Die NHL-Saison 2025/26 war voller Highlights, Action und spannender Spiele. NHL.com/de blickt auf die Spielzeit der besten Akteure aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zurück.
In dieser Ausgabe: Tim Stützle von den Ottawa Senators
Der Ehrgeiz von Tim Stützle zeigt sich daran, dass er selten zu 100 Prozent mit sich und seiner Leistung auf dem Eis zufrieden ist. Trotz großer Veranlagungen immer noch Verbesserungspotenzial zu sehen, zeichnet in gewisser Weise einen Spitzenspieler in der NHL aus. Zu übermäßiger Selbstkritik bestand für den Deutschen in der zurückliegenden Saison allerdings kein Anlass. Er schwang sich zum dritten Mal in seiner Laufbahn zum teaminternen Topscorer auf und trug maßgeblich dazu bei, dass sein Klub erneut die Stanley Cup Playoffs erreichte.
Zwischenzeitlich hatte es den Anschein, dass die Senators anderen Vertretungen den Vortritt lassen müssten und die zweite Postseason-Qualifikation in Folge nach 2025 verpassen würden. Doch in der entscheidenden Phase kam die besondere Tugend der Belegschaft aus Ottawa zum Tragen, nie aufzustecken. „Zeitweise lagen wir in der Tabelle weit zurück. Aber wir sind drangeblieben. Zu Beginn der Saison hatten wir zwar recht gut gespielt, aber nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt. Trotzdem haben wir an unsere Spielweise geglaubt. Das ist ein ganz wichtiger Aspekt gewesen“, blickte Stützle nicht ohne Stolz zurück. Letztlich schaffte Ottawa mit dem zweiten Wildcard-Platz in der Eastern Conference den Cut für die Playoffs.
In der Zeit vor und nach der Unterbrechung des Spielbetriebs in der NHL wegen der Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 legte Stützle zwischen dem 24. Januar und 11. März eine sagenhafte Punkteserie von 14 Spielen hin. Es war nicht sein einziger bemerkenswerter Streak in der zurückliegenden Saison. Vom 9. Dezember bis 5. Januar trug sich der gebürtige Viersener in 13 Partien nacheinander als Scorer in den Spielberichtsbogen ein.






















