Starke Serie der Red Wings
Axel Sandin-Pellikka, Lucas Raymond und James van Riemsdyk erzielten ebenfalls Tore für Detroit, Copp verbuchte zwei Assists. Die Red Wings (30-16-4) gewannen damit sechs ihrer letzten sieben Spiele (6-1-0). In dieser Saison weisen sie zudem eine fast makellose Bilanz von 21-0-2 auf, wenn sie in einer Begegnung mindestens vier Tore erzielen.
Torhüter John Gibson zeigte 19 Paraden und feierte seinen sechsten Sieg in Folge. Seit dem 2. Dezember kommt er auf eine Statistik von 15-2-0 mit drei Shutouts.
Kane steuerte im Spiel nach seiner Ehrung einen Assist zu seinem 1372. Karrierepunkt (500 Tore, 872 Assists) bei und liegt damit nur noch zwei Zähler hinter Mike Modano (1374), dem erfolgreichsten US-amerikanischen Spieler in der NHL-Geschichte.
Senators nehmen einen Punkt mit
Für Ottawa (22-19-7) reichte es trotz eines Tores und einer Vorlage von Drake Batherson sowie Treffern von Dylan Cozens und Shane Pinto am Ende nicht zum Sieg. Bereits am Samstag hatten die Senators eine 5:6-Niederlage nach Verlängerung gegen die Montreal Canadiens hinnehmen müssen. Auch diesmal jubelten letztlich die anderen.
„Das war ein hart erkämpfter Punkt“, suchte Trainer Travis Green dennoch das Positive. „Wir kamen um 2 Uhr morgens an und spielten um 17 Uhr gegen eine wirklich gute Mannschaft. Dafür hat mir unser Spiel sehr gut gefallen.“
Goalie Reimer sammelte bei seinem Saisondebüt 30 Paraden, nachdem er am Freitag einen Einjahresvertrag bei den Senators unterschrieben hatte. Sein letztes NHL-Spiel zuvor war ein 5:4-Sieg der Buffalo Sabres gegen die Philadelphia Flyers am 17. April 2025.
„Es macht Spaß zu spielen. Das ist das beste Spiel der Welt“, sagte Reimer. „Ich habe mich gut gefühlt, die Situationen gut gelesen und den Puck ordentlich gesehen. Es wäre schön gewesen, zwei Punkte zu holen, aber das ist ein guter Grundstein.“
Blitzstart der Gäste, Wende im Mittelabschnitt
Dabei begann die Partie optimal für Ottawa. Zu Beginn des ersten Drittels erzielten die Gäste innerhalb von nur 39 Sekunden zwei Tore. Batherson brachte die Senators in der 5. Minute mit 1:0 in Führung, nachdem Gibson zunächst Schüsse von Thomas Chabot und Fabian Zetterlund pariert hatte.
Nur 21 Sekunden später kassierte Copp eine Strafe wegen Haltens, und Cozens erhöhte im Powerplay nach einem Pass von Brady Tkachuk in der 6. Minute auf 2:0.
„Wir hatten offensichtlich einen guten Start und haben nun in vier Spielen in Folge gepunktet“, zeigte sich Batherson trotz des bitteren Endes nicht unzufrieden. „Das nehmen wir mit.“
Sandin-Pellikka verkürzte in der 8. Minute mit einem Powerplay-Tor von der Blauen Linie durch den Verkehr auf 1:2. „Wir waren natürlich nicht zufrieden mit unserem Start“, erklärte Detroits Trainer Todd McLellan. „Das schnelle Powerplay-Tor war wichtig. Danach haben wir uns beruhigt und angefangen zu spielen.“
Raymond glich in der 27. Minute zum 2:2 aus, wobei Kasper mit seinem fünften Assist der Saison die Vorarbeit leistete. Van Riemsdyk drehte die Partie schließlich in der 37. Minute, als er einen Abpraller zwischen seinen eigenen Beinen hindurch zum 3:2 ins Tor beförderte – erneut im Powerplay.
„Vor dem Tor herrschte Chaos“, beschrieb van Riemsdyk die Szene. „Meine Aufgabe ist es, einen Weg zu finden, den Puck ins Netz zu bringen.“
Pinto glich kurz vor der zweiten Drittelpause mit einem weiteren Powerplay-Tor zum 3:3 (40.) aus, indem er einen Pass von Claude Giroux vor dem Tor abfälschte.
„Im dritten Drittel ging es dann hin und her, ohne dass viel passierte“, resümierte Green. „In der Verlängerung kann immer alles passieren. Wir hatten eine 2-gegen-1-Chance und haben sie nicht genutzt – sie schon“, lautete sein Fazit.