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NHL, NHLPA verabschieden CBA-Verlängerung

Die Saison wird ab 1. August in Edmonton und Toronto fortgesetzt, Einigung beinhaltet Salary Cap und Olympia-Teilnahme

von Tom Gulitti @NHLde / NHL.com Redakteur

Die NHL und die NHLPA haben eine vierjährige Verlängerung des Collective Bargaining Agreements (CBA) bis Ende der Saison 2025/26 verabschiedet, wie die Liga und die Spielervereinigung am Freitag verkündeten. Beide Parteien einigten sich zudem darauf, den Spielbetrieb am 1. August in Toronto und Edmonton fortzusetzen.

Das NHL Board of Governors und die Mitglieder der NHLPA schlossen ihre Abstimmungen über die Verlängerung und die Protokolle für Phase drei und vier des Return to Play Plans am Freitag ab.

"Heute haben die NHL und die NHLPA zwei bedeutende Einigungen bekanntgegeben, die den Rahmen für den Abschluss der Saison 2019/20 und die Grundlage für das weitere langfristige Wachstum unserer Liga darstellen", sagte NHL Commissioner Gary Bettman. "Ich danke NHLPA Executive Director Don Fehr und Special Assistant to the Executive Director Mathieu Schneider, den über 700 NHL-Spielern, besonders denen, die in unserem Return to Play Committee mitgearbeitet haben, und dem NHL Board of Governors dafür, dass sie sich unter außergewöhnlichen Umständen für das Wohl unseres Sports eingesetzt haben. Wir alle haben sehr hart daran gearbeitet, die Risiken von COVID-19 anzugehen. Gesundheit und Sicherheit sind unsere Prioritäten und werden es auch weiterhin bleiben. Wir wissen, dass alle unsere Fans auf unsere Rückkehr aufs Eis im nächsten Monat gespannt sind. Genau das ist unser Ziel gewesen, seit wir am 12. März die Saison unterbrochen haben."

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"Diese Einigung ist für unsere Spieler, die Eigentümer der Klubs und unseren Sport ein bedeutender Schritt in einer schwierigen und ungewissen Zeit. Dazu wäre es nicht ohne die enormen Beiträge des Executive Boards und der Spieler gekommen, die an den Verhandlungen und dem Return to Play Committee beteiligt waren", sagte Don Fehr, NHLPA Executive Director. "Ich danke auch Gary Bettman, Bill Daly und den NHL-Mitarbeitern für ihre Bemühungen um Lösungen für die Probleme, denen wir gegenüberstehen. Am wichtigsten ist, dass wir den Fans die NHL zurückzubringen. Wir freuen uns auf das weitere Wachstum der NHL in Nordamerika und der ganzen Welt."

Die Trainingscamps können am Montag in den Heimatstädten der Teams eröffnet werden, was den Beginn von Phase drei darstellt. Die 24 Teams, die beim Re-Start dabei sind, werden am 26. Juli in die zwei zentralen Austragungsorte reisen, die zwölf Teams der Eastern Conference nach Toronto, die zwölf Mannschaften der Western Conference nach Edmonton. Am 1. August beginnt die Stanley-Cup-Qualifikation, was Phase vier des Return to Play Plans markiert.

Der Spielbetrieb wird mit 16 Teams fortgesetzt, die in acht Best-of-5-Serien antreten. Dazu gibt es eine Vorrunde mit den vier besten Teams aus jeder Conference, die in einer Gruppenphase ihre Platzierung für die Setzliste der Stanley Cup Playoffs bestimmen. Die Gewinner der Qualifikationsserien werden für die ersten beiden Runden der Playoffs an ihrem jeweiligen Spielort bleiben.

Edmonton wird der Austragungsort für das Eastern Conference Finale, das Western Conference Finale und das Stanley Cup Finales sein. Die Conference-Finalserien sollen am 8. September starten. Das Cup Finale soll am 22. September beginnen und spätestens am 4. Oktober enden.

Alle Teams, die in der Qualifikation ausscheiden, werden in der zweiten Phase der NHL Draft Lottery die gleiche Chance (12,5 Prozent) auf den First-Overall-Pick beim NHL Draft 2020 haben. Diese Ziehung wird am 10. August stattfinden. Der NHL Draft 2020 ist für den 9. und 10. Oktober angesetzt.

 

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Die Free-Agent-Phase wird in dieser Offseason nach Abschluss des NHL Drafts und des Stanley Cup Finales beginnen.

Die CBA-Verlängerung garantiert nach dieser Saison für sechs Saisons klare Arbeitsverhältnisse zwischen den NHL-Teams und den Spielern. Das erlaubt der Liga, langfristige Pläne für internationale Spiele und eigene Veranstaltungen zu entwickeln, darunter die Olympischen Spiele, das NHL All-Star Game, das NHL Winter Classic und die NHL Stadium Series.

Das bestehende CBA, das im Januar 2013 verabschiedet wurde, wäre am 15. September 2022 abgelaufen. Durch die Verlängerung ist es bis 15. September 2026 gültig.

Die wichtigsten Vereinbarungen des CBA sind:

- Der NHL Salary Cap wird in der Saison 2020/21 bei 81,5 Millionen US-Dollar bleiben, mit der Möglichkeit von leichten Erhöhungen in den folgenden Spielzeiten, falls die aufs Eishockey bezogenen Einnahmen bestimmte Werte erreichen.

- Escrow (ein Prozentsatz, der von den Spielergehältern einbehalten und auf ein Konto eingezahlt wird) ist für die Saison 2020/21 auf 20 Prozent beschränkt. Für 2021/22 wird er auf 14 bis 18 Prozent, 2022/23 auf zehn Prozent und 2023 bis 2026 auf sechs Prozent abgesenkt.

- Das CBA wird automatisch um ein Jahr verlängert, und zwar bis zum 16. September 2027, wenn nach der Saison 2024/25 die Escrow-Schuld der Spieler 125 Millionen Dollar übersteigt, aber weniger als 250 Millionen Dollar beträgt.

- Die NHL-Spieler werden zu den Olympischen Spielen 2022 in Peking und 2026 in Mailand abgestellt, vorausgesetzt, es kommt zu Übereinkommen mit der International Ice Hockey Federation und dem Internationalen Olympischen Komitee. Die NHL-Spieler hatten nicht an den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang teilgenommen. 1998, 2002, 2006, 2010 und 2014 waren sie dabei gewesen.

 

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- Die Spieler werden 2020/21 auf zehn Prozent ihres Gehalts verzichten, die zu gleichen Teilen über drei Saisons ab 2022/23 ausbezahlt werden.

- Der Playoff-Bonus-Pool wird diese Saison von 16 auf 32 Millionen Dollar verdoppelt. Die Vergütungen für jeden Spieler werden mit jeder Runde steigen.

- Das Mindestgehalt in der NHL wird 2021/22 und 2022/23 von 700.000 auf 750.000 Dollar steigen und 2023 bis 2026 auf 775.000 Dollar angehoben.

- Das Höchstgehalt für einen Entry-Level-Vertrag wird von 925.000 Dollar für Draftpicks in den Jahren 2019, 2020 und 2021 auf 950.000 Dollar für Draftpicks der Jahre 2022 und 2023 steigen. Draftpicks der Jahre 2024 und 2025 erhalten bis zu 975.000 und Draftpicks im Jahr 2026 maximal eine Million Dollar.

Vor der Ratifizierung der letzten drei CBAs war es zu langwierigen Verhandlungen gekommen. Es gingen einige Spiele verloren, darunter die gesamte Saison 2004/2005 sowie der ersten drei Monate von 2012/13 und 1994/95 (34 Spiele pro Mannschaft).

Die NHL und die NHLPA verzichteten im September 2019 auf die Option, über das bestehende CBA neu zu verhandeln, was dessen Auslaufen am 15. September 2020 bedeutet hätte. Stattdessen entschieden sich die Parteien zu Gesprächen über eine Verlängerung, die bereits im Sommer 2019 begannen.

Die Verhandlungen wurden fortgesetzt, nachdem die NHL die Saison am 12. März wegen der Coronavirus-Pandemie pausiert hatte und waren Teil des Prozesses, der zum Return to Play Plan führte. Diese Gespräche gipfelten am Montag in der Ankündigung einer grundsätzlichen Einigung.

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