Buffalo Sabres v New Jersey Devils

Nach einer spannenden und ereignisreichen NHL-Saison 2025/26 gilt es Bilanz zu ziehen. NHL.com/de wirft über die kommenden Tage einen Blick auf die aktuellen Spitzenspieler auf jeder Position. Grundlage dafür ist die offizielle Positionsangabe in den Statistiken von NHL.com, selbst wenn ein Spieler in der abgelaufenen Saison anders eingesetzt wurde.

In der heutigen Ausgabe: Die zehn wichtigsten Bullyspezialisten

Nico Hischier, New Jersey Devils

Der Kapitän der Devils ist der einzige Spieler der Liga, der in der zurückliegenden Saison eine vierstellige Zahl an Bullygewinnen vorzuweisen hat. 1008-mal stach er seinen Kontrahenten beim Anspiel aus. Unerreicht von anderen war zugleich die Gesamtzahl von 1808 Faceoffs des 27-Jährigen aus dem Wallis bei dessen 82 Einsätzen. Den Platz an der Sonne nahm Hischier zudem mit der reinen Anzahl von 507 Puckwürfen in der neutralen Zone und den dort siegreich gestalteten Bullys (273) ein. In der offensiven Zone absolvierte er die zweitmeisten Faceoffs (672) und in der defensiven Zone (629) die drittmeisten. Dass Hischier zu den besten Zwei-Wege-Stürmern der Liga zählt, wurde auch durch seine Leistungsnachweise am Bullypunkt deutlich. Seine Erfolgsquote betrug insgesamt 55,8 Prozent.

Hischiers Top-5-Tore der Saison 2025/26

Jordan Staal, Carolina Hurricanes

Mit 1512 Bullys und 839 gewonnenen Faceoffs aus 75 Partien belegte der Kapitän der Hurricanes jeweils den zweiten Platz im Ranking nach Hischier. Gleiches galt für die Zahl der siegreich gestalteten Duelle in der neutralen Zone mit 245. Seine Gesamtquote von 55,5 Prozent konnte sich bei der Häufigkeit, mit der der 37 Jahre alte Veteran um den Scheibenbesitz kämpfte, ebenfalls sehen lassen. Staal trug entscheidend dazu bei, dass Carolina dieses Jahr zum zweiten Mal in der Klubgeschichte den Stanley Cup holte.

John Tavares, Toronto Maple Leafs

Die Nummer drei bei den gewonnenen Bullys ist der 35-jährige Mannschaftsführer der Maple Leafs. Nach Hischier und Staal war er der einzige Akteur der Liga, der sich dabei über 800-mal behauptete. Exakt 801 siegreiche Puckwürfe wurden für ihn registriert. Die reine Arbeitsleistung betreffend (1392 Faceoffs in 82 Spielen), landete er zwar nur auf dem zehnten Rang. Dafür schnitt er mit seiner Erfolgsquote von 57,5 Prozent klar besser ab als Hischier und Staal. Seine 1150 Faceoffs bei gleicher Teamstärke bedeuteten den geteilten dritten Platz.

Sidney Crosby, Pittsburgh Penguins

Der Kapitän der Penguins bewies in mehreren Kategorien, dass er nach wie vor zu den zehn besten Bullyspielern der Liga gehört. Top-10-Platzierungen heimste Crosby unter anderem bei der Gesamtzahl der Faceoffs (1401 – 8. Platz), bei den gewonnenen Bullys (773 – 6. Platz), bei den Bullys bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis (1150 – 3. Platz mit Tavares) sowie bei den Bullys in der offensiven Zone (637 – 5. Platz) und in der neutralen Zone (459 – 3. Platz) ein. Seine Gewinnquote bei den Einwürfen in allen Situationen belief sich auf 55,2 Prozent.

PIT@PHI, Sp4: Crosby trifft im Powerplay nach dem Bully

Nick Suzuki, Montreal Canadiens

Wenn es darum ging, bei einer Überzahlsituation ein Bully zu gewinnen und seiner Mannschaft dadurch die Möglichkeit zu einer Offensivaktion zu verschaffen, machte sich kein anderer Spieler so oft ans Werk wie Suzuki. Mit 298 Puckwürfen im Powerplay in 82 Begegnungen blieb er nur knapp unter der 300er-Grenze. In allen Bereichen standen 1449 Bullys für den 26-Jährigen zu Buche. Damit rangierte er ligaweit an sechster Stelle im Liga-Ranking.

Dylan Larkin, Detroit Red Wings

In Sachen Bullygewinne im Powerplay konnte niemand in der NHL dem Kapitän der Red Wings das Wasser reichen. 192-mal brachte er sein Team auf diese Weise in Scheibenbesitz. Mit insgesamt 293 Faceoffs in Überzahl landete er knapp hinter Suzuki auf dem zweiten Platz. Unangefochtener Spitzenreiter war der 29-Jährige bei den Bullys in der offensiven Zone. 745-mal in 80 Spielen stellte er sich dort einem Zweikampf um die Scheibe. Seine Erfolgsbilanz bei allen von ihm ausgetragenen 1334 Bullys lag bei 58,2 Prozent.

Leon Draisaitl, Edmonton Oilers

Eine Mitte März erlittene Unterkörperverletzung verhinderte, dass der 30-Jährige seine Bullystatistiken ausbauen konnte. Denn die Blessur bedeutete nach 65 Partien das vorzeitige Saisonende; er kehrte erst zu den Stanley Cup Playoffs wieder zurück. Dennoch sind Draisaitls Zahlen auch so respektabel. In 628 von 1103 Faceoffs behielt er die Oberhand, was einer Erfolgsquote von 56,9 Prozent entspricht. Besonders nachgefragt war Draisaitls bei Bullys im Powerplay. 199-mal versuchte er dabei den Puck zu erobern, 119-mal gelang ihm dieses Unterfangen. Hätte der Deutsche die komplette Saison gespielt, wäre er von der reinen Zahl der Überzahlbullys auf alle Fälle in den Top 10, vielleicht sogar unter den besten Fünf gelandet.

Erlebt alle Tore von Leon Draisaitl in der Saison 2025/26 noch einmal

Claude Giroux, Ottawa Senators

Zum zweiten Mal nacheinander avancierte der 38 Jahre alte Routinier zum Quotenkönig der NHL im Bullykreis. In diesem Jahr sicherte er sich den Titel mit einer Ausbeute von 63,1 Prozent auf der Basis von mindestens 300 Bullys. In der Saison 2024/25 war er mit einem Wert von 61,5 Prozent der einzige Akteur, der die Marke von 60 Prozent knackte. In der zurückliegenden Spielzeit stand Giroux 799-mal einem Kontrahenten beim Bully gegenüber und eroberte 504-mal die Scheibe bei seinen 82 Einsätzen.

Kevin Stenlund, Utah Mammoth

Der Center der Mammoth schritt bei Unterzahl seiner Mannschaft exakt 319-mal zum Bullypunkt und stellte damit in dieser Kategorie ligaweit einen Saisonrekord auf. Stenlund war der einzige Akteur mit 300 Faceoffs oder mehr bei gegnerischer Überzahl. 158 Puckwürfe entschied er für sich, was ebenfalls Platz 1 im Gesamtranking bedeutete. Alles in allem trat der 29-Jährige in 80 Einsätzen zu 1141 Bullys an, von denen er 618 gewann. Das entspricht einer Erfolgsquote von 54,2 Prozent.

Jonathan Toews, Winnipeg Jets

Mit einer überragenden Erfolgsrate von 62,1 Prozent in 82 Spielen verabschiedete sich der dreifache Stanley Cup Champion aus dem aktiven Geschäft. Das war der zweitbeste Wert unter allen NHL-Akteuren mit einer Mindestzahl von 300 Bullys nach Giroux. Die Jets nahmen die Dienste des 38 Jahre alten Veteranen bei den Faceoffs oft in Anspruch. 1062-mal versuchte er die Scheibe zu ergattern, 637-mal glückte ihm dies.

Verwandte Inhalte