DraisaitlVegas

Die NHL-Stars von heute verblüffen jeden Abend mit spektakulären Spielen. Aber was hält sie nachts wach? Dieses Halloween verrät NHL.com/de, was einige der besten und schillerndsten Spieler der Liga heutzutage beängstigend finden.

Süßes oder Saures! Am 31. Oktober ist es wieder einmal so weit. Am Abend vor Allerheiligen ist es vor allem in Nordamerika ein Brauch, dass sich Kinder verkleiden und als furchteinflößende Gestalten, sei es als Hexe, Vampir oder Geist, durch die Nachbarschaft von Tür zu Tür ziehen.
Brady Tkachuk von den Ottawa Senators verbreitet mit seinem Kleidungsstil tagtäglich Angst und Schrecken, wie sein Teamkollege Tim Stutzle meint. "Er tut immer so, als hätte er Stil, aber er trägt immer noch seine Crocs, wenn er zum Training kommt. Das wird sicherlich auch nicht mehr besser", verrät der deutsche Stürmer.

StutzleTkachuk

Die Mode mancher Nachwuchsspieler und ihr Freizeitverhalten ist für Hampus Lindholm von den Boston Bruins teilweise merkwürdig. "Einige junge Leute, die nach oben kommen, haben einen seltsamen Geschmack und die Art und Weise, wie sie Videospiele spielen oder wie sie sich daheim einbunkern, finde ich manchmal seltsam", erklärt der 28-jährige Verteidiger.
Es gibt außerdem einige Spielstätten und Gegner, die bei den Stars alles andere als beliebt sind.
Für Moritz Seider von den Detroit Red Wings sind es zum Beispiel die Florida Panthers: "Da fällt mir nur Florida ein, gegen die wir in der letzten Saison nie gut gespielt haben, also ist das definitiv eine große Herausforderung und Gelegenheit für uns Revanche zu nehmen", antwortete er auf eine entsprechende Frage.

SeiderFlorida

Die Panthers sind auch der Angstgegner von Miro Heiskanen von den Dallas Stars: "Sie sind ein schwieriger Kontrahent, vor allem auswärts. Florida war in den letzten Jahren wirklich hart für uns. Es ist schwer dort zu bestehen."
Victor Hedman von den Tampa Bay Lightning denkt mit Unbehagen an zwei Auswärtsauftritte im Jahr 2021 bei den New York Islanders zurück. "Im Conference Finale gegen die Islanders im Nassau Coliseum herrschte eine einschüchternde Atmosphäre. Weil ihre Fans sehr laut sind und es ein kleines Gebäude ist", so der zweifache Stanley Cup Champion. Die Lightning zogen, trotz der beiden Niederlagen auf Long Island, mit 4:3-Siegen ins Stanley Cup Finale ein.
Die Anhänger der Philadelphia Flyers wissen ebenfalls, wie man sein Team frenetisch unterstützt. "Ich habe oft in Philadelphia gespielt. Ich denke, die Fans in Philadelphia sind gnadenlos. Es ist sicher eine der schwierigsten Arenen, in der man spielen kann", weiß Jared McCann von den Seattle Kraken zu berichten.
Keine Angst vom gegnerischen Publikum lassen sich hingegen Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers und Clayton Keller von den Arizona Coyotes einjagen.
"Na ja, wenn man nach Vegas fährt, ist es dort immer laut, sehr aufgedreht, definitiv. Aber nicht beängstigend.", betont der Kölner. Keller bezeichnet die Heimspielstätte der Nashville Predators als schwieriges Pflaster. "In Nashville haben sie ein ziemlich gutes Umfeld und immer eine gute Mannschaft."
Reales Unbehagen verspüren die Torhüter Jacob Markstrom von den Calgary Flames und Karel Vejmelka von den Coyotes, wenn sie Gegentore kassieren, bei denen sie gar nicht gut aussehen. Unisono erwähnen sie Tore im Lacrosse-Stil. Und Markstrom zählt zusätzlich den 'Forsberg-Move' auf.
Lightning-Torwart Andrei Vasilevskiy möchte niemals einen Schuss von Alex Ovechkin auf die Maske bekommen: "Ein Schuss von Ovechkin, der in Richtung meiner Stirn geht, davor habe ich Angst. Das ist aber noch nie passiert, Gott sei Dank."

WSH@NJD: Ovechkin baut per PPG die Führung aus

Nichts erschüttern, nicht einmal die kalten Winter in Buffalo, kann Victor Olofsson von den Sabres. "Wo ich herkomme, ist es schlimmer. Seitdem ich in Buffalo bin, hatten wir lediglich ein paar Schneestürme", sagt der aus Örnsköldsvik in Schweden stammende Angreifer.
Dramatisch ist hingegen für Anders Lee von den Islanders der Verlust des Spielgeräts beim Aufwärmen. "Den Fußball vor dem Spiel zu verlieren, ist schwer zu verkraften."
Mit einem Schmunzeln verrät Filip Chytil von den New York Rangers, was ihm Angst macht. "Ich fürchte mich davor, dass das Netz mich einmal trifft. Das dürfte ziemlich wehtun", mutmaßt der Center.