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16. Powerranking: Podest durcheinandergewirbelt

Capitals verdrängen Blues vom Ersten, Lightning auf Platz drei und Blue Jackets stürmen von null auf 13 in der Bestenliste von NHL.com/de

von Bernd Rösch @NHLde / NHL.com/de Freier Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Sonntag auf Montag.

Die Chicago Blackhawks und die Columbus Blue Jackets hatten ein Mammutprogramm von vier Spielen zu absolvieren und hielten sich dabei schadlos (jeweils 4-0-0). Ebenfalls ohne Punktverlust gingen Washington Capitals (3-0-0), die Vancouver Canucks und die Edmonton Oilers aus der vergangenen Woche heraus (jeweils 2-0-0). Für die New Jersey Devils und die San Jose Sharks war dagegen sämtliche Mühe umsonst (jeweils 0-3-0). Ohne doppelten Punktgewinn blieben auch die Los Angeles Kings und die Detroit Red Wings (jeweils 0-2-1).

1. Washington Capitals (33-11-5, Vorwoche: 2)

Die Washington Capitals eroberten sich wieder die Führung in diesem Ranking durch beeindruckende Vorstellungen zuhause gegen die Carolina Hurricanes (2:0) und Devils (5:2) sowie gegen die New York Islanders (6:4) bei ihrem Gastauftritt im Nassau Coliseum, wo sie einen 3-Tore-Rückstand in einen Sieg verwandelten.

Acht! Sage und schreibe acht Tore erzielte Washingtons Kapitän Alex Ovechkin in den drei Partien, überholte Mario Lemieux in der ewigen Torschützenliste der NHL und zog mit Steve Yzerman auf dem neunten Platz gleich. Den Shutout im Spiel gegen die Hurricanes durfte sich mit 23 Rettungstaten Ilya Samsonov gutschreiben lassen.

Video: WSH@NYI: Ovi überholt Lemieux, gleichauf mit Yzerman

2. St. Louis Blues (30-11-8, Vorwoche: 1)

Mit den Überfliegern aus der US-Hauptstadt konnten die St. Louis Blues nicht ganz mithalten. In der Vorwoche noch punktgleich, ließen sie in den vergangenen sieben Tagen Zähler liegen. Vor heimischer Kulisse bezwangen sie die Anaheim Ducks (4:1) und retteten sich gegen die Philadelphia Flyers (3:4 OT) in die Verlängerung, doch in Denver kassierten die Blues eine 3:5-Niederlage gegen die Colorado Avalanche.

Sechs Spieler des amtierenden Stanley Cup Champions sammelten drei Scorerpunkte. Ihr erfolgreichster Torschütze war Linksaußen Alexander Steen (2 Tore, 1 Assist).

3. Tampa Bay Lightning (29-15-4, Vorwoche: 4)

Nach ihrem Zitter-Heimsieg gegen die Kings (4:3 SO) und der Niederlage bei den Minnesota Wild (2:3) in St. Paul, schossen die Tampa Bay Lightning, zu Besuch bei den Winnipeg Jets (7:1) ihren ganzen Frust von der Seele. 

Rechtsaußen Nikita Kucherov (5 Tore) zeichnete sich in den drei Partien als Vollstrecker der Lightning aus und Kapitän Steven Stamkos (1 Tor, 3 Assists) sowie Center Anthony Cirelli (3 Tore, 3 Assists) sammelten in jeder von ihnen Scorerpunkte.

4. Boston Bruins (28-10-12, Vorwoche: 3)

Ein volles Programm mit vier Partien hatten die Boston Bruins zu bestreiten. Mit der Ausbeute daraus durften sie jedoch nicht zufrieden sein. Vor allem auswärts bei den Flyers (5:6 SO), bei den Blue Jackets (0:3) und bei den Pittsburgh Penguins (3:4) lief es alles andere als rund beim Tabellenführer der Atlantic Division. Immerhin gelang es den Bruins zwischendurch zuhause die Penguins (4:1) zu bezwingen.

Verlassen konnte sich die Mannschaft von Trainer Bruce Cassidy auf den Torinstinkt von Rechtsaußen David Pastrnak (2 Tore, 3 Assists). Weitere fünf Spieler der Bruins sammelten drei Scorerpunkte.

5. Pittsburgh Penguins (31-13-5, Vorwoche: 5)

Die Pittsburgh Penguins kristallisieren sich als der ärgste Verfolger der Capitals auf dem ersten Platz der Metropolitan Division heraus. Vergangene Woche nahmen die Penguins sechs Punkte aus ihren Partien gegen die Wild (7:3), Red Wings (2:1 OT) und Bruins (1:4, 4:3) mit.

An Bord ist bei den Penguins wieder ihr Kapitän Sidney Crosby (3 Tore, 5 Assists), der auch postwendend die teaminterne Wochenwertung vor Center Evgeni Malkin (2 Tore, 4 Assists) anführt.

Video: BOS@PIT: Rust versenkt einen klasse Pass von Malkin

6. Colorado Avalanche (27-15-6, Vorwoche: 7)

Die Colorado Avalanche bauten vergangene Woche ihre Heimserie auf fünf Spiele aus, in denen sie jeweils punkteten (3-0-2). Nach der knappen Niederlage gegen die Dallas Stars (2:3 OT) schickten sie die Sharks (4:0) und die Blues (5:3) mit leeren Händen nach Hause.

Philipp Grubauer kam mit 27 Saves zu seinem ersten Saison-Shutout, Verteidiger Cale Makar (2 Tore) sowie Linksaußen Gabriel Landeskog (2 Tore) zeichneten sich als zweifache Torschützen aus und Center Nathan MacKinnon (1 Tor, 3 Assists) führt die teaminterne Wochenwertung der Bednar-Truppe an.

 

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7. Dallas Stars (27-17-4, Vorwoche: 6)

Mit Sorgenfalten verabschiedeten sich die Dallas Stars in die All-Star Game Pause. Bei den Avalanche (3:2 OT) verließen die Stars noch das Eis als Sieger, doch zuhause gegen die Buffalo Sabres (1:4) und bei den Wild (0:7) litten sie nicht nur unter Ladehemmung sondern ließen auch ungewöhnlich viele Gegentreffer zu.

Verteidiger Esa Lindell (1 Tor) schoss das Siegtor in Denver und Linksaußen Jamie Benn (1 Tor) den Ehrentreffer gegen die Sabres. 

8. Florida Panthers (26-16-5, Vorwoche: 11)

Zwei Bewährungsproben, zwei Siege. Die Florida Panthers bauten durch ihre doppelten Punktgewinne in Sunrise gegen die Kings (4:3) und in Detroit (4:1) ihre Erfolgsserie auf vier Siege am Stück aus und eroberten den dritten Platz in der Atlantic Division. 

Die punktbesten Akteure der Panthers waren Center Frank Vatrano (1 Tor, 2 Assists) und Linksaußen Jonathan Huberdeau (3 Assists). Gleich zweimal konnte Rechtsaußen Evgenii Dadonov (2 Tore) die Scheibe ins Schwarze versenken.

Video: FLA@DET: Dadonov trifft nach Huberdeaus langen Pass

9. Toronto Maple Leafs (25-17-7, Vorwoche: 8)

Nachdem ihnen nur ein Sieg in den Heimspielen gegen die Devils (7:4), Calgary Flames (1:2 SO) und Blackhawks (2:6) gelungen war, mussten die Toronto Maple Leafs ihren dritten Rang in der Atlantic Division an die punktgleichen Panthers abgeben, die im bisherigen Saisonverlauf zwei Partien weniger absolviert haben. 

Center Auston Matthews (3 Tore) erzielte in der Begegnung mit den Devils einen Hattrick und Rechtsaußen William Nylander (3 Tore, 1 Assist) traf in allen drei Auftritten der Maple Leafs.

10. Edmonton Oilers (26-18-5, Vorwoche: 12)

Die Edmonton Oilers kommen so langsam wieder in Fahrt. Nachdem sie ins neue Jahr mit einer Auswärtstour gestartet waren (3-1-1), bewiesen sie zuletzt vor heimischer Kulisse gegen die Nashville Predators (4:2) und Arizona Coyotes (7:3), dass sie nicht gewillt sind, kampflos einen der ersten drei Plätze in der Pacific Division der Konkurrenz zu überlassen. 

Unisono mit jeweils zwei Toren und drei Assists führen Kapitän Connor McDavid und Leon Draisaitl zum gefühlt 16. Mal in einer Wochenwertung Edmontons Scorer an. 

11. Carolina Hurricanes (28-18-3, Vorwoche: 10)

Nach Niederlagen in Washington (0:2) und Columbus (2:3) sorgten die Carolina Hurricanes als Gastgeber der Ducks (1:2 OT) und Islanders (2:1 SO) für Versöhnung vor den heimischen Fans.

Carolinas Offensivabteilung litt unter abschlussschwäche. Vier Tore ihrer Center Jordan Staal (1 Tor), Martin Necas (1 Tor) und Sebastian Aho (1 Tor) sowie von Rechtsaußen Andrei Svechnikov (1 Tor) in vier Partien waren etwas mau. Zwei der Treffer bereitete Linksaußen Teuvo Teravainen (2 Assists) mit vor.

Video: NYI@CAR: Williams trifft im SO, führt Sturm-Jubel an

12. New York Islanders (28-15-5, Vorwoche: 9)

Mit der Belastung von fünf Spielen in sieben Tagen kamen die New York Islanders nicht so gut zurecht. Ein Heimsieg gegen die Red Wings (8:2) und ein Punktgewinn in Raleigh gegen die Hurricanes (1:2 SO) sollten ihre einzigen Erfolgserlebnisse bleiben. Nichts zu holen gab es für die Islanders in den Lokalderbys gegen die New York Rangers (2:6, 2:3) und gegen Washington (4:6).

Sechs Scorerpunkte waren eine satte Ausbeute von Center Brock Nelson (4 Tore, 2 Assists). Ihm folgen die Flügelstürmer Jordan Eberle (3 Tore, 2 Assists) und Anthony Beauvillier (2 Tore, 3 Assists) mit fünf Punkten.

13. Columbus Blue Jackets (26-16-8, Vorwoche: -)

Die Columbus Blue Jackets sind richtig gut drauf. Zunächst bezwangen sie zuhause im zweitägigen Rhythmus Boston (3:0), Carolina (3:2) sowie New Jersey (5:0), und dann bauten sie zu Gast bei den Rangers (2:1) ihre Siegesserie auf fünf Spiele aus.

Rechtsaußen Cam Atkinson (3 Tore, 2 Assists) überzeugte mit fünf Scorerpunkten. Keine Wünsche offen ließ auch Torhüter Elvis Merzlikins (98,2 Prozent Fangquote; 0,67 GAA) mit seinen zwei Shutouts in drei Auftritten. Den vierten Sieg durfte sich Torwartkollege Matiss Kivlenieks (96,9 Prozent; 1,00) gutschreiben lassen.

14. Vancouver Canucks (27-18-4, Vorwoche: 16)

In die Kategorie Ausrutscher dürfen die Vancouver Canucks ihre Auswärtspleite in Winnipeg (0:4) ablegen, nachdem sie anschließend zuhause den Coyotes (3:1) und den Sharks (4:1) das Nachsehen gaben und die Tabellenführung in der Pacific Division übernahmen.

Vancouvers bester Torschütze Center Elias Pettersson (3 Assists) hielt sich vergangene Woche mit dem Vollstrecken zurück. An seiner statt traf Linksaußen Tanner Pearson (2 Tore, 1 Assist) doppelt.

Video: SJS@VAN: Miller, Virtanen treffen bei 2-gegen-1

15. Calgary Flames (26-19-5, Vorwoche: 14)

Mit ihren westkanadischen Rivalen konnten die Calgary Flames vergangene Woche nicht mithalten, und auf ihrer Tour durch den Osten des Landes bereiteten ihnen die Montreal Canadiens (0:2), die Maple Leafs (2:1 SO) und die Senators (2:5) mehr Probleme als erwünscht.

Verteidiger Travis Hamonic (2 Assists) kam als einziger Spieler der Flames auf mindestens zwei Scorerpunkte. Ihre Torschützen waren die Center Derek Ryan (1 Tor) und Mark Jankowski (1 Tor) sowie Verteidiger Noah Hanifin (1 Tor).

16. Winnipeg Jets (25-20-4, Vorwoche: 13)

Die Winnipeg Jets spüren mehr Gegenwind als sie sich erhoffen. Die Canucks (4:0) konnten sie zwar bezwingen, doch anschließend handelten sie sich eine derbe Heimniederlage gegen die Lightning (1:7) sowie eine Auswärtsschlappe in Chicago (2:5) ein und rutschten außerhalb der Playoffränge in der Western Conference.

Die Außenstürmer Kyle Connor (2 Tore, 1 Assist) und Patrik Laine (1 Tor, 2 Assists) setzten die meisten Akzente in der Offensive der Jets. Wie Connor erzielte Center Jack Roslovic (2 Tore) ebenfalls zwei Treffer.

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