Nico Hischier und Timo Meier bedauernd die Entlassung von General Manager Tom Fitzgerald bei den New Jersey Devils. Nach sechs Jahren in diesem Amt und insgesamt fast elfjähriger Tätigkeit für den Klub musste er am Montag gehen.
„Er hat uns vertraut, aber wir haben nicht so gespielt, wie wir es hätten tun sollen. Ich bin sehr dankbar für alles, was er für mich getan hat. ‚Fitzy‘ hat gute Arbeit geleistet. Aber ich verstehe natürlich auch die Gesetzmäßigkeiten des Geschäfts“, sagte Devils-Kapitän Hischier am Dienstag. Sein Schweizer Landsmann Meier meinte zur Demission von Fitzgerald: „Das ist schade. Doch wir müssen jetzt professionell weiterarbeiten und uns auf die verbleibenden fünf Spiele konzentrieren. Die sind für uns eminent wichtig.“
Dem GM die Schuld am unbefriedigenden Abschneiden in der laufenden Saison zu geben, hält Hischier nicht für gerechtfertigt. „Wir Spieler tragen die Hauptverantwortung dafür, wo wir derzeit stehen“, betonte er. Fünf Partien vor Schluss haben die Devils einen Rückstand von sieben Punkten auf die zweite Wildcard für die Stanley Cup Playoffs in der Eastern Conference. Das Aus nach der regulären Saison ist aufgrund dieser Konstellation wahrscheinlich.
Dennoch wollen die Devils alles daransetzen, die noch ausstehenden Begegnungen erfolgreich zu gestalten. Hoffnung machen Hischier vor allem die jüngsten Auftritte der Mannschaft. „Wir haben gezeigt, dass wir ein gutes Team sein können. Es ist wichtig, dass wir nicht aufstecken, sondern weiter an uns glauben“, erklärte er.
Zu seiner eigenen Zukunft bei den Devils will sich Hischier zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern. Ab dem 1. Juli könnte er theoretisch einen Anschlussvertrag in New Jersey unterzeichnen. „Ich konzentriere mich im Moment voll aufs Eishockeyspielen. Wenn die Saison vorbei ist, werden wir weitersehen“, so der Center. Sein aktueller Siebenjahresvertrag läuft Ende der Spielzeit 2026/27 aus.




















