Die Colorado Avalanche ist der strahlende Sieger von Spiel 1 der Zweiten Runde in der Western Conference gegen die Minnesota Wild. Die Mannschaft aus Denver behielt am Sonntag zu Hause in der Ball Arena in einem vogelwilden Duell mit 9:6 die Oberhand. Es war das erste Mal in der Franchise-Geschichte, dass sie in den Stanley Cup Playoffs neun Treffer in einer Partie erzielte. Für die 15 Tore auf beiden Seiten zeichneten 14 verschiedene Schützen verantwortlich. Lediglich Colorados Verteidiger Cale Makar schlug zweimal zu.
„Ich glaube nicht, dass zu Beginn irgendjemand damit gerechnet hat, dass wir 9:6 spielen würden“, sagte Avalanche-Kapitän Gabriel Landeskog. „So hatten wir uns das Ganze auch nicht vorgestellt. Eigentlich muss man zu dieser Zeit des Jahres anders auftreten, um zu gewinnen. Aber sei’s drum. Wir haben zumindest in der Offensive überzeugt. An anderen Dingen müssen wir allerdings arbeiten, um uns zu verbessern.“
Treibende Kraft bei der Avalanche im Spiel nach vorne war das offensivstarke Defensivcorps. Vier Blueliner machten als Scorer von sich reden. Sie steuerten zusammengerechnet fünf Tore und zehn Punkte zum Erfolg bei. Devon Toews brachte es auf vier Zähler (ein Tor, drei Assists), Makar gelangen drei Punkte (zwei Tore, ein Assist), Sam Malinski kam auf zwei Punkte (ein Tor, ein Assist) und Nick Blankenburg auf einen (ein Tor).
Die Leistung von Makar ist umso bemerkenswerter, als er früh im ersten Drittel nach einem Check von Wild-Angreifer Marcus Foligno in die Kabine musste und erst im zweiten Durchgang aufs Spielfeld zurückkehren konnte. „Es ist nicht schön, wenn man sich weh tut, aber sowas passiert. Man muss darauf vorbereitet sein. Es galt sicherzugehen, dass alles in Ordnung ist. Danach ging es wieder raus“, erklärte der Betroffene.




















