Der Jugendtrend in Arizona nimmt durch diese Entscheidung weiter Form an, nachdem mit Logan Cooley (Nr. 3 beim NHL Draft 2022), Geekie und Jack McBain, der in der letzten Saison bereits zehn NHL-Spiele (zwei Tore, ein Assist) absolvierte, drei hochtalentierte, aber eben noch immer sehr junge Center, die Regie auf dem Eis übernehmen sollen.
"Ein Center Nr. 1, ein Center Nr. 2, sie stehen immer an erster Stelle", betonte Arizonas General Manager Bill Armstrong während des Development Camps die Bedeutung dieser Strategie des Neuaufbaus auch öffentlich. "Sie machen jeden besser. Sie sind dein Motor."
Geekie war in der vergangenen Saison mit 70 Punkten (24 Tore, 46 Assists) in 63 Spielen der regulären Saison und elf Punkten (drei Tore, acht Assists) in 15 Playoff-Spielen der Antrieb der Offensive von Winnipeg Ice in der WHL. Sein immenses Potenzial hat er dort über Monate gezeigt. Wie die meisten Spieler seines Alters ist auch er aber noch dabei, sein Spiel stetig zu verfeinern.
Geekie glaubt schon zu wissen, was er tun muss, um es möglichst direkt in die NHL zu schaffen. "Ich würde keineswegs sagen, dass ich langsam bin", gab sich Geekie am 18. Juli, als er einen dreijährigen Einstiegsvertrag unterschrieben hatte, entsprechend selbstbewusst. "Wenn ich in Fahrt komme, bin ich ein guter Schlittschuhläufer, aber man kann immer schneller werden, man kann immer stärker werden, man kann immer schlauer werden. Mir wurde immer gesagt, dass man IQ und Sehvermögen früh lernen kann, aber nicht spät. Besser Schlittschuhlaufen kann man früh und spät lernen."
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Und obwohl sich Geekie eine nicht näher benannte Verletzung zugezogen hat, die ihn während des Camps einschränkte, geht er davon aus, dass er bis zum Beginn des Trainingslagers der Coyotes im September wieder gesund und völlig fit sein wird. "Ich möchte unbedingt versuchen, direkt ins Team zu kommen. Das ist der Traum eines jeden 18-Jährigen", meinte er. "Ich muss noch ein bisschen schneller werden, mein Spiel insgesamt noch ein bisschen beschleunigen. Ich bin einfach sehr gespannt, was passiert."
Doch zu sehr möchte er sich auch noch nicht unter Druck gesetzt sehen. Geekie betonte zugleich, er wäre auch nicht enttäuscht, wenn er doch noch einmal in die WHL zurückkehren müsste. Der GM der Coyotes klang zuletzt recht zuversichtlich, mit Geekie eine kurzfristige Hilfe verpflichtet zu haben: "Er hat mit seiner Größe und seinen Fähigkeiten sowie seiner Energie und seinem Einsatz einige dominante Leistungen gezeigt", lobte Armstrong. "Für einen großen Kerl wie er einer ist, fehlt es ein wenig an Konstanz, an der er arbeiten muss. Ich denke, das wird ein Reifeprozess, bis er jeden Abend das Beste abliefern kann. Aber er hat all das, was wir lieben. Er hat die Größe, spielt körperbetont und er hat die Fähigkeiten."
Das klingt verdächtig danach, als könnte Geekie schon bald erleben, wie sich Arizona auch außerhalb des Hochsommers anfühlt. Er wäre dann das nächste Mosaiksteinchen, das sie bei den Coyotes zu ihrem ungewöhnlich gut besetzten Pool an Talenten erfolgreich hinzugefügt hätten.