tor mckenna justin bieber

„Ich würde ihm sagen, dass er es geschafft hat. Er wäre ziemlich glücklich“, antwortete Gavin McKenna auf die Frage nach Worten an sein jüngeres Ich. Zuvor wurde McKenna an der ersten Stelle des NHL Draft 2026 von den Toronto Maple Leafs gezogen. Auch wenn sich der aufregende Tag wie ein erreichtes Ziel für McKenna anfühlt, so ist er gleichzeitig der Start in eine intensive und herausfordernde Zeit, doch auch das ist dem neuen Supertalent der Maple Leafs bewusst.

„Das ist der erste Schritt in ein neues Kapitel meines Lebens“, resümierte McKenna, dessen Auswahl von Toronto zelebriert wurde. Justin Bieber war es, der die Auswahl von „Mr. McKenna“, auf der Bühne in Buffalo, bekannt gab. Nachdem McKenna sein neues Trikot und die passende Cap angelegt hatte, gab es für ihn noch ein Video mit einer Willkommensbotschaft von Austin Matthews.

Der Moment der Erkenntnis

„Er hat mich angeschaut, also dachte ich mir vielleicht“, resümierte McKenna, nachdem er die Bühne verlassen hatte. Gerade die Verkündung durch Justin Bieber war für McKenna ein besonderer Moment. Der in Whitehorse geborene Angreifer bezeichnete sich selbst als „riesiger Justin Bieber Fan“ und freute sich sehr, dass dessen Song „Yukon“ als Walk-Up-Musik für ihn gewählt wurde.

Der Handshake mit Gary Bettman und Justin Bieber, das neue Trikot, die Botschaft von Matthews und ein Medien-Marathon ließen den neuen Angreifer der Maple Leafs erkennen, wie bedeutsam der Tag war. Seine Beschreibung – „Verrückt, einfach verrückt, was gerade passiert“ – war vermutlich treffend.

Gavin McKenna wurde als Nummer-1-Pick der Maple Leafs im Draft bekannt gegeben

Der lange Weg

Bevor McKenna die Hände von Bettman und Bieber schüttelte, waren es die Personen, die ihn schon lange auf seinem Weg begleiten, die ihm gratulierten. „Sie haben alles für mich getan, um an diesen Punkt zu kommen“, dankte er seiner Familie.

„Der Yukon ist ein Ort, den ich immer mein Zuhause nennen werde, und ich werde diesen Stolz immer mit mir tragen“, schlug McKenna die Brücke zwischen seiner Herkunft und dem Song, der ihn auf dem Weg zur Bühne seiner Zukunft begleitete. „Es war ein besonderer Moment. Einer, an den ich mich für immer erinnern werde.“

Den Moment erlebten viele im Yukon bei einer großen Draft-Watch-Party, verriet McKenna und bedankte sich bei den Gemeinden, die ihn unterstützt und ihm geholfen haben „den Weg in den Süden zu gehen“. Der Weg, den er durch die Unterstützung gehen konnte, prägte McKenna: „Ich war in jungen Jahren ganz auf mich allein gestellt, in einer neuen Stadt, im College. Das alles durchzustehen, darauf bin ich ziemlich stolz."

Auch seine künftige Vorbildrolle ist für McKenna ein Bestandteil. „Ich möchte als guter Eishockeyspieler bekannt sein, aber ich möchte als besserer Mensch bekannt sein." Gerade seine Herkunft soll dabei jungen Menschen zeigen, dass man alles erreichen könne, so der Angreifer.

Toronto als Herausforderung

So sehr sich McKenna auf das neue Kapitel in seinem Leben freut, so sehr wird er auch den Druck in einem fordernden Umfeld wie Toronto zu spüren bekommen. Er ist sich bewusst, dass er den Weg zu „einer der leidenschaftlichsten Fanbasen, die es gibt“, antritt, die gerade nach der enttäuschenden vergangenen Saison in McKenna einen Heilsbringer sehen könnte.

„Ich glaube, Druck ist ein Privileg“, beschrieb der Nummer-Eins-Pick seine Einstellung zu der Situation, die ihn erwarten dürfte. Mit Matthews hat er jedoch einen Mitspieler, mit dem er sich den Druck wird teilen können. Möglicherweise könnten die beiden in einer Reihe auflaufen, doch McKenna ist klar, dass seine Auswahl an erster Stelle keine Garantie ist.

„Ich werde mich beweisen müssen, um mit einem Spieler wie ihm spielen zu können. Aber das ist mein Ziel“, analysierte er die Situation demütig und war sich dennoch gleichzeitig sehr sicher, dass es spielerisch zwischen ihm und Matthews passen könnte: „Er ist ein Torjäger. Ich glaube, wir könnten uns ziemlich gut ergänzen.“ Wenn genau das eintritt, dann dürfte die Fanbase in Toronto den Neuankömmling schnell in ihr Herz schließen. Mit Edelfan Justin Bieber hat McKenna zumindest schon einen prominenten Fürsprecher.

Verwandte Inhalte