Auch Marner konnte seinen Rekordlauf nicht weiter verlängern. Der Angreifer in Diensten der Maple Leafs hatte in jedem Match seit dem 27. Oktober mindestens einen Zähler gesammelt.
Am Ende standen 23 Begegnungen mit Tor oder Vorlage für Marner in den Statistiken. Kein Akteur in der Historie der Maple Leafs konnte häufiger hintereinander punkten. Auch NHL-weit sind, unter den aktiven Spielern, lediglich die Serien von Patrick Kane (26 - 2014/15) und Sidney Crosby (25 - 2010/11) länger.
"Es war cool. Eine besondere Leistung mit großartigen Legenden gemeinsam genannt zu werden. Es ist auch etwas besonders für das Team, aber wie ich schon die ganze Zeit gesagt habe, wäre es ohne meine Mitspieler nicht möglich gewesen. Ich bin ihnen dafür sehr dankbar", reflektierte Marner kurz nach der Partie. "Jetzt geht es darum den Fokus wieder zu bekommen und sich für das Spiel gegen Washington vorzubereiten."
Die Enttäuschung hielt sich beim Franchise-Rekordhalter in Grenzen: "Ich wusste, dass die Serie irgendwann enden würde. Es ist schwierig in der Liga zu punkten. Man will nur seinem Team helfen zu gewinnen."
Einen positiven Aspekt konnte Marner dem punktlosen Spiel auch abgewinnen. Der Schnurrbart, der ihm seit Beginn der Serie wuchs wird weichen müssen. "Er kommt jetzt ab. Jetzt sofort. Ich habe die Haare im Gesicht satt. Das ist ekelhaft", verkündete Marner freudig.
Auch die Niederlage der Maple Leafs markierte das Ende einer Serie. Der Frust hielt sich in Grenzen, wenn auch eine gewisse Enttäuschung normal sei, erklärte John Tavares. "Wir haben heute zwar nicht unsere beste Leistung gebracht, aber einiges war gut und wir haben uns in eine ordentliche Position gebracht. Wir haben in Überzahl nicht so gespielt, wie wir es müssten und haben den Torhüter nicht ausreichend gefordert."
Für Trainer Sheldon Keefe war der Lauf eine absolute Ausnahme. "Alles ist für eine sehr lange Zeit in unsere Richtung gelaufen", so der Coach. "Das ist nicht die Realität in der NHL. Wir werden über das Spiel heute hinwegkommen."