„Es gibt noch ein anderes Level, das sie erreichen muss“, forderte Brind'Amour. „Sie macht zwar andere Dinge, die uns helfen. Aber selbstverständlich müssen die Spitzenspieler irgendwann punkten, weil sie so viel Eiszeit haben. Mir gefällt jedoch die Art, wie sie auftreten.“
Sebastian Aho kommt bisher auf drei Tore, Seth Jarvis hat drei Assists und Andrei Svechnikov gelang erst eine Vorlage. Damit hat die komplette erste Reihe zusammen weniger Punkte auf dem Konto als Hall alleine. Platzt bei diesem Trio der Knoten, würde das den Hurricanes das Leben deutlich leichter machen.
Flyers hadern mit ihrem Spiel
Für Flyers-Trainer Rick Tocchet gab es in Spiel 1 der Serie nur wenige positive Erkenntnisse. Keine Tore, nur 19 Torschüsse, vier ungenutzte Powerplays und entscheidende Fehler in der Abwehr sorgten für die Niederlage.
„Ich weiß nicht, ob wir mental für das Spiel vorbereitet waren“, gab Tocchet zu. „Nachdem wir unsere Serie in der ersten Runde gewonnen haben, waren wir sehr aufgeregt und ich glaube nicht, dass wir schnell genug wieder runtergekommen sind. Dann passiert sowas. Wir hatten keine guten Chancen, besonders nicht in der ersten Hälfte. Später besaßen wir Gelegenheiten, haben jedoch nichts daraus gemacht.“
Sollte das tatsächlich ein Problem gewesen sein, könnten die zwei Tage seit dem Auftakt gegen Carolina Wunder wirken und ein ganz anderes Spiel 2 (7. P.m. ET; Di. 1 Uhr MESZ) bedeuten. Allerdings braucht es wohl mehr, als nur eine gute mentale Verfassung, um gegen die dominante Spielweise der Hurricanes anzukommen.