Die Panthers sind auch der Angstgegner von Miro Heiskanen von den Dallas Stars: "Sie sind ein schwieriger Kontrahent, vor allem auswärts. Florida war in den letzten Jahren wirklich hart für uns. Es ist schwer dort zu bestehen."
Victor Hedman von den Tampa Bay Lightning denkt mit Unbehagen an zwei Auswärtsauftritte im Jahr 2021 bei den New York Islanders zurück. "Im Conference Finale gegen die Islanders im Nassau Coliseum herrschte eine einschüchternde Atmosphäre. Weil ihre Fans sehr laut sind und es ein kleines Gebäude ist", so der zweifache Stanley Cup Champion. Die Lightning zogen, trotz der beiden Niederlagen auf Long Island, mit 4:3-Siegen ins Stanley Cup Finale ein.
Die Anhänger der Philadelphia Flyers wissen ebenfalls, wie man sein Team frenetisch unterstützt. "Ich habe oft in Philadelphia gespielt. Ich denke, die Fans in Philadelphia sind gnadenlos. Es ist sicher eine der schwierigsten Arenen, in der man spielen kann", weiß Jared McCann von den Seattle Kraken zu berichten.
Keine Angst vom gegnerischen Publikum lassen sich hingegen Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers und Clayton Keller von den Arizona Coyotes einjagen.
"Na ja, wenn man nach Vegas fährt, ist es dort immer laut, sehr aufgedreht, definitiv. Aber nicht beängstigend.", betont der Kölner. Keller bezeichnet die Heimspielstätte der Nashville Predators als schwieriges Pflaster. "In Nashville haben sie ein ziemlich gutes Umfeld und immer eine gute Mannschaft."
Reales Unbehagen verspüren die Torhüter Jacob Markstrom von den Calgary Flames und Karel Vejmelka von den Coyotes, wenn sie Gegentore kassieren, bei denen sie gar nicht gut aussehen. Unisono erwähnen sie Tore im Lacrosse-Stil. Und Markstrom zählt zusätzlich den 'Forsberg-Move' auf.
Lightning-Torwart Andrei Vasilevskiy möchte niemals einen Schuss von Alex Ovechkin auf die Maske bekommen: "Ein Schuss von Ovechkin, der in Richtung meiner Stirn geht, davor habe ich Angst. Das ist aber noch nie passiert, Gott sei Dank."