Die NHL-Saison 2025/26 war voller Highlights, Action und spannender Spiele. NHL.com/de blickt auf die Spielzeit der besten Akteure aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zurück.
In dieser Ausgabe: Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers
Es ist keineswegs despektierlich, von einem gebrauchten Jahr für Leon Draisaitl zu sprechen. Eine Unterkörperverletzung in der Endphase der regulären Saison verhinderte, dass er zum fünften Mal hintereinander die Marke von 100 Scorerpunkten knackte. Und trotz seines Comebacks in den Stanley Cup Playoffs scheiterten die Edmonton Oilers gleich in der ersten Runde der Western Conference an den Anaheim Ducks. Das hatten sich der Deutsche und sein Team zweifellos anders vorgestellt.
Entsprechend ernüchternd fiel das Fazit von Draisaitl aus, das er nach dem frühen Ende in der Postseason zog. „Ich bin besorgt, weil wir uns nicht in die richtige Richtung entwickeln. Die abgelaufene Saison war ein Rückschritt im Vergleich zu den Vorjahren. Wir haben zwar einige Spiele gewonnen, aber über weite Strecken nicht wirklich überzeugt. Das müssen wir ändern, wenn wir wieder nach vorne kommen wollen“, erläuterte der gebürtige Kölner. Sich selbst sparte er bei der kritischen Analyse nicht aus. „Ich konnte zu keiner Phase mit meiner Defensivleistung zufrieden sein“, bekannte der Oilers-Center.
Trotzdem gehörte Draisaitl einmal mehr zu den überragenden Akteuren seiner Mannschaft. Mit zwei, drei Auftritten mehr hätte er die 100 Punkte sicherlich problemlos vollgemacht. Es wäre das siebte Mal gewesen, dass er eine reguläre Saison mit einer dreistelligen Ausbeute abgeschlossen hätte. Doch die Knieblessur, die er sich am 15. März in der Partie gegen die Nashville Predators zugezogen hatte, ließ bis zum letzten Spieltag keinen weiteren Einsatz mehr zu.























