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16. Powerranking: Sharks auf der Überholspur

San Jose klettert auf Rang vier; Islanders und Predators machen ebenfalls Plätze unter den Top-10 gut

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Samstag auf Sonntag.

In einer aufgrund des All-Star Games verkürzten Woche gingen die Carolina Hurricanes (2-0-1) als punktbestes Team heraus. Während die Hurricanes jedoch einen Punktverlust hinnehmen mussten, hielten sich von jenen Mannschaften, die mindestens zwei Partien absolvierten, die Nashville Predators (2-0-0), die Chicago Blackhawks (2-0-0) und die Minnesota Wild (2-0-0) schadlos. Neben den zehn spielfreien Klubs gelang es fünf weiteren Teams nicht, ihr Punktekonto zu verbessern.

1. Tampa Bay Lightning (37-10-2, Vorwoche: 1)

Als Erster der Atlantic Division, als Spitzenreiter der Eastern Conference und als punktbestes Team der Liga war den Tampa Bay Lightning eine spielfreie Woche vor dem NHL All-Star Game gegönnt. Während dieser gerieten sie aufgrund ihres komfortablen Vorsprungs auch nicht in Gefahr, dass sie ein Konkurrent einholen würde.

Rechtsaußen Nikita Kucherov führt weiterhin die NHL-Scorerwertung souverän mit 78 Scorerpunkten an und Center Brayden Point teilt sich mit 30 Toren den zweiten Platz in der ligaweiten Torschützenliste.

Kommende Woche bestreiten die Lightning Auswärtspartien gegen die Pittsburgh Penguins, die New York Islanders und die New York Rangers.

Video: TBL@BUF: Kucherov trifft nach Stamkos' Vorarbeit

2. Winnipeg Jets (31-15-2, Vorwoche: 2)

Die ebenfalls in der vergangenen Woche spielfreien Winnipeg Jets gehen als Erster der Central Division in den Ligaendspurt und erhoffen sich dabei weiterhin Schützenhilfe von Rechtsaußen Patrik Laine und Center Mark Scheifele, die es jeweils auf 25 Tore brachten. Winnipegs bester Vorbereiter ist mit Abstand Rechtsaußen Blake Wheeler. Ligaweit liegt Wheeler mit seinen 52 Assists auf Platz zwei bei den Vorbereitern.

Den Jets wird nach dem All-Star Wochenende keine weitere Pause gegönnt. Am Montag gastieren sie bei den Philadelphia Flyers, tags darauf bei den Boston Bruins und anschließend stehen für sie noch Heimpartien gegen die Columbus Blue Jackets und Anaheim Ducks auf dem Programm.

3. Calgary Flames (33-13-5, Vorwoche: 3)

Mit einem doppelten Punktgewinn am vergangenen Dienstag zuhause gegen die Hurricanes (3:2 OT) setzten die Calgary Flames ihre Erfolgsfahrt fort. Die Flames punkteten in jeder ihrer neun letzten Partien (8-0-1) und untermauerten ihre Tabellenführung in der Western Conference.

Center Mikael Backlund (1 Tor, 1 Assist) und Verteidiger TJ Brodie (2 Assists) waren an zwei Treffern im Spiel gegen die Hurricanes beteiligt.

In den nächsten sieben Tagen treten die Flames erneut nur einmal an: Am Freitag statten sie den Washington Capitals einen Besuch ab.

4. San Jose Sharks (29-16-7, Vorwoche: 6)

Die San Jose Sharks ließen bei ihren zwei Auswärtsspielen gegen die Florida Panthers (2:6) und die Washington Capitals (7:6 OT) jeweils sechs Gegentore zu und durften sich dennoch über zwei gewonnene Punkte freuen.

Center Joe Pavelski (1 Tor, 4 Assists) führt die teaminterne Wochenwertung vor den Centern Tomas Hertl (3 Tore, 1 Assist) und Logan Couture (2 Tore, 2 Assists) sowie Rechtsaußen Timo Meier (1 Tor, 3 Assists) an.

Ins Spielgeschehen greifen die Sharks nächsten Samstag wieder ein mit einer Heimpartie gegen die Arizona Coyotes.

5. Toronto Maple Leafs (30-17-2, Vorwoche: 5)

Nach ihrer Niederlage gegen die Coyotes (2:4), verabschiedeten sich die Toronto Maple Leafs mit einem Heimerfolg über die Capitals (6:3) versöhnlich in das All-Star Wochenende.

In beiden Partien punkteten die Rechtsaußen William Nylander (4 Assists) und Mitchell Marner (1 Tor, 1 Assist) sowie Center John Tavares (1 Tor, 1 Assist). Center Nazem Kadri (3 Tore, 1 Assist) avancierte zum Matchwinner im Spiel gegen Washington.

Die Maple Leafs statten am Freitag den Detroit Red Wings einen Besuch ab und empfangen am Folgetag die Penguins.

Video: WSH@TOR: Kadri führt die Leafs zum Sieg

6. Washington Capitals (27-17-6, Vorwoche: 4)

Die Talfahrt der Washington Capitals hielt auch in der Woche vor der Pause für das All-Star Game an. Der amtierende Stanley Cup Champion unterlag bei den Blackhawks (5:8) und verlor in Toronto (3:6). Zumindest einen Punkt konnten die seit sieben Partien sieglosen Capitals im Heimspiel gegen die Sharks (6:7 OT) mitnehmen.

Washingtons Manko ist die Defensive. Im Spiel nach vorne setzten Rechtsaußen T.J. Oshie (1 Tor, 6 Assists), Linksaußen Alex Ovechkin (4 Tore, 1 Assist) und Center Nicklas Backstrom (1 Tor, 4 Assists) die meisten Akzente.

Am kommenden Freitag stattet mit den Flames ein harter Brocken der Capital One Arena einen Besuch ab.

 

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7. Nashville Predators (30-18-4 Vorwoche: 8)

Die Nashville Predators meldeten sich mit Auswärtstriumphen bei den Colorado Avalanche (4:1) sowie bei den Vegas Golden Knights (2:1) wieder zurück und zogen mit den Jets auf dem ersten Platz der Central Division nach Punkten gleich.

Center Nick Bonino (2 Tore, 1 Assist) zeichnete sich als bester Scorer der Predators aus.

Bis Freitag wird den Predators noch eine Ruhepause gegönnt, dann treten sie bei den Florida Panthers an und am Samstag gastiert mit den Dallas Stars ein Divisions-Konkurrent in der Bridgestone Arena von Nashville.

8. New York Islanders (29-15-5, Vorwoche: 9)

Mit einem Heimsieg gegen die Ducks (3:0) und einer Niederlage nach Penaltyschießen in Chicago (2:3 SO) setzten die New York Islanders ihre Serie von sechs Spielen, in denen sie jeweils punkteten fort (5-0-1).

Den Shutout im Nassau Coliseum durfte sich Schlussmann Robin Lehner (19 Saves) gutschreiben lassen. Für die insgesamt fünf Tore waren die Rechtsaußen Cal Clutterbuck (2 Tore) und Leo Komarov (1 Tor) sowie die Center Mathew Barzal (1 Tor) und Valtteri Filppula (1 Tor) verantwortlich.

Am Freitag und am Samstag empfangen die Islanders im Nassau Coliseum von Uniondale Back-to-Back die Lightning und die Los Angeles Kings.

 

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9. Pittsburgh Penguins (26-16-6, Vorwoche: 7)

Acht Tage Zeit hatten die vergangene Woche spielfreien Pittsburgh Penguins, um ihre jüngste Niederlage zu verarbeiten.

Dass ihr Teamkapitän Sidney Crosby heiß aufs Eishockey spielen ist, war ihm beim All-Star Game anzumerken, bei dem er mit acht Scorerpunkten (4 Tore, 4 Assists) die Auswahl der Metropolitan Division zum Sieg führte.

Gelegenheit sein Können im regulären Spielbetrieb unter Beweis zu stellen, bekommt Crosby nächste Woche in den Heimspielen gegen die New Jersey Devils, die Lightning und die Ottawa Senators sowie beim Gastspiel in Toronto.

 

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10. Columbus Blue Jackets (28-17-3, Vorwoche: 10)

Die spielfreien Columbus Blue Jackets konnten in den vergangenen sieben Tagen selbst nichts dazu beitragen ihre Tabellensituation weiter zu verbessern.

Mit Rechtsaußen Cam Atkinson (48 Pkt.; 1,02 Pkt./Sp.) und Linksaußen Artemi Panarin (53 Pkt.; 1,15 Pkt./Sp.) haben sie Flügelstürmer in ihren Reihen deren Punkteschnitt über 1,0 liegt.

Ihre Torgefährlichkeit erneut bestätigen dürfen die zwei Angreifer in den Heimbegegnungen mit den Buffalo Sabres und den St. Louis Blues sowie in Winnipeg.

Die Verfolger: Vegas Golden Knights (V), Montreal Canadiens (V), Boston Bruins (V), Buffalo Sabres (V), Minnesota Wild (-)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Colorado Avalanche (V)

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