Gavin McKenna hat am Donnerstag mit seiner vertrauten Nummer 72 zum ersten Mal offiziell als Toronto Maple Leaf das Eis betreten.
Er sagt, dass dies wahrscheinlich nicht mehr der Fall sein wird, wenn das Team im September ins Trainingslager startet.
Denn genau diese Nummer trug lange Zeit der zweifache Stanley Cup-Sieger Sergei Bobrovsky, den die Maple Leafs am Mittwoch mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet haben.
Zwar wollte McKenna nicht verraten, ob es bereits Verhandlungen darüber gegeben habe, was der Torhüter ihm für die Abgabe der Nummer schenken könnte, doch der 18-Jährige machte deutlich, dass er dies gerne tun werde.
„Er hat zwei Stanley Cups gewonnen“, erklärte McKenna mit einem verschmitzten Grinsen im Gesicht nach dem ersten Tag auf dem Eis im Development Camp der Maple Leafs. „Wenn er die Nummer will, dann bekommt er sie.“
Was zwangsläufig zur nächsten Frage führte: Welche Nummer wird McKenna tragen, wenn es dazu kommt?
„Ich weiß es nicht. Meine beiden anderen sind vergeben. Sie hängen oben unter dem Hallendach. Ich muss also nochmal darüber nachdenken“, grübelte McKenna.
Diese beiden Nummern, die von den Maple Leafs nicht mehr vergeben werden, sind die Nummer 9 (Charlie Conacher und Ted Kennedy) und die 27 (Darryl Sittler und Frank Mahovlich), alles Mitglieder der Hall Of Fame.
McKenna selbst macht sich um solche Dinge keine Sorgen. Stattdessen ist er begeistert, Teil eines Original-Six-Franchises zu sein, das am ersten Tag der Free Agency am Mittwoch so aktiv war.
Wie viele Fans der Maple Leafs konnte auch er sich das Grinsen über all die Neuzugänge seines neuen Teams nicht verkneifen. Bobrovsky war dabei das Aushängeschild bei der Verpflichtung von insgesamt sieben Spielern, zu denen auch die Stürmer Nick Paul und Jack Roslovic gehörten.
Normalerweise landet ein Spieler, der wie McKenna am Freitag an Nummer eins im NHL Draft ausgewählt wurde, bei einem Kellerkind der Liga, das seinen Talentpool aufstocken will. In dieser Hinsicht befindet er sich in einer einzigartigen Situation: Er wurde von einer Franchise ausgewählt, die mit Stars wie Auston Matthews und William Nylander im Modus des direkten Erfolgs ist, wie auch die Kaderveränderungen zeigen.
„Es ist total aufregend“, befand er. „Man kann die Denkweise von John Chayka und dem Team spüren. Sie wollen nächstes Jahr ein Zeichen setzen.“
Zudem ist sich McKenna bewusst, dass er in Toronto in einer günstigen Lage ist, in der er, wie er es nennt, nicht „Der eine Spieler“ sein muss.






















