GettyImages-2271152414

Das finale Powerranking von NHL.com/de listet die aktuell zehn besten Teilnehmer an den Stanley Cup Playoffs 2026 (fünf aus dem Osten und fünf aus dem Westen). Dabei werden der Tabellenstand, die Bilanz der vergangenen Woche und anhaltende Strähnen in Betracht gezogen. In Klammern wird die Wochenbilanz der Mannschaft aufgeführt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

Die aktuellen Top-Ten:

1. Colorado Avalanche 55-16-11 (3-0-1)

Ihrer Favoritenrolle gerecht, wurden die Colorado Avalanche in der letzten Woche der regulären Saison 2025/26 auch bei den Edmonton Oilers (2:1 n.P.), bei den Calgary Flames (3:1) und auf eigenem Eis gegen die Seattle Kraken (2:0) Einen Zähler liegen ließ der Gewinner der Presidents' Trophy nur gegen die Vegas Golden Knights (2:3 n.V.).

Torwart Scott Wedgewood (22 Saves) durfte sich seinen vierten Saison-Shutout gutschreiben lassen, und Verteidiger Cale Makar (vier Assists) wurde bei seinen zwei Einsätzen der ihm zugeschriebenen Rolle als Topvorbereiter unter den 23 eingesetzten Spielern gerecht. Colorados erfolgreichster Torschütze und Vorlagengeber über die gesamte Saison war Center Nathan MacKinnon (53 Tore, 74 Assists).

SEA@COL: Kelly nutzt die Vorarbeit von Makar

Teamstatistiken: 298 Tore (Platz 1 ligaweit), 197 Gegentore (Platz 1 ligaweit), 17,1 Prozent Powerplay (Platz 27 ligaweit), 84,6 Prozent Penalty Killing (Platz 1 ligaweit)

Als Gewinner der Central Division mit den meisten Punkten in der Western Conference treffen die Avalanche in der ersten Playoffrunde auf den Inhaber der zweiten Wildcard im Westen, die Los Angeles Kings.

2. Carolina Hurricanes 53-22-7 (2-0-1)

Obwohl sie schon seit geraumer Zeit für die Stanley Cup Playoffs der Eastern Conference qualifiziert waren, steckten die Carolina Hurricanes nicht zurück und punkteten in ihren Auswärtspartien bei den Utah Mammoth (4:1), den Philadelphia Flyers (2:3 SO) und den New York Islanders (2:1).

Die Hurricanes setzten in den drei Spielen 28 verschiedene Spieler ein, von denen 15 punkteten. Der Beste unter ihnen war Linksaußen Nikolaj Ehlers (zwei Tore, drei Assists). Die reguläre Saison schloss Center Sebastian Aho (27 Tore, 53 Assists) als punktbester Mann ab.

CAR@UTA: Aho schlägt Gostisbeheres Schuss aus der Luft ins Tor

Teamstatistiken: 291 Tore (Platz 2), 236 Gegentore (Platz 5 geteilt), 24,9 Prozent Powerplay (Platz 4), 80,5 Prozent Penalty Killing (Platz 11)

Als Gewinner der Metropolitan Division mit den meisten Punkten in der Eastern Conference treffen die Hurricanes in der ersten Playoffrunde auf den Inhaber der zweiten Wildcard im Osten, die Ottawa Senators.

3. Dallas Stars 50-20-12 (3-0-0)

Ob zuhause, wie gegen die New York Rangers (2:0) oder in der Fremde, wie gegen die Toronto Maple Leafs (6:5) und die Buffalo Sabres (4:3 n.P.), die Dallas Stars behielten die Oberhand und konnten ihre Siegesserie auf fünf Spiele ausbauen.

Über den Shutout durfte sich Schlussmann Jake Oettinger (22 Saves) freuen. Unter den 23 eingesetzten Spielern war Center Mavrik Bourque (vier Tore, zwei Assists) der abschlussstärkste Akteur. Über die gesamte Saison betrachtet war dies Linksaußen Jason Robertson (45 Tore, 51 Assists).

NYR@DAL: Robertson bringt Stars in Überzahl in Führung

Teamstatistiken: 273 Tore (Platz 9), 222 Gegentore (Platz 2), 28,6 Prozent Powerplay (Platz 2), 80,3 Prozent Penalty Killing (Platz 13)

Als Tabellenzweiter der Central Division treffen die Stars in der ersten Playoffrunde auf den Divisionsdritten, die Minnesota Wild.

4. Montreal Canadiens 48-24-10 (1-2-0)

Vor ihren Wochenaufgaben gegen die Columbus Blue Jackets (2:5), die Islanders (4:1) und die Flyers (2:4) hatten die Montreal Canadiens ihre Playoffteilnahme schon unter Dach und Fach gebracht.

Bei den Frankokanadiern führten Center Nick Suzuki (ein Tor, zwei Assists) und Verteidiger Lane Hutson (drei Assists) die teaminterne Wochenwertung der 22 für die Canadiens aufgelaufenen Spieler an. Suzuki (29 Tore, 72 Assists) war auch über die gesamte Saison Montreals Akteur mit den meisten Scorerpunkten.

MTL@CAR: Suzuki verwertet Caufields Vorarbeit

Teamstatistiken: 279 Tore (Platz 7), 251 Gegentore (Platz 16 geteilt), 23,1 Prozent Powerplay (Platz 10), 78,2 Prozent Penalty Killing (Platz 18)

Als Tabellendritter der Atlantic Division treffen die Canadiens in der ersten Playoffrunde auf den Divisionszweiten, die Tampa Bay Lightning.

5. Tampa Bay Lightning 50-26-6 (2-1-0)

Dem Auswärtserfolg bei den Boston Bruins (2:1) ließen die Tampa Bay Lightning einen Heimsieg gegen die Detroit Red Wings (4:3 n.V.) und eine Heimniederlage gegen die Rangers (2:4) folgen.

Der Schweizer Verteidiger J.J. Moser (ein Assist) war einer von 15 Spielern, die an einem Treffer der Lightning beteiligt waren. Neun Spieler blieben in den vergangenen drei Begegnungen ohne Scorerpunkt. Einen Assist und ein Tor konnte Tampa Bays Topscorer Linksaußen Nikita Kucherov (44 Tore, 86 Assists) seinem Punktekonto hinzufügen.

CBJ@TBL: Moser zieht nach einem gewonnenem Faceoff sofort ab und trifft

Teamstatistiken: 286 Tore (Platz 4), 229 Gegentore (Platz 4), 20,7 Prozent Powerplay (Platz 17), 82,6 Prozent Penalty Killing (Platz 3)

Als Tabellenzweiter der Atlantic Division treffen die Lightning in der ersten Playoffrunde auf den Divisionsdritten, die Montreal Canadiens.

6. Buffalo Sabres 50-23-9 (1-0-1)

Drei weitere Punkte spielten die Buffalo Sabres als Gäste der Chicago Blackhawks (5:1) und als Gastgeber der Stars (3:4 n.P.) in den letzten sieben Tagen ein.

Hierbei sammelten Rechtsaußen Alex Tuch (zwei Tore, ein Assist), Linksaußen Zach Benson (ein Tor, zwei Assists) und Verteidiger Owen Power (drei Assists) jeweils drei Scorerpunkte. Sie führen die Riege der 23 eingesetzten Spielern an. Buffalos erfolgreichster Scorer während der regulären Saison, Center Tage Thompson (40 Tore, 41 Assists), kam vergangene Woche nur gegen die Blackhawks zu einem Einsatz.

BUF@CHI: Thompson schlägt im dritten Drittel wieder zu

Teamstatistiken: 283 Tore (Platz 5), 240 Gegentore (Platz 10 geteilt), 19,5 Prozent Powerplay (Platz 21), 81,9 Prozent Penalty Killing (Platz 4)

Als Gewinner der Atlantic Division treffen die Sabres in der ersten Playoffrunde auf den Inhaber der ersten Wildcard im Osten, die Boston Bruins.

7. Minnesota Wild 46-24-12 (1-2-0)

Nach Auswärtsniederlagen bei den Nashville Predators (1:2) und den St. Louis Blues (3:6) schlossen die Minnesota Wild mit einem Heimerfolg gegen die Anaheim Ducks (3:2) die reguläre Saison ab.

Als einziger unter den 25 von den Wild eingesetzten Spielern kam Linksaußen Nick Foligno (ein Tor, zwei Assists) auf einen Punkteschnitt von mindestens 1,0. Den besten Schnitt über die gesamte Saison hatte mit 1,14 ihr Punktejäger Linksaußen Kirill Kaprizov (45 Tore, 44 Assists).

MIN@DET: Kaprizov erzielt einen Hattrick, darunter den Siegtreffer

Teamstatistiken: 268 Tore (Platz 11 geteilt), 235 Gegentore (Platz 4), 25,2 Prozent Powerplay (Platz 3), 79,8 Prozent Penalty Killing (Platz 16)

Als Tabellendritter der Central Division treffen die Wild in der ersten Playoffrunde auf den Divisionszweiten, die Dallas Stars.

8. Vegas Golden Knights 39-26-17 (3-0-0)

Die Vegas Golden Knights sind mittlerweile seit zehn Partien in der regulären Spielzeit ungeschlagen (7-0-3), nachdem sie sich in den letzten sieben Tagen auch gegen die Avalanche (3:2 OT), die Jets (6:2) und die Kraken (4:1) keine Blöße gaben.

Auch nicht zurück steckte Center Jack Eichel (zwei Tore, fünf Assists), der punktbeste unter den 19 Golden Knights der vergangenen Woche. Auch im Endklassement der Mannschaft steht Eichel (27 Tore, 63 Assists) ganz vorne.

VGK@COL: Eichel löst Ticket der Golden Knights für die Playoffs in OT

Teamstatistiken: 264 Tore (Platz 14), 242 Gegentore (Platz 12), 24,6 Prozent Powerplay (Platz 6), 81,4 Prozent Penalty Killing (Platz 6 geteilt)

Als Gewinner der Pacific Division treffen die Golden Knights in der ersten Playoffrunde auf den Inhaber der ersten Wildcard im Westen, die Utah Mammoth.

9. Edmonton Oilers 41-30-11 (1-1-1)

Längere Erfolgsserien wollen den Edmonton Oilers schon seit geraumer Zeit nicht mehr gelingen, doch die Westkanadier punkten in schöner Regelmäßigkeit, wie auch in der vergangenen Woche bei ihren Auftritten gegen die Kings (0:1), die Avalanche (1:2 n.P.) und die Vancouver Canucks (6:1).

Da die Oilers bis zuletzt um ihre Position bangen musste, die ihnen Heimrecht in der Ersten Runde beschert, bauten sie auf ihr Stammpersonal. Unter den 20 Akteuren trug sich wieder einmal ihr Kapitän Connor McDavid (ein Tor, vier Assists) am häufigsten auf die Spielberichtsbögen als Scorer ein. McDavid (48 Tore, 90 Assists) schloss die Saison auch als Gewinner der Art Ross Trophy ab.

EDM@SJS: McDavid erzielt mit Toren Nummer 45, 46 und 47 Hattrick

Teamstatistiken: 282 Tore (Platz 6), 265 Gegentore (Platz 25), 30,6 Prozent Powerplay (Platz 1), 77,8 Prozent Penalty Killing (Platz 20)

Als Tabellenzweiter der Pacific Division treffen die Oilers in der ersten Playoffrunde auf den Divisionsdritten, die Anaheim Ducks.

10. Philadelphia Flyers 43-27-12 (3-0-0)

Durch einen grandiosen Endspurt mit drei Siegen gegen die Winnipeg Jets (7:1), die Hurricanes (3:2 SO) und die Canadiens (4:2) binnen vier Tagen, von Sonntag bis Dienstag, gelang den Philadelphia Flyers noch die Playoffqualifikation.

Die Rechtsaußen Matvei Michkov (drei Tore, drei Assists) und Porter Martone (zwei Tore, zwei Assists) beteiligten sich in allen drei Partien an Toren. 27 Spieler der Flyers bekamen Eiszeit. Unter ihnen war selbstverständlich auch ihr Topscorer Rechtsaußen Travis Konecny (27 Tore, 41 Assists).

WSH@PHI: Konecny tunnelt Thompson zum Ausgleich

Teamstatistiken: 240 Tore (Platz 21), 239 Gegentore (Platz 9), 15,7 Prozent Powerplay (Platz 32), 77,6 Prozent Penalty Killing (Platz 21 geteilt)

Als Tabellendritter der Metropolitan Division treffen die Flyers in der ersten Playoffrunde auf den Divisionszweiten, die Pittsburgh Penguins.

Verwandte Inhalte