Die Ambitionen der Edmonton Oilers auf den Stanley Cup sind für Frederik Andersen einer der wichtigsten Gründe für seinen Wechsel zu den Kanadiern gewesen. „Sie klopfen ja schon eine ganze Weile an die Tür. Ich freue mich über die Möglichkeit, sie dabei zu unterstützen, endlich durchzugehen“, sagte der Torwart am Dienstag bei einem Gespräch mit Medienvertretern. Am 1. Juli hatte er als Unrestricted Free Agent einen mit 2,8 Millionen Dollar dotierten Einjahresvertrag bei den Oilers unterschrieben. In der vergangenen Saison gewann der Däne mit den Carolina Hurricanes den Titel.
Außerdem konnte Edmonton mit seinen Superstars Leon Draisaitl und Connor McDavid sowie dem neuen Trainer Mike Babcock bei Andersen punkten. „Es wird eine coole Sache, mit den beiden in einem Team zu spielen. Sie haben mich und andere in vielen Partien schlecht aussehen lassen. Jetzt wird das nur noch im Training der Fall sein. Es ist für mich eine einzigartige Gelegenheit, mit diesen zwei Elitespielern auf dem Eis zu stehen“, schwärmte der Schlussmann.
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Coach Babcock kennt er aus der gemeinsamen Zeit bei den Toronto Maple Leafs. Andersen hütete dort zwischen 2016 und 2021 das Tor, bevor er sich den Hurricanes anschloss. Dreieinhalb Jahre arbeiteten der Goalie und der künftige Oilers-Trainer in Toronto zusammen. Nach eigenen Angaben machte Andersen dabei positive Erfahrungen. Er lobte das taktische Wissen von Babcock und die Fähigkeit, das Beste aus seinen Mannschaften herauszuholen. Deshalb freue er sich auf die Wiedervereinigung mit ihm.
Mit Andersen, Tristan Jarry und dem bei einem Trade mit den Buffalo Sabres verpflichteten Devon Levi haben die Oilers drei Torhüter für die kommende Saison im Kader. Dem Vernehmen nach ist ein Rotationsprinzip angedacht.
Diesem Plan steht der frischgebackene Stanley Cup Champion positiv gegenüber. „Die Zeiten, in denen ich in einer Saison über 60 Spiele machen konnte, sind definitiv vorbei. Aufgrund des eng getakteten Spielplans und der gestiegenen Anforderungen ist es wichtig, die Arbeitslast klug zu managen“, sagte Andersen. „Von daher ist es für mich völlig in Ordnung, wenn wir uns auf der Torwart-Position abwechseln. Ich denke, dass wir uns dadurch einerseits gegenseitig pushen und andererseits helfen, frisch zu bleiben.“





















