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Marco Kasper, die Nummer 5 in der abschließenden Rangliste der internationalen Skater vom NHL Central Scouting für den NHL Draft 2022, war der erste Spieler, der am Samstag den Testparcours beim NHL Scouting Combine in Buffalo absolvierte.

"Ich habe gestern gesehen, dass ich in der ersten Gruppe um 7:30 Uhr am Morgen dran bin", erklärte das Eishockey-Talent. "Einfach durchgehen, Spaß haben und es genießen."

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Der in Österreich geborene Center (1,80 m, 83 kg) bezeichnete die Klimmzüge als seine beste Disziplin und schaffte 13, während er den Hochsprung als seine schlechteste Disziplin ansah.
"Es hat Spaß gemacht, die Disziplinen zu durchlaufen", erklärte Kasper. "Natürlich gibt es welche, die einem liegen und andere eben nicht."
Kasper traf sich im Laufe der Woche mit 30 NHL-Klubs zum Gespräch. Mit den Carolina Hurricanes und den Dallas Stars hat er sich nicht unterhalten. "Es waren auch lustige und interessante Fragen dabei", teilte er mit. "Ich wurde sogar gefragt, ob ich singen könne."
Kasper hat in 46 Spielen für Rogle in der schwedischen Eishockeyliga, der höchsten schwedischen Profiliga für Männer, elf Punkte (sieben Tore, vier Vorlagen) erzielt und in 13 Spielen sechs Punkte (drei Tore, drei Vorlagen) beigesteuert, als Rogle seinen ersten Titel in der Champions Hockey League holte.

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"Ich denke es war eine gute Entscheidung nach Schweden zu gehen", betonte Kasper. "Die Liga dort ist sehr stark und gegen Männer zu spielen, war eine große Herausforderung, die mich weitergebracht hat."
Vor dem Combine sprach er ein paar Mal mit seinem Landsmann Marco Rossi und der Stürmer, der beim NHL Draft 2020 von den Minnesota Wild an Nummer 9 ausgewählt wurde, riet ihm, die Woche einfach zu genießen.
"Ich denke, es war gut", erzählte Kasper. "Ich denke, es ist eine wirklich coole Erfahrung, mit vielen NHL-Teams zu sprechen. Davon habe ich schon als kleiner Junge geträumt, hierher zu kommen und die Chance zu bekommen, an dieser Combine teilzunehmen."
Welches Team ihn am Ende draftet sei ihm egal. "Es wird mir eine Ehre sein, egal welches Team mich auswählt", verdeutlichte er. "Jeder Standort hat seine Vorzüge. In Kanada ist Eishockey alles, New Jersey hat ein sehr talentiertes Team. Wir werden sehen, was passiert."