den Dallas Stars (4:1) jeweils zwei Punkte ein und baute als Drittplatzierter der Atlantic Division seinen Vorsprung auf die Verfolger weiter aus. Leichter zu verschmerzen war somit die 2:4-Heimpleite gegen die Avalanche.

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Verteidiger Jake Gardiner brachte es in den vier Partien auf sagenhafte acht Assists und war damit ligaweit der punktbeste Akteur. Die Center Nazem Kadri (3 Tore, 1 Assist) und Auston Matthews (3 Tore, 1 Assist) konnten jeweils dreimal die schwarze Hartgummischeibe im gegnerischen Netz versenken.

Die Islanders sind am Mittwoch Gast im Air Canada Centre von Toronto. Nur 24 Stunden später geben die Maple Leafs im Madison Square Garden von Manhattan ihre Visitenkarte ab.

10. Calgary Flames (25-16-8, Vorwoche: 10)

Viermal verloren und doch nicht am Boden zerstört. Die Calgary Flames mussten sich einerseits den Jets (1:2 SO), Sabres (1:2 OT), Kings (1:2 OT) und den Edmonton Oilers (3:4 SO) geschlagen geben, konnten aber andererseits nun schon elf Spiele in Folge punkten (7-0-4). Es kommt eben immer auf die Sichtweise an.

Die Hälfte der Flames-Tore, drei an der Zahl, markierte Linksaußen Matthew Tkachuk. Die Verteidiger Mark Giordano (1 Tor, 1 Assist) und TJ Brodie (1 Tor) waren neben Sean Monahan (1 Tor) ebenfalls im Abschluss erfolgreich.

Die Flames erwarten in der kommenden Woche mit den Golden Knights und den Lightning zwei Liga-Schwergewichte.

Die Verfolger: Dallas Stars (V), Colorado Avalanche (9), New Jersey Devils (8), Los Angeles Kings (V), Columbus Blue Jackets (V)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Keiner.

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