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Nach einer spannenden und ereignisreichen NHL-Saison 2025/26 gilt es Bilanz zu ziehen. NHL.com/de wirft über die kommenden Tage einen Blick auf die aktuellen Spitzenspieler auf jeder Position. Grundlage dafür ist die offizielle Positionsangabe in den Statistiken von NHL.com, selbst wenn ein Spieler in der abgelaufenen Saison anders eingesetzt wurde.

In der heutigen Ausgabe: Die zehn besten Linksaußen.

Kirill Kaprizov, Minnesota Wild

Es hat einen Grund, dass die Minnesota Wild ihrem Außenstürmer Kirill Kaprizov ab kommender Saison die Rekordsumme von 17 Millionen US-Dollar pro Jahr bezahlen werden. Der kleingewachsene Russe ist ein außergewöhnlicher Skater mit einem überragenden Schuss und Spielverständnis.

Er erzielte vergangene Saison 89 Punkte (45 Tore, 44 Assists) in 78 Spielen an. Kaprizov erwies sich in den vergangenen Jahren als relativ verletzungsanfällig und wenn er ausfällt, sind die Wild ein anderes Team. In den Stanley Cup Playoffs legte er in elf Spielen weitere 15 Punkte (vier Tore, elf Assists) nach und sorgte dafür, dass Minnesota erstmals seit 2015 wieder eine Playoff-Serie gewann. In seiner sechsjährigen NHL-Karriere erzielte Kaprizov 475 Punkte (230 Tore, 245 Assists) in 395 Spielen der regulären Saison und 36 Punkte (19 Tore, 17 Assists) in 36 Playoff-Spielen.

Jason Robertson, Dallas Stars

Die Wahl zwischen den beiden Spitzenspielern auf dieser Position fällt schwer. Jason Robertson bestritt nur vier Spiele mehr als Kaprizov, war mit 96 Punkten (45 Tore, 51 Assists) der Topscorer unter den linken Flügelspielern und gemeinsam mit Kaprizov der beste Torjäger. In den Playoffs scheiterte er mit den Dallas Stars allerdings in der ersten Runde an Kaprizov und den Wild, obwohl er in sechs Spielen acht Punkte (fünf Tore, drei Assists) verbuchte. Seine Leistungen brachten ihm einen Platz im NHL First All-Star Team ein.

DAL@MIN, Sp4: Robertson versenkt den Nachschuss im Powerplay

Matt Boldy, Minnesota Wild

Die Wild schwelgen derzeit im Luxus. Neben Kaprizov haben sie mit Matt Boldy einen weiteren absoluten Starspieler in ihren Reihen. Boldy verpasste diese Saison sechs Spiele, sammelte aber trotzdem 85 Punkte (42 Tore, 43 Assists) und war hinter Kaprizov und Robertson der nächstbeste Torschütze. Seine Leistungen in der Defensive sind ebenso nicht zu unterschätzen. Er hatte unter den Stürmern der Wild die meiste Eiszeit in Unterzahl (130:02 Minuten) und schoss die zweitmeisten Unterzahltore in der NHL. In den Playoffs verbuchte er 13 Punkte (sieben Tore, sechs Assists) in elf Partien.

Kyle Connor, Winnipeg Jets

In Diskussionen um Spitzenspieler bekommt Kyle Connor oft nicht die Anerkennung, die er verdient. Er ist seit Jahren einer der besten Torjäger der NHL. Seit seiner ersten vollen NHL-Saison 2017/18 konnten nur sechs Spieler seine 321 Tore übertreffen. Die Winnipeg Jets erlebten eine enttäuschende Saison und verpassten die Playoffs deutlich. Connor kam aber trotzdem auf 92 Punkte (39 Tore, 53 Assists). Eine beeindruckende Kombination aus läuferischen Qualitäten, einem starken Schuss und Torinstinkt machen ihn zu einem der besten Außenstürmer.

Matthew Tkachuk, Florida Panthers

Die vergangene Saison war eine Katastrophe für Matthew Tkachuk und die Florida Panthers. Beinahe jeder Leistungsträger der Mannschaft verpasste weite Teile der Saison aufgrund von Verletzungen, so auch Tkachuk. Er fehlte für ganze 51 Partien, erzielte in den restlichen 31 Spielen aber 34 Punkte (13 Tore, 21 Assists). Seine offensiven Fähigkeiten, gepaart mit seiner harten Spielweise, machen ihn zu einem unangenehmen und unbeliebten Gegner.

Brandon Hagel, Tampa Bay Lightning

Ein weiterer Spieler, gegen den niemand gerne spielt, ist Brandon Hagel. Ähnlich wie Tkachuk vereint er beachtliche Fähigkeiten mit viel Härte und einem Hang dazu, die Grenzen des Erlaubten auszutesten. Für die Tampa Bay Lightning erzielte er 74 Punkte (36 Tore, 38 Assists) in nur 71 Spielen. In den Playoffs gelangen ihm nochmal acht Zähler (sechs Tore, zwei Assists) in sieben Spielen. Hagel stand außerdem 158:39 Minuten in Unterzahl auf dem Eis.

TBL@MTL, Sp 4: Hagel erzielt den Ausgleich und das Siegtor

Artemi Panarin, Los Angeles Kings

Obwohl Artemi Panarin den größten Teil der Saison bei den New York Rangers verbrachte, einem der schwächsten Teams der NHL, ehe er zu den Los Angeles Kings wechselte, gelangen ihm bei beiden Mannschaften mehr als einen Punkt pro Spiel. Am Ende der regulären Saison kam er auf 84 Punkte (28 Tore, 56 Assists) in 78 Spielen. In den Playoffs scheiterten die Kings in der ersten Runde in vier Spielen an den Colorado Avalanche, Panarin erzielte dabei drei Punkte (zwei Tore, ein Assist).

Filip Forsberg, Nashville Predators

Beeindruckende Leistungen bei einer schlecht abschneidenden Mannschaft, das trifft auch auf Filip Forsberg zu. Der Schwede erzielte für die Nashville Predators in 82 Spielen 75 Punkte (40 Tore, 35 Assists), verpasste aber die Playoffs. Unter den Linksaußen der NHL war er der fünftbeste Torjäger.

Cutter Gauthier, Anaheim Ducks

Den großen Durchbruch hatte in dieser Saison Cutter Gauthier bei den Anaheim Ducks. In seiner zweiten vollen NHL-Saison übertraf er mit 69 Punkten (41 Tore, 28 Assists) seine Ausbeute aus seiner Rookie-Saison in allen Bereichen deutlich. Er war der viertbeste Torjäger unter den Linksaußen der Liga. Mit zwölf Punkten (vier Tore, acht Assists) verhalf er den Ducks zudem in die zweite Runde der Playoffs.

Lucas Raymond, Detroit Red Wings

Obwohl die Detroit Red Wings mit dem Verpassen der Playoffs eine bittere Enttäuschung erlebten, schafft es auch Lucas Raymond in die Liste der besten Spieler auf seiner Position. Der 24-jährige Schwede tat mit 76 Punkten (25 Tore, 51 Assists) in 80 Spielen alles in seiner Macht stehende, um die Playoff-Flaute der Red Wings zu beenden.

Im weiteren Kreis: Brad Marchand (Florida Panthers), Brady Tkachuk (Florida Panthers), Zach Hyman (Edmonton Oilers), Matthew Knies (Toronto Maple Leafs), Juraj Slafkovsky (Montreal Canadiens)

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