NHL-Spieler werden im Februar an den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 teilnehmen. Damit stehen seit 2014 erstmals wieder die besten Spieler der Welt auf der Olympischen Bühne. Bis zum Turnier wirft NHL.com/de jeden Mittwoch einen Blick auf die Ereignisse rund um die NHL, die sich auf die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 auswirken könnten.
Enttäuschende Nachricht ereilte Fox kurz vor der Kaderbekanntgabe
In diesen Tagen wird viel über glückliche Spieler berichtet, die den Sprung in ihren Nationalkader für die Spiele in Italien im Februar erhalten haben. Es gibt jedoch auch die Gruppe der Enttäuschten. Zu dieser zählt Adam Fox von den New York Rangers. Er hatte sich in den vergangenen Wochen und Monaten berechtigte Hoffnungen gemacht. Doch der Traum von Olympia 2026 ist für ihn vorerst geplatzt. Wie der Verteidiger der New York Rangers gegenüber NHL.com noch vor der offiziellen Verkündung des US-Rosters bestätigte, wurde er nicht in den Kader der US-amerikanischen Eishockey-Nationalmannschaft für die Winterspiele aufgenommen. Die Entscheidung teilte ihm nach eigener Aussage US-General Manager Bill Guerin persönlich am Telefon mit.
„Das ist natürlich enttäuschend“, sagte Fox offen. „Ich hatte das Gefühl, so gut gespielt zu haben, wie es mir möglich war. Aber ab einem gewissen Punkt liegt so etwas nicht mehr in deiner Hand.“ Worte, die zeigen, wie professionell der 26-Jährige mit der Entscheidung umgeht – auch wenn der Frust deutlich spürbar ist.
Erfahrungen auf internationaler Bühne
Fox gehörte zuletzt beim 4 Nations Face-Off zum US-Aufgebot und stand dort in allen vier Spielen auf dem Eis. Zwar blieb er punktlos und wies eine Minus-2-Bilanz auf, doch seine führende Rolle im Team war unbestritten. Bitter aus US-Sicht: Fox war auf dem Eis, als Connor McDavid im Finale in der Verlängerung das entscheidende Tor erzielte und Kanada einen 3:2-Erfolg bescherte.
Gerade diese internationale Erfahrung schien Fox’ Chancen eigentlich zu erhöhen. Doch im hochkarätig besetzten US-Kader reichte selbst eine solide Turnierleistung nicht aus, um sich dauerhaft für Olympia zu empfehlen.
Starke NHL-Saison trotz Verletzungspause
Auch seine Leistungen in der laufenden NHL-Saison sprechen grundsätzlich für sich. In 30 Spielen sammelte Fox 28 Scorerpunkte (Stand 6. Januar: vier Tore, 24 Assists) und bestätigte damit einmal mehr seinen Status als einer der konstantesten Offensivverteidiger der Liga. Allerdings wurde sein Rhythmus durch eine Oberkörperverletzung Ende November jäh unterbrochen, die ihn zu einer 14 Spiele langen Pause zwang.
Sein Comeback feierte Fox erst am 31. Dezember bei der 3:6-Niederlage gegen die Washington Capitals – mit einem Tor und einer Vorlage. Ein Einstand, der zeigte, dass er sportlich schnell wieder Anschluss gefunden hat.
Winter Classic als Bühne und theoretische Resthoffnung
Am Freitag darauf stand für Fox und die Rangers bereits das nächste Highlight an: das Discover NHL Winter Classic 2026 gegen die Florida Panthers in Miami. Für Fox war es erst das zweite Spiel nach seiner Rückkehr – eine große Bühne, um sich erneut auf höchstem Niveau zu präsentieren. Und das gelang ihm auch. Die New Yorker setzten sich überraschend deutlich mit 5:1 durch. Fox erspielte sich eine Plus-/Minus Bilanz von +2.
Eine kleine Resthoffnung bleibt ihm noch. Sollte sich vor Beginn der Olympischen Spiele am 11. Februar ein Verteidiger verletzen, könnte Fox als Ersatz nachrücken. „Man weiß nie, wie es mit Verletzungen aussieht“, erklärte er dazu, ohne dieser Möglichkeit allzu viel Bedeutung beizumessen.






















