Die Position des Centers zählt mit zu den anspruchsvollsten im Eishockey. Der Arbeitsbereich eines Mittelstürmers erstreckt sich über die komplette Eisfläche. Spielmacher- und Abschluss-Qualitäten zählen ebenso zu Anforderungsprofil wie Laufstärke und physische Präsenz.
Seit der Saison 2001/02 haben fantastische Center in der NHL gespielt: Ryan Getzlaf, Jason Spezza, Steven Stamkos, Claude Giroux, Joe Pavelski, John Tavares oder Jonathan Toews zählen zu diesen großen Namen, doch sie alle haben es nicht in die Top 10 des 21. Jahrhunderts geschafft.
1. Sidney Crosby
Sidney Crosby hat diese Ära geprägt wie kein anderer Mittelstürmer in der NHL: Der heute 33-jährige Kanadier bestritt im Bewertungszeitraum 1039 Spiele, schoss 486 Tore, gab 839 Assists und kam somit auf 1325 Scorerpunkte. Doch es ist nicht nur diese Ausbeute, die den 1,80 Meter großen Linksschützen so besonders macht, sondern auch seine Präsenz, seine Führungsqualitäten und sein Hockey-IQ. Seitdem Crosby im Jahr 2005 als First-Overall-Pick von den Pittsburgh Penguins gedraftet wurde, schlüpfte er in eine Führungsrolle und verhalf dem damals abgeschlagenen Franchise zu neuem Glanz.
In 15 von 17 NHL-Saisons trug Crosby das "C" auf dem Trikot. Er holte dreimal den Stanley Cup in die Stahlstadt und wurde zudem zweimal mit der Conn Smythe Trophy (Playoff-MVP), zweimal mit der Hart Trophy, dreimal mit dem Ted Lindsay Award (beides MVP der Saison), zweimal mit der Art Ross Trophy (meiste Punkte), zweimal mit der Maurice Richard Trophy (meiste Tore) und einmal mit dem Mark Messier Leadership Award (beste Führungsqualitäten) ausgezeichnet. Zudem ist Crosby Mitglied im Triple Gold Club (Olympia-Gold, WM-Gold und Stanley-Cup-Sieg).