Trotz des unglücklichen Playoff-Endes fiel das Fazit zu seinen persönlichen Auftritten positiv aus. "Alles in allem war es eine erfolgreiche Saison für mich. Natürlich gibt es immer Dinge, die man verbessern kann, aber im Großen und Ganzen war ich glücklich mit dem, was ich geleistet habe", resümierte er.
In einigen Tagen beginnt unter der Leitung von Trainer Jay Woodcroft die heiße Vorbereitungsphase auf die Saison 2022/23. "Wir werden mit Sicherheit ins Detail gehen", prophezeite Draisaitl und fügte hinzu: "Es wird spannend für ihn und für uns. Hoffentlich bestätigt sich unser Trend."
Während der Übungseinheiten dürfte es wieder das ein oder andere Kabinettstückchen von Connor McDavid zu bestaunen geben. "Er vollführt jeden Tag unglaubliche Dinge im Training. Darunter sind Sachen, die andere nicht einmal probieren. Zumindest nicht auf diesem Geschwindigkeitslevel", verriet Draisaitl. Nach 472 gemeinsamen Partien verwundert ihn aber kaum noch etwas hinsichtlich der Qualitäten des Oilers-Kapitäns. "Er ist ein ganz besonderer Spieler. Für mich ist es ein Privileg, jeden Tag mit ihm zu spielen. Ich habe in den vergangenen Jahren viel von ihm gelernt." Vor allem die Art, wie er sich als Leader präsentiere, sei beispielgebend. "Er ist sicherlich nicht der lauteste Typ. Er führt eher dadurch, dass er bei allem mit gutem Beispiel vorangeht."
Gespannt ist Draisaitl auf die Duelle mit den Calgary Flames. Der große Rivale der Oilers hat in der Offseason mit einigen Veränderungen im Kader für Schlagzeilen gesorgt. "Das habe ich selbstverständlich mitverfolgt. Es war ein verrückter Sommer für sie, mit einigem Hin und Her. Wir werden sehen, wie das alles ausgeht", äußerte er sich zu den Transferaktivitäten von Calgary. Die Chancen, dass sich die Oilers und die Flames erneut in den Playoffs gegenüberstehen, stellt für ihn ein realistisches Szenario dar.