Mit den 40 Scorerpunkten trug Grabner sein Scherflein dazu bei, dass sich die Rangers im Frühjahr 2017 für die Stanley Cup Playoffs qualifizierten. In der Erstrundenserie setzten sie sich mit 4:2 gegen die Montreal Canadiens durch. In Runde zwei gegen die Ottawa Senators war allerdings Endstation. 2:4 hieß es nach sechs Duellen. Grabner stand in allen zwölf Playoff-Partien auf dem Eis und verbuchte vier Tore und zwei Assists.
In der Hauptrunde 2017/18 knüpfte der Villacher nahtlos an die starken Leistungen der Vorsaison an. Einen denkwürdigen Auftritt lieferte er beim 5:1-Heimsieg gegen die Carolina Hurricanes am 1. Dezember 2017 im Madison Square Garden ab. Grabner glänzte mit einem weiteren Hattrick, bei dem er gleich zwei Empty-Net-Goals erzielte. Nach 59 Einsätzen war der Flügelflitzer auf dem besten Weg, seine Scorerpunktzahl aus der Vorsaison zu übertreffen. 31 Zähler (25 Tore, sechs Assists) waren für ihn bis zu diesem Zeitpunkt verzeichnet.
Doch dann wurde Grabner von den Rangers vor der Trade Deadline im Februar 2018 zu den New Jersey Devils transferiert. In Newark lief es für ihn überhaupt nicht gut. In 21 regulären Saisonspielen gelangen ihm nur noch fünf Punkte (zwei Tore, drei Vorlagen). In den Playoffs kam es noch schlimmer. Nach zwei Spielen ohne Zähler verlor er seinen Platz im Devils-Aufgebot. Im Juli 2018 ging er zu den Arizona Coyotes.
Der Pionier der in Österreich geborenen NHL-Profis bei den Rangers war Thomas Pöck. Der Klagenfurter hatte zwischen 2001 und 2004 in den USA im College-Bereich auf sich aufmerksam gemacht. Im Frühjahr 2004 unterzeichnete der Verteidiger einen Vertrag in New York und bestritt die verbleibenden sechs Partien der regulären Saison 2003/04. Mit vier Scorerpunkten (zwei Tore, zwei Assists) setzte er ein Achtungszeichen. Trotz der positiven Anfangsphase blieb Pöck der Durchbruch bei den Rangers verwehrt. In den folgenden Jahren spielte er vorwiegend für deren AHL-Filiale in Hartford. In der NHL lief der Defensivspieler in 59 Hauptrunden-Begegnungen auf, in denen er es auf 14 Scorerpunkte (sieben Tore, sieben Assists) brachte. In den Playoffs kamen vier Einsätze und drei Torvorlagen hinzu. Im Herbst 2008 wechselte er zum Lokalrivalen New York Islanders.
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Raphael Diaz ist der erste und bislang einzige Schweizer, für den NHL-Einsätze im Rangers-Trikot registriert sind. Im Rahmen der Trade Deadline im Februar 2014 hatten ihn die Vancouver Canucks nach New York geschickt. Bis zum Ende der regulären Saison 2013/14 stand der Zuger in elf Spielen auf dem Eis. Dabei schoss er ein Tor und bereitete einen Treffer vor. In den Playoffs lief er in vier Begegnungen auf, in denen er ohne Scorerpunkte blieb.
Nach einem einjährigen Intermezzo bei den Calgary Flames kehrte Diaz zur Saison 2015/16 noch einmal zu den Rangers zurück. Einen Platz im NHL-Kader konnte er sich nicht jedoch nicht erkämpfen. Es reichte lediglich für einen Einsatz in den Playoffs 2016, bei dem ihm immerhin ein Assist gelang. Nach dieser Spielzeit brach er die Zelte in Nordamerika ab und schloss sich dem EV Zug an.
Erster Schweizer Draftpick der Rangers war Sven Helfenstein. Ihn wählten die New Yorker beim NHL Draft 2000 in der sechsten Runde an Gesamtposition 175 aus. Der Sprung in die NHL blieb ihm allerdings verwehrt. Gleiches gilt für Philippe Furrer, den die Rangers beim NHL Draft 2003 in der sechsten Runde an 179. Stelle zogen. Noch Hoffnung auf eine Karriere in der Beletage des nordamerikanischen Eishockeys besteht dagegen für Nico Gross, dessen Rechte sich die New Yorker beim NHL Draft 2018 im vierten Durchgang an Gesamtposition 101 sicherten. Der Verteidiger bot in den vergangenen drei Jahren überzeugende Vorstellungen bei Oshawa in der OHL.
In Deutschland geborene Spieler sucht man in der Geschichte der Rangers vergeblich. Mit John Tripp wird zumindest ein Deutsch-Kanadier in den Annalen geführt. Er absolvierte 2002/03 neun Spiele und machte drei Punkte (ein Tor, zwei Vorlagen). Jeweils elf NHL-Spiele bei den Broadway Blueshirts bestritten die beiden Austro-Kanadier Greg Holst (1975-1978) und Simon Wheeldon (1987-1989, zwei Punkte).