Konstanz dank besserer Defensive und Goaltending
"Wir müssen jetzt schauen, dass wir unser Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen beibehalten und weiter Punkte sammeln", fordert Draisaitl.
Konstanz ist das Schlagwort für die Oilers. Genau diese war über die letzten Jahre die Achillesferse. Auch in der laufenden Saison gab es Leistungstiefs: Im November (7-7-0) und Dezember (7-6-2) etwa blieb Edmonton hinter den Erwartungen zurück.
"Am Anfang der Saison haben wir für lange Zeit zu viele Gegentore bekommen. Mittlerweile spielen die Verteidiger die Scheibe besser, wir Stürmer machen es den Verteidigern auch um einiges einfacher und helfen mehr aus", erklärt Draisaitl. "Es hat ein bisschen länger gedauert, bis wir in Fahrt gekommen sind, aber jetzt gerade läuft es sehr gut."
Während der laufenden Siegesserie stellen die Oilers die fünftbeste Defensive (2,17 Gegentore/Spiel), die beste Offensive (5,17 Tore/Spiel), das drittbeste Powerplay (31,3 Prozent Erfolgsquote) und das drittbeste Penalty-Killing (94,1 Prozent) in der NHL. Auch auf die beiden Goalies Jack Campbell (fünf Siege, 2,2 Gegentore/Spiel, 92,2 Prozent Fangquote) und Stuart Skinner (ein Sieg, 2,0 Gegentore/Spiel, 93,1 Prozent Fangquote) war Verlass.
Ist eine solide Defensive und gutes Goaltending also das Rezept für einen langen Playoff-Run? "Zuversichtlich macht mich unsere Mannschaft: Wenn wir unser Spiel spielen und auf einem gewissen Niveau auftreten, dann sind wir ein Team, das nur schwer zu schlagen ist", glaubt Draisaitl. "Wenn wir unser Potenzial voll ausschöpfen, dann sind wir eine sehr, sehr gute Mannschaft."