Ein Rangers Fan aus der NHL Redaktion sagte kürzlich über Prust, er hätte ihn als Spielertypen geliebt, bis zu dem Zeitpunkt, als er im Trikot der Canadiens seinen ehemaligen Teamkollegen Derek Stepan von den Rangers ausgeknockt hätte. Er unterstreicht damit die These.
Nichtsdestotrotz ist Prust ein lockerer Zeitgenosse, der auch für den einen oder anderen Spaß zu haben ist, wie er in unserer exklusiven Rubrik hier unter Beweis stellte.
Hier die fünf Fragen an Brandon Prust:
Was ist für Dich der Unterschied ob Du NHL oder DEL spielst?
"Natürlich ist es ein großer Unterschied, ob Du zu Hause oder unterwegs bist. Seitdem ich hier bin, ist die Entfernung nach Hause sehr groß geworden. Das ist nicht einfach, hat aber auch seine Reize. Aber klar, dass man sich auch an die größere Eisfläche hier gewöhnen muss, denn es bleibt etwas mehr Zeit am Puck und die Wege zu den Gegenspielern sind oftmals weiter. Aber alles in allem bleibt es dasselbe Spiel."
Die NHL hat die 100 großartigsten Spieler veröffentlicht. Warum stehst Du nicht auf der Liste?
"Politische Entscheidung (lacht). Ich denke, das ist schon eine sehr exklusive Gruppe und jeder Einzelne davon, hat durch seine erbrachte Leistung das Recht erworben dort genannt zu werden. Vielleicht komme ich einmal auf eine Liste der 100 härtesten Spieler oder so ähnlich."
Welche Position würdest Du Deiner Meinung nach dann unter den härtesten Jungs einnehmen?
"Ich weiß es nicht. Es wäre eine schwere Wahl. Ich meine in diesem Fall müsste man Gewichtsklassen anführen. Milan Lucic, Chris Neil oder Steve MacIntyre sind in einer anderen Klasse. Mit denen wollte ich mich nicht vergleichen. Da würde das Verhältnis nicht stimmen. Aber in meiner Gewichtsklasse wäre ich sicher vorne dabei (lacht). Einer meiner härtesten Konkurrenten darin wäre sicher Rick Rypien. Er war immer einer der schwierigsten Gegner, gegen die ich jemals angetreten bin."