Gemeinsam mit seinem Teamkameraden Adrian Kempe (2-1-3) kam Fiala im Spiel gegen die Oilers auf sieben Punkte. Damit überragten die beiden das Top-Duo Edmontons deutlich. Draisaitl und Connor McDavid standen ihnen gegenüber an diesem Tag klar im Schatten. Der Deutsche blieb diesmal punkt- und torlos. McDavid traf zwar zum zwischenzeitlichen 3:5 für die Gäste, markierte damit seinen 34. Saisontreffer, konnte dadurch aber letztendlich auch nicht dafür sorgen, dass die Oilers noch zu etwas Zählbarem für das Punktekonto kamen.
Mitentscheidend für die Kings war zudem ihre Effektivität im Powerplay. Während die Hausherren vier ihrer sieben Überzahlmöglichkeiten zu einem Treffer nutzen konnten, schaffte es Edmonton in den kompletten 60 Minuten nicht, zumindest eines der insgesamt sechs Powerplays zu nutzen.
"Wir wollten das Duell der Special-Teams heute unbedingt gewinnen", gab Kings-Coach Todd McLellan hinterher zufrieden zu Protokoll. "Das war ein wichtiger Faktor für den Erfolg und das war uns schon vor dem Spiel klar. Zum Glück ist uns das diesmal auch gelungen. Es ging für uns gar nicht so sehr darum, sie an ihrem Spiel zu hindern. Auch wir haben unsere Stärken und die wollten wir zum Vorschein bringen."
Während die Kings (54 Punkte) durch dieses Erfolgserlebnis einen Vorsprung von neun Zählern gegenüber den Oilers (45) in der Tabelle der Pacific Division haben, und ihren Vorsprung beim Rennen um einen möglichen Wildcard-Platz gegenüber den Nashville Predators (44), Colorado Avalanche und St. Louis Blues (je 43) ausbauen konnten, rutschte Edmonton bei den vergangenen fünf Auftritten auf eine Bilanz von 1-3-1 und muss mit 45 Punkten nach derzeitigem Stand auch in den kommenden Tagen und Wochen hart um den Einzug in die Stanley Cup Playoffs kämpfen.
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Die Kings, die in den vergangenen Playoffs noch knapp nach sieben Spielen an den Oilers gescheitert waren, gewannen in dieser Saison beide Duelle gegen die Kanadier. Dem 3:1-Sieg in Edmonton am 16. November folgte jetzt der Sieg vor den eigenen Fans. Neben Fiala und Kempe glänzte in Reihen der Kings am Montag vor allem Torhüter Pheonix Copley, der 28 Rettungstaten vollbrachte und damit half die Saisonausbeute der Kalifornier auf 24-14-6 zu steigern. Veteran Anze Kopitar gelang ein Assist beim ersten Treffer des Tages von Fiala, wodurch er als dritter Akteur in der Geschichte der Kings-Organisation den Meilenstein von 1.100 NHL-Punkten erreichte.
Fiala brachte die Kings nach 9:21 Minuten des ersten Drittels im Powerplay mit 1:0 in Führung. Er traf mit einem One-Timer vom rechten Kreis nach einem Pass von Kempe. 1:50 Minuten später zeichnete der Stürmer auch für ein weiteres Powerplay-Tor verantwortlich. Beim Treffer zum 2:0 klaute er Brett Kulak den Puck an der Bande, lief auf den Kasten zu und traf von der kurzen Seite aus in die Maschen.
Kailer Yamamoto verkürzte knapp drei Minuten vor Drittelende für Edmonton auf 1:2, als er einen Schuss von Darnell Nurse ablenkte, der zunächst von Rasmus Kupari abgefälscht wurde. Kempe erzielte das 3:1 nach 3:51 Minuten im zweiten Drittel, als er einen langen Pass von Fiala erhielt und den Goalie der Oilers bei einem Powerplay mit einem Schuss durch die Beine überwand.
Abermals Kempe war es, der das vierte Tor der Kings in Überzahl erzielte und die Führung auf 4:1 ausbauen konnte (32, pp). Campbell schien den Schuss von Kempe vom rechten Bullykreis zunächst mit dem Handschuh pariert zu haben, doch eine Videokontrolle ergab, dass der Puck die Torlinie vollständig überquert hatte. Ryan McLeod verkürzte kurz vor dem Ende des Spielabschnitts auf 2:4 (37.), bevor Alex Iafallo in der 48. Minute den Drei-Tore-Vorsprung für die Kings wieder herstellte und zum 5:2 traf.