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ESDW Penguins gegen Red Wings: 5 Gründe einzuschalten

Die Superstars Crosby und Malkin stehen im Fokus beim NHL Europa-Spiel der Woche am Sonntag

von Alexander Gammel @NHLde / NHL.com/de Freier Autor

NHL.com/de geht jeden Freitag in der Saison 2019/20 auf das am Samstag oder Sonntag zur Primetime in Europa stattfindende NHL Europa-Spiel der Woche besonders ein, indem fünf Gründe für das Anschauen der Partie, vorgestellt werden. In dieser Ausgabe geht es um das Spiel der Pittsburgh Penguins gegen die Detroit Red Wings.

Am Sonntag um 18:30 Uhr MEZ (live bei Sport1+, DAZN, Teleclub Sport, NHL.tv) empfangen die Pittsburgh Penguins die Detroit Red Wings in der PPG Paints Arena. Um 21 Uhr folgt die Partie der Carolina Hurricanes mit Nino Niederreiter gegen Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers im Rogers Place in Edmonton (live bei Sport1+, DAZN, Teleclub Sport, NHL.tv). Bereits am Samstag treten Roman Josi und Yannick Weber mit den Nashville Predators zu Hause in der Bridgestone Arena gegen die St. Louis Blues an (live bei Sport1+, DAZN, Teleclub Sport, NHL.tv).

Die Pegnuins haben mit ihren 76 Punkten (35-15-6) weit mehr als doppelt so viele Zähler auf dem Konto wie die Red Wings, die mit 32 Punkten (14-41-4) den letzten Platz der NHL belegen. Aus Pittsburgh gibt es eine erfreuliche Nachricht, der verletzte Dominik Kahun wird zwar am Wochenende noch nicht wieder einsatzbereit sein, trainierte aber wieder mit dem Team.

Fünf Gründe, warum es sich lohnen wird, das Spiel live anzuschauen:

Zucker in Pittsburgh angekommen

Die Pittsburgh Penguins gaben am Montag einen Transfer bekannt, in dem sie Alex Galchenyuk für Jason Zucker zu den Minnesota Wild schickten. In seinem zweiten Spiel für die Penguins sammelte er mit zwei Toren beim 4:1-Heimsieg gegen die Montreal Canadiens seine ersten Punkte für seinen neuen Arbeitgeber.

"Für mich geht es nur darum zu gewinnen", erklärte Zucker nach dem Spiel. "Das war großartig. Es war gut das Gefühl zurückzukriegen Spiele zu gewinnen. Es ist super das mit diesen Spielern zu erleben. Das war ein guter Abend."

 

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Zucker erzielte für die Wild diese Saison 29 Punkte (14Tore, 15 Assists) in 45 Spielen. In der vorherigen Saison kam er auf 21 Tore und 21 Assists, 2017/18 stellte er mit 64 Punkten, 33 Toren und 31 Assists persönliche Rekorde in allen Kategorien auf. Wenn er einen Lauf hat, kann er für die Offensive der Penguins eine wertvolle Verstärkung sein.

Die Festung PPG Paints Arena soll den Weg zur Tabellenspitze ebnen

Das Stadion der Penguins ist eine der größten Herausforderungen der Liga für Gästeteams. Mit einer Bilanz von 20-5-4 fuhren die Penguins die meisten Heimsiege ein, gemeinsam mit den Boston Bruins. Der Sieg gegen die Canadiens am Freitag war das zweite von fünf Heimspielen zwischen dem 11. und 22. Februar, lediglich unterbrochen durch einen Besuch bei den Toronto Maple Leafs am 20. Februar. Sie holten drei Punkte durch den Sieg gegen Montreal und eine 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen die Tampa Bay Lightning. Mit einer Siegesserie in der eigenen Halle könnten die Penguins die Washington Capitals in Bedrängnis bringen. Pittsburgh liegt in der Metropolitan Division drei Punkte hinter den Hauptstädtern auf Rang zwei, in der gesamten Liga auf Platz vier. Vor den Capitals stehen nur noch die Lightning mit 81 Punkten und die Bruins mit deren 82.

 

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Schaulaufen der Starstürmer

Mit Sidney Crosby und Evgeny Malkin haben die Penguins zwei der größten Stars ihrer Generation in den Reihen. Beide sind hervorragend in Form, obwohl sie diese Saison mit schweren Verletzungen zu kämpfen hatten. Malkin fiel für 13 Spiele aus und kommt in 43 Einsätzen auf 58 Punkte (18 Tore, 40 Assists), damit ist er der Topscorer des Teams. 

Crosby bestritt erst 28 Spiele, verbuchte dabei aber 34 Punkte (zehn Tore, 24 Assists). Mit dieser Gesamtausbeute können sie ligaweit nicht mit den Spitzenspielern mithalten, wirft man jedoch einen Blick auf die durchschnittlichen Punkte pro Spiel, liegt Crosby mit 1,21 auf dem elften Platz, Malkin mit 1,35 sogar auf Rang sechs.

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Crosby punktete in neun der elf Spiele seit seiner Rückkehr von der Verletzungspause und sammelte dabei 17 Zähler (fünf Tore, zwölf Assists). Sein russischer Kollege punktete gegen die Canadiens zwar nicht, im nächsten Spiel gegen die Red Wings sind Punkte damit aber beinahe garantiert. Er blieb in der gesamten Saison nur einmal zwei Spiele in Folge ohne Zählbares: Am 5. Oktober, in jener Partie, in der er sich verletzte und am 2. November bei seiner Rückkehr.

Starke Torhüter im Duell

Tristan Jarry ist für den Erfolg der Penguins ein entscheidender Faktor. Der 24-jährige Torhüter stellt diese Saison eine Bilanz von 19-8-1 und liegt mit 2,14 Gegentoren pro Spiel auf Rang zwei der Liga, hinter Tuukka Rask von den Boston Bruins (2,11). Mit 93 Prozent hat er die beste Fangquote, mit drei Shutouts liegt er auf Platz drei.

Sein Gegenüber Jonathan Bernier kann mit diesen Werten zwar nicht mithalten, man muss allerdings auch beachten, dass er für den Tabellenletzten spielt. Unter Berücksichtigung dessen sind seine Werte von 12-16-2, 2,87 Gegentore pro Spiel und 90,8 Prozent Fangquote durchaus respektabel. Im Februar kam er auf 92,4 Prozent Fangquote und einen Gegentorschnitt von 2,32. Wollen die Red Wings die Überraschung gegen den Favoriten aus Pittsburgh schaffen, muss ihr Torhüter einen perfekten Tag erwischen.

Red Wings hoffen auf Leistungen, aufbauen zu können

Die Red Wings liegen auf dem letzten Platz und verlieren weiterhin Spiele in Serie. In den vergangenen Wochen konnten sie jedoch selbst aus ihren Niederlagen einige positive Dinge mitnehmen. Die Defensive hat im Februar mit 17 Gegentoren aus sieben Spielen eine ordentliche Figur gemacht, die Torhüter bringen gute Leistungen und über weite Strecken zeigen die Red Wings durchaus ansprechendes Eishockey.

 

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Diese Leistungen müssen sie nun mit einer besseren Offensive in Punkte ummünzen. Das gelang ihnen in den vergangenen fünf Spielen bereits zwei Mal und am Samstag hoffen sie auf den nächsten Erfolg. Sie treten gegen die Boston Bruins an, die sie diese Saison bereits zwei Mal besiegten und gegen die sie saisonübergreifend seit fünf Spielen ungeschlagen sind. Ein weiterer Sieg könnte ihnen zusätzlichen Schwung für die Partie gegen die Penguins geben.

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