Wohl klingende Namen wie Evgeni Malkin, Alex Ovechkin, Phil Kessel, Ryan Getzlaf oder John Tavares ließ der Deutsche immerhin hinter sich und diese verdienen mehr als diese Summe. Prominente Eishockeyexperten kommen nicht aus dem Schwärmen.
"Das deutsche Eishockey kann stolz sein, einen so talentierten Spieler noch lange in der NHL sehen zu dürfen", sagte zum Beispiel Bundestrainer Sturm. Er ist auch in gewisser Weise ein Leidtragender des Erfolges. Dabei spielen seine Rekorde eine untergeordnete Rolle.
Durch den Einzug der Oilers in die Playoffs ist fraglich, ob Draisaitl an der Weltmeisterschaft in seiner Heimatstadt Köln ab dem 5. Mai teilnehmen kann. Allerdings hat er bereits zugesagt, dass er der Erste sei, der im Flieger nach Deutschland sitze, falls die Oilers nicht die erste Runde überstehen würden.
Österreich:Michael Grabner, New York Rangers
Die Saison des Michael Grabner kann durchaus als Comeback verstanden werden, auch wenn der 29-jährige Villacher nicht länger verletzt war. In seinem ersten Jahr bei den Rangers fand der Österreicher zurück zu alter Stärke und erzielte 27 Tore. Er war damit der zweitbeste Torschütze der Blueshirts nach Chris Kreider.
Nach seinen 34 Toren in der Saison 2010-11, damals bei den New York Islanders, gingen die Leistungen von Grabner stetig abwärts: 20 Tore in 2011-12, 16 in 2012-13, 12 in 2013-14, 8 in 2014-15 und 9 in 2015-16. Nun die Explosion.