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Nach einer spannenden und ereignisreichen NHL-Saison 2025/26 gilt es Bilanz zu ziehen. NHL.com/de wirft über die kommenden Tage einen Blick auf die aktuellen Spitzenspieler auf jeder Position. Grundlage dafür ist die offizielle Positionsangabe in den Statistiken von NHL.com, selbst wenn ein Spieler in der abgelaufenen Saison anders eingesetzt wurde.

In der heutigen Ausgabe: Die zehn besten Center.

Connor McDavid, Edmonton Oilers

Die unangefochtene Nummer eins ist und bleibt Connor McDavid. Der Superstar der Edmonton Oilers wird seit Jahren nicht nur als bester Center, sondern zugleich als der beste Spieler der Welt angesehen. Vergangene Saison führte er die NHL mit 138 Punkten (48 Tore, 90 Assists) als Topscorer und bester Vorbereiter an. Außerdem war er der zweitbeste Torjäger. Er gewann neben der Art Ross Trophy für den punktbesten Spieler auch den Ted Lindsay Award für den herausragendsten Spieler und wurde in das NHL First All-Star Team gewählt.

McDavid erhält den Ted Lindsay Award von seinen Eltern

Nathan MacKinnon, Colorado Avalanche

Am dichtesten auf McDavids Fersen ist Nathan MacKinnon. Mit seiner Schnelligkeit, Technik und Durchsetzungsfähigkeit ist er kaum zu stoppen. Er kam in der abgelaufenen Spielzeit für die Colorado Avalanche auf 127 Punkte (53 Tore, 74 Assists), war der zweitbeste Scorer und Vorbereiter der Liga und gewann als bester Torschütze die Maurice „Rocket“ Richard Trophy. MacKinnon wurde ins NHL Second All-Star Team gewählt und brachte seine Mannschaft mit 15 Punkten (sieben Tore, acht Assists) in 13 Spielen der Stanley Cup Playoffs bis ins Western Conference Finale.

Leon Draisaitl, Edmonton Oilers

Auf Platz drei landet Leon Draisaitl, der kongeniale Partner von McDavid. Der Kölner spielte trotz Verletzungsproblemen wieder eine überragende Saison. In nur 65 Partien sammelte er 97 Punkte (35 Tore, 62 Assists). Mit seinem starken Schuss und seinem beeindruckenden Torinstinkt sollte er in der kommenden Saison mit weniger Verletzungspech die 100-Punkte-Marke wieder mit Leichtigkeit knacken.

Erlebt alle Tore von Leon Draisaitl in der Saison 2025/26 noch einmal

Jack Eichel, Vegas Golden Knights

Die Vegas Golden Knights drangen diese Saison bis ins Stanley Cup Finale vor, wo sie gegen die Carolina Hurricanes den Kürzeren zogen. Zu großen Teilen hatten sie ihren Erfolg Jack Eichel zu verdanken. Er verbuchte 90 Punkte (27 Tore, 63 Assists) in 74 Spielen und war mit 22 Zählern (zwei Tore, 20 Assists) in 22 Partien der zweitbeste Scorer der Playoffs. Neben seinen offensiven Beiträgen war Eichel auch in der Abwehr ein wichtiger Faktor. Bei der Wahl zur Selke Trophy (defensivstärkster Angreifer) landete er auf Platz sieben.

Macklin Celebrini, San Jose Sharks

Nach einer äußerst erfolgreichen Rookie-Saison etablierte sich Macklin Celebrini in seinem zweiten Jahr in der NHL als absoluter Starspieler. Er steigerte seine Ausbeute von 63 Punkten (25 Tore, 38 Assists) in seiner ersten Saison auf 115 Punkte (45 Tore, 70 Assists) in der abgelaufenen Spielzeit. Celebrini war mit nur 19 Jahren unter den Finalisten für den Ted Lindsay Award und schaffte es bei der Wahl zur Hart Trophy (wertvollster Spieler) auf Rang vier.

Aleksander Barkov, Florida Panthers

Die Florida Panthers erlebten eine desaströse Serie an Verletzungen, die ihnen die ganze Saison verdarb. Am schlimmsten traf das Team der Ausfall von Kapitän Aleksander Barkov, der sich schon vor Beginn der Saison verletzte und kein einziges Spiel bestreiten konnte. Wenn Barkov gesund ist, ist er aber der wohl defensivstärkste Center der NHL. Dafür wurde er bereits drei Mal mit der Selke Trophy ausgezeichnet.

Nick Suzuki, Montreal Canadiens

Nick Suzuki nutzte die Abwesenheit von Barkov in der Liga, um seine herausragenden Qualitäten als Zwei-Wege-Center ins Rampenlicht zu rücken. Er trug 101 Punkte (29 Tore, 72 Assists) zusammen und gewann die Selke Trophy. In den Playoffs legte er weitere 16 Zähler (vier Tore, zwölf Assists) nach und führte die Canadiens bis ins Eastern Conference Finale.

BOS@MTL: Suzuki wird vor dem Tor angespielt und flippt den Puck mit der Rückhand ins Tor

Jack Hughes, New Jersey Devils

Die Verletzungsserie ging für Jack Hughes auch in dieser Saison weiter. Im dritten Jahr in Folge verpasste er mindestens 20 Spiele. Wenn er gesund ist, ist er aber einer der besten Center der NHL. In nur 61 Spielen gelangen ihm 77 Punkte (27 Tore, 50 Assists) und das für die New Jersey Devils, die weit hinter den Erwartungen zurückblieben. Sollte es Hughes schaffen, eine Saison ohne große Verletzungen zu überstehen, hat er das Zeug dazu, die 100-Punkte-Marke zu knacken.

Martin Necas, Colorado Avalanche

An der Seite von MacKinnon lieferte Martin Necas die beste Saison seiner Karriere ab. Für die Avalanche verbuchte er in der regulären Saison zum ersten Mal 100 Punkte (38 Tore, 62 Assists) in seiner NHL-Laufbahn. Er vollbrachte dies mit 78 Auftritten. In den Playoffs folgten weitere 13 Punkte (ein Tor, zwölf Assists) in 13 Partien. Bei den Olympischen Spielen führte er Tschechien mit acht Punkten (drei Tore, fünf Assists) in fünf Spielen an.

Sidney Crosby, Pittsburgh Penguins

Selbst im Alter von 38 Jahren lässt der legendäre Sidney Crosby kaum nach. Er beendete noch nie eine Saison mit einem Durchschnitt von weniger als einem Punkt pro Spiel, auch in seinem mittlerweile 21. Jahr nicht. Mit 74 Punkten (29 Tore, 45 Assists) aus 68 Einsätzen führte er die Penguins einmal mehr in die Playoffs. Dort konnte er ihr Ausscheiden in der ersten Runde nicht verhindern, obwohl er mit fünf Punkten (ein Tor, vier Assists) in sechs Spielen ihr Topscorer war.

Im weiteren Kreis: Mark Scheifele (Winnipeg Jets), Connor Bedard (Chicago Blackhawks) Tim Stützle (Ottawa Senators), Evgeni Malkin (Pittsburgh Penguins), Sebastian Aho (Carolina Hurricanes)

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