Auch Rantanen hatte ein Extra-Lob für seinen Landsmann parat: "Was für ein Spieler er ist, was für ein Neuzugang. Er hat wichtige Tore für uns geschossen, uns überhaupt erst ins Stanley Cup Finale gebracht und auch heute den Siegtreffer erzielt. Ich kann es kaum glauben."
Kapitän Landeskog wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte: Seinem General Manager Joe Sakic, der gleich mehrere Volltreffer zur Trade Deadline gelandet hat. "Er hat einen guten Job gemacht, Spieler dazu geholt, die uns zu einem sehr sehr schwer zu bespielenden Gegner gemacht haben. Schau dir Andrew Cogliano, Darren Helm, Nico Sturm und Josh Manson an. Sie wollten alle gewinnen und haben alles dafür getan."
Familien kommen aufs Eis
Dieser Arbeitseifer begleitete die Avalanche durch die gesamten Playoffs und sollte sich auch in der Finalserie (4:2) durchsetzen. "Alle vier Reihen haben geskatet. Es war eine Mannschaftsleistung. Wir haben wirklich sehr hart gearbeitet. Es braucht Können, aber viel mehr, um Meister zu werden. Genau das haben wir gezeigt und geschafft", betonte Rantanen.
Nach der Cup-Übergabe und dem Siegerfoto gingen dann die Bandentüren auf und neben Journalisten durften auch die Familien zu den Spielern aufs Eis: Mütter, Väter, Kinder, Geschwister, Partner. Auch gestandene Eishockeyspieler wurden da emotional und vergossen die eine oder andere Träne.
"Es ist großartig", strahlte Rantanen. "Meine engste Familie ist da: Meine Mama, mein Papa, meine Großeltern, Freundin und beide Schwestern, es ist also die ganze Familie da. Ich möchte das mit ihnen teilen."